„Ready Player One“ – Spielbergs bunte Nerd-Nostalgie-Effekt-Orgie!

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Steven Spielberg ist sicher einer der bedeutendsten Regisseure der 80er und hat nicht zuletzt die Popkultur ins Kino gebracht. Nachdem seine letzten Blockbuster „Indiana Jones 4“ sowie „Tim und Struppi“ in keiner Form an seine kultigen Erfolge aus den 80ern anknüpfen konnten, konzentrierte sich der Regisseur mehr auf historisch und politisch motivierte Filme wie „Lincoln“, „Bridge of Spies“ und zuletzt „Die Verlegerin“, eine Rückkehr zu seiner alten Qualität schien unwahrscheinlich. Mit „Ready Player One“ kehrt Spielberg jetzt allerdings nicht nur mit lautem Knall in die Welt des Popcornkinos zurück, er verfilmte dafür zudem eine Romanvorlage, die sich zentral eben genau um die Popkultur der 80er dreht. Während ich am Anfang noch skeptisch war, ob mich der größtenteils animierte Film tatsächlich seinen Bann ziehen würde, war ich bald voll drin in der wilden Achterbahnfahrt. Denn „Ready Player One“ bietet nicht nur das gute alte „Jugendliche und Bösewichte auf rasanter Schatzjagd“-Thema, der Film ist dermaßen voll von Anspielungen auf die Film-, Musik- und Computerspielwelt der 80er, dass man sicher noch beim dritten Mal neue Anspielungen und Charaktere erkennen würde. Endlich mal wieder gelungenes Spielberg-Popcornkino! Weiterlesen

„Pacific Rim 2: Uprising“ – Roboter! Bumbum! Buff!

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Guillermo del Toro ist ein außergewöhnlicher Regisseur, was er unlängst mit „Shape of Water“ wieder unter Beweis stellen konnte. Mit „Pacific Rim“ schickte er vor fünf Jahren einen für ihn recht ungewöhnlichen Popcorn-Actioner ins Kino, der allerdings aufgrund seiner völlig überdrehten Ideen, dem frechen Diebstahl bei anderen Filmen und vor allem den „Godzilla“-ähnlichen Monstern doch gut unterhalten konnte. Eigentlich war zu erwarten, dass die Riesenroboter irgendwann eine Fortsetzung bekommen würden und dass diese ohne del Toro auf dem Regiestuhl ihren ironischen Stil zugunsten langweiligem Actionkrachwumm opfern würde. Genau das ist auch der Fall. „Pacific Rim 2“ bietet zwar auch einiges an Roboterkämpfen, verzichtet aber fast komplett auf coole Monster und versucht auch noch krampfhaft einen jüngeren Cast um John Boyega und Scott Eastwood zu etablieren, der mit nervigen Sprüchen und übertriebenem Coolness-Gehabe vergeblich versucht, das Publikum bei Laune zu halten. War der erste Teil orginell genug, um auch Menschen mit einem höheren Intellekt unterhalten zu können, zielt der zweite Teil ganz klar nur noch auf pure Actionfans ohne größeren Anspruch. Weiterlesen

„Maze Runner 3“ – Actionsreiches, spannendes Finale!

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Lange Zeit mussten Fans wegen einer Verletzung, die sich Hauptdarsteller Dylan O’Brien bei den Dreharbeiten zum dritten und letzten „Maze Runner“-Film zuzog, auf den Kinostart warten. Doch das Warten auf „Maze Runner 3 – Die Auserwählten in der Todeszone“ hat sich immerhin einigermaßen gelohnt, denn auch wenn die Genialität des ersten Teils im Labyrinth auch hier nicht wieder erreicht werden kann, wirkt der Film nicht so leer und langweilig wie der zweite Teil in der Brandwüste. Die Handlung wird zu einem konsequenten Ende gebracht, alle Charaktere können auf ihre Art noch mal performen und der dritte Teil kann wieder mit genug Action und Thrill aufwarten, um die Reihe zum Ende doch noch zu retten. Gerade das Thema Zwei-Klassen-Gesellschaft wird hier auf einen ganz perversen Level dargestellt, sodass die Sozialkritik immerhin wieder etwas zum Tragen kommt. Und ein kurzer vermeintlicher Ausflug ins Labyrinth sowie die Rückkehr eines Totgeglaubten lassen ein paar gute Erinnerungen an den Anfang wach werden. Weiterlesen

„Blair Witch“ – Noch eine überflüssige Neuauflage!

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blairwitchAls 1999 „Blair Witch Project“ ins Kino kam, war das für den Horrorfilm in vielerlei Hinsicht revolutionär. So war nicht nur der Dokumentarstil mit „Wackelkamera“ völlig neu, auch die Promotion im Internet war einzigartig, so hielt sich tatsächlich das Gerücht, die Aufnahmen wären echt. Nach einer miesen Fortsetzung ein Jahr später ließ man die Finger davon und das war auch gut so, denn dieses als Fortsetzung ausgegebene Remake kopiert mehr schlecht als recht. Wirklich orginelle Neuerungen gibt es leider nicht, wie immer setzt man auf etwas mehr Brutalität und Terror, aber das macht den Film natürlich kein Stück besser. Weiterlesen

„Die fünfte Welle“ – Und noch eine Alieninvasion…

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diefuenftewelleDie Invasion unseres Planeten durch Aliens war schon immer ein beliebtes Kinothema und wird es wohl auch bleiben. Dieser kann mit Chloë Grace Moretz, Liev Schreiber, Nick Robinson, Maria Bello und Ron Livingston zwar einen soliden Cast vorweisen und dem Thema ein paar neue Facetten abgewinnen, aber unterm Strich kann er nicht wirklich überzeugen, vielleicht, weil einfach mehr Fragen aufgeworfen als geklärt werden. Ein paar Spezialeffekte sind ganz ok und auch die verhältnismäßig ruhige Art ist für das Thema ein interessanter Ansatz, sorgt aber so auch für nicht genug Spannung. Weiterlesen

„Unknown User“ – Chat-Horror für Teenies!

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In der Welt der Jugendlichen von heute findet das Leben zu einem Großteil bei Facebook und in Chatrooms statt, entsprechend wurde mit „Unknown User“ ein Horrorfilm für genau diese Zeilgruppe gedreht, für alle anderen Zielgruppen ist er daher nur bedingt gruselig oder spannend. Immerhin gibt es hier ein wenig versteckte Kritik an Mobbing und der technischen Abhängigkeit von Jugendlichen, das war’s aber auch. Am gruseligsten ist eher, dass für die Jugendlichen das Offenbaren von privaten Geheimnissen schlimmer zu sein scheint als der Tod. Weiterlesen

„It Follows“ – Interessanter Independent-Horrorfilm!

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Es fallen immer mal wieder Horrorfilme aus dem Rahmen oder gehen neue Wege, „It Follows“ ist so ein Kandidat. Obwohl der Film sehr ruhig inszeniert ist, ist er durchweg spannend und zieht einen in seinen Bann. Würde es nicht hier und da mal wieder kurz zur Sache gehen, wüsste man mitunter nicht mal, ob man einen Horrorfilm oder ein Teenager-Drama schaut. „It Follows“ kommt mit sehr wenig Dialogen und auch mit recht wenig Gewalt und Blut aus, trotzdem ist er sehr atmosphärisch inszeniert. Für viele Horrorfans ist er vermutlich zu ruhig, aber schon alleine aufgrund seiner Art sehr empfehlenswert. Auf jeden Fall einer der besseren Horrorfilme in diesem Jahr. Weiterlesen

„Project Almanac“ – Teenie-Zeitreise-Thriller-Logik-Desaster!

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Irgendwie ist das Thema „Zeitreise“ seit „Zurück in die Zukunft“ ein Thema in Filmen, das mich immer wieder anzieht und doch wird es in nahezu jedem Film wegen inkonsequentem Umgang mit der Zeitreisenlogik und dümmlichen Storylines versaut. So auch in diesem Fall! „Project Almanac“ macht nicht nur überhaupt keinen Sinn, die Zeitreise-Logik wird ständig wieder umgeworfen und alles ist noch mit so dümmlichen Teenie-Problemen gekreuzt, sodass sich der Film irgendwo im Bereich von „A Sound of Thunder“ wiederfindet. Hoffentlich finde ich beim nächsten vermurksten Film dieser Art die Kraft, mich von dem Thema nicht wieder locken zu lassen. Weiterlesen