„Honig im Kopf“ – Til Schweigers Alzheimer-Vorstellung!

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Ich hatte wirklich erwartet, dass „Honig im Kopf“ sich bei den guten Filmen von Til Schweiger wie „Barfuss“, „Keinohrhasen“ oder „Kokowääh“ einreihen würde, gerade auch aufgrund der positiven Presse, aber der Film selber hat mich dann doch sehr enttäuscht. Vor allem, wenn man kurz vorher „Still Alice“ gesehen hat, ist es bitter, dass man hier eher eine Alzheimer-Verarsche als eine wirklich sinnvolle Auseinandersetzung mit der Krankheit zu sehen bekommt. Es ist nachzuvollziehen, dass Dieter Hallervorden am Set immer mal wieder nicht einer Meinung mit Schweiger war, Hallervorden spielt nämlich super, aber das Drehbuch verlangt von ihm eher, einen kompletten Vollidioten zu spielen als einen Alzheimerkranken. Leider voll am Thema vorbei! Weiterlesen

„What A Man“ – Schweighöfer imitiert Til Schweiger

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Matthias Schweighöfer hat oft mit Til Schweiger zusammengearbeitet, gerade auch bei dessen Erfolgen wie „Keinohrhasen“. In seiner ersten Regiearbeit hat er sich jetzt an seinen eigenen kleinen, deutschen Film über Liebe und Beziehungen gewagt. Der ist hier und da recht lustig, aber insgesamt eben doch nur nett. Die Story ist schlicht und vorhersehbar, die Charaktere ein wenig zu überzeichnet und die Nebenrollen mit recht unbekannten Darstellern besetzt. Da fällt es dann leider schon auf, wenn eine Rolle eigentlich perfekt Rolle für Nora Tschirner gewesen wäre, aber hier mit Sibel Kekilli besetzt wurde. Wo Schweigers Filme oft zu derb daher kamen, ist dieser Film leider zu lieb geraten. Weiterlesen

„Kokowääh“ – Til Schweiger, seine Tochter und viel mehr!

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Til Schweiger spielt einen Macho, der durch weiblichen Einfluss die Freuden einer festen Bindung und der Familie entdeckt, das Motto seines neuen Films weicht nicht sonderlich von „Barfuß“ oder „Keinohrhasen“ ab. Die Geschichte, dass einem unwissenden Vater plötzlich seine junge Tochter vor die Tür gestellt wird und er sich darauf einstellen muss, ist als Film ebenfalls schon unzählige Male verarbeitet worden. Und doch macht Til Schweiger aus „Kokowääh“ endlich wieder einen kleinen Geniestreich, eine wunderbare Mischung aus Emotionen und Humor, nicht zuletzt dank seiner Tochter Emma, die hier zwar oft etwas „overacted“, sich einem aber trotzdem mit ihrer frechen Art ins Herz spielt. Weiterlesen

„Zweiohrküken“ – Peinlich und enttäuschend!

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Ich werde das Phänomen Til Schweiger wohl nie begreifen können, da ist er zu großartigen Filmen wie „Barfuss“ oder tollen Komödien wie „Keinohrhasen“ fähig und dann dreht er Rohrkrepierer wie „1 1/2 Ritter„. Als Fan von „Keinohrhasen“ wusste ich lange nicht, was ich von dieser Fortsetzung halten sollte, aber nach dem Trailer hatte ich wieder Hoffnung, dass hier vielleicht doch der Humor und die Klasse des ersten Teils erneut getroffen werden könnte. Wie schlimm es dann werden würde, hatte ich echt nicht gedacht, aber die Fortsetzung bestand jetzt nur noch aus Beziehungs-Klischees und absolut peinlichen, niveaulosen Witzen. Von der Originalität von „Keinohrhasen“ war wirklich nichts mehr zu spüren, selbst Nora Tschirner wirkte seltsam blass und gelangweilt. Weiterlesen

Drehstart für „Keinohrhasen 2: Zweiohrküken“

kueken

Gestern war Drehstart für die Fortsetzung des deutschen Kinoerfolgs „Keinohrhasen“. Auch hier konnte man die Finger nicht von einem zweiten Teil lassen, „Zweiohrküken“ wird am 17. Dezember 2009 bei uns im Kino anlaufen, mal schauen, ob es Til Schweiger und Nora Tschirner ein weiteres Mal gelingt, das Publikum so zu begeistern wie beim ersten Teil. Was meint ihr dazu?

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ – Nora hui, Rest pfui!

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Beindruckenderweise war der Filme nicht so panne, wie ich befürchtet habe, aber er war auch nicht ansatzweise gut. Der Humor wurde zum Glück nicht auf das Niveau von „1 1/2 Ritter“ gedrückt und Rick Kavanian reduziert sein typisches nerviges Overacting erstaunlicherweise auf ein Minimum, aber es reicht halt nicht zum Hauptdarsteller. Nora Tschirner spielt zwar wieder sehr niedlich, aber die Story gibt ihr nicht so viele Möglichkeiten wie „Keinohrhasen“. Und auch Bud Spencer kann mit seiner recht anspruchslosen Nebenrolle nichts mehr rumreißen. Die Gags sind nicht oberflach, aber leider auch nicht originell und witzig. Weiterlesen

„1 1/2 Ritter“ – Proletenhumor von und mit Til Schweiger

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Der Trailer ließ schon nicht gutes erwarten, aber nachdem ich Til Schweigers großartige Filme „Keinohrhasen“ und „Barfuss“ gesehen habe, dachte ich mir, so mies wird dieser Film vielleicht doch nicht. Weit gefehlt, der Film war so peinlich und unlustig, dass er sogar „7 Zwerge 2“ und „Siegfried“ unterbietet. Warum Til Schweiger nach seinem Erfolg mit „Keinohrhasen“ so tief in die Abgründe des deutschen Humors greifen musste, versteht vermutlich nur er selber. Weiterlesen