„Rambo: Last Blood“ – Blutiger One-Man-Schrott!

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Für die meisten ist „Rambo“ geprägt durch die Amokläufe im zweiten und dritten Teil, so vergisst man gerne, dass der erste Teil tatsächlich ein recht guter Film war, sozialkritisch, spannend und teilweise sogar hintergründig. Bei „Rocky“ gelang es Sylvester Stallone tatsächlich mit „Rocky Balboa“, einen Bogen zum soliden ersten Teil zu schlagen, mit „John Rambo“ gelang das nicht, auch hier wurde nur abgeschlachtet, bis der Arzt kommt. Für den inzwischen fünften Teil will man uns nun wieder verkaufen, die Killermaschine wäre wieder bodenständiger, doch das ist natürlich wieder eine Finte. So verschenkt man über die komplette erste Hälfte an eine dumpfsinnige Handlung um den Bezug zu einem tochterähnlichen Mädchen und fiesen mexikanischen Drogenhändlern, ohne dass eigentlich überhaupt was passiert, dann dreht der Film kurz vor dem Ende noch mal richtig auf und Rambo darf so übertrieben abschlachten, dass selbst „Saw“-Fans ihre Freude haben würden. Die Mischung ergibt einfach nur Zeitverschwendung. Weiterlesen

„John Wick 3: Kapitel 3“ – Keanu Reeves‘ Amoklauf erreicht neue Dimensionen!

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Ich habe mich neulich nach dem Rohrkrepierer „Replicas“ tatsächlich gefragt, um Keanu Reeves mit Kultrollen wie in „Speed“, „Matrix“ oder eben auch „John Wick“ nicht nur Glück mit den Filmen hatte, aber eigentlich nicht wirklich über schauspielerisches Talent verfügt. Die Frage beantwortet natürlich auch „John Wick 3“ nicht, schließlich überzeugt Reeves hier nicht in erster Linie mit gehaltvollem Schauspiel, sondern eher mit originell inszenierten Arten, seine Gegner ins Jenseits zu befördern. Was mich beim ersten Teil noch gut bei Laune hielt, schien bei „John Wick 2“ schon etwas an Originalität zu verlieren, doch spätestens wenn der Auftragskiller hier Bücher und Pferde einsetzt, um seine Feinde zu killen, dann macht das doch wieder Laune. Zudem nutzt der dritte Teil wieder mehr Zeit, um die interessante Schattenwelt der Auftragskiller weiter auszuschmücken. So schafft es Regisseur Chad Stahelski, der übrigens bei „Matrix“ noch Reeves‘ Stuntdouble war, auch beim dritten Mal genug absurde Ideen für Kämpfe und Tötungen aus dem Ärmel zu schütteln, dass die Reihe auch noch einen vierten Aufguss vertragen kann. Weiterlesen

„Predator: Upgrade“ – Der beste „Predator“-Film seit 1987!

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Mit „Predator“ bekam 1987 nicht nur die Filmkarriere von Arnold Schwarzenegger einen enormen Schub, es wurde auch eins der coolsten Filmmonster erschaffen. Und doch wurde mit einer Fortsetzung 1990, zwei „Alien vs. Predator“-Filmen 2004 und 2007 und dem Reboot „Predators“ von 2010 nie wieder die Qualität des kultigen Originals erreicht. Dass nun ausgerechnet „Predator: Upgrade“, von dem während der Produktion nur Schlechtes zu hören war, so rocken könnte, hätte ich absolut nicht erwartet. Doch die neue Fortsetzung startet von Anfang an mit Vollgas und setzt immer noch einen drauf! Was dem Film aber besonders gut tut, ist, dass er sich selber kein Stück ernst nimmt, auf beiden Seiten die größten Machokiller ins Rennen schickt, die mit Waffen wie mit Sprüchen nur so um sich ballern. Das macht den Film ganz klar zu einem Männerfilm und eindeutig mehr zu einem Action- als einem Horrorfilm, aber hier ist die neue Herangehensweise einfach mal herrlich erfrischend. Nun heißt es hoffen, dass die geplanten Fortsetzungen den Level halten können und man vielleicht sogar Schwarzenegger zu einer Rückkehr ins Franchise überreden kann. Weiterlesen

„Die Einkreisung“ – Daniel Brühl jagt Serienkiller im 19. Jahrhundert!

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Die Netflix-Serie „The Alienist – Die Einkreisung“ hätte mit einem anderen Titel vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen, aber weder der englische Titel noch der von der Romanvorlage übernommene Titel deutsche Titel macht darauf aufmerksam, dass es sich hier um eine wirklich gut gemachte und spannende Serie handelt, die davon handelt, wie ein Psychologe, ein Illustrator und eine Polizeisekretärin Ende des 19. Jahrhunderts die Polizeiarbeit umkrempeln und in New York mit damals noch komplett unkonventionellen Methoden einen Serienkiller zu enttarnen versuchen. Das hat viel von „Jack The Ripper“, bietet aber auch einen grandiosen Einblick in die Ursprünge des Erstellen von Täterprofilen und der psychologischen Analyse in der Polizeiermittlung. Mit Stars wie Daniel Brühl, Luke Evans und Dakota Fanning ist die Serie zudem recht prominent besetzt. Ein echter Seriengeheimtipp, dem trotz seiner abgeschlossenen Handlung doch im nächsten Jahr eine weitere Staffel auf Basis einer weiteren Romanvorlage folgen soll. Weiterlesen

„The Equalizer 2“ – Denzel Washington rächt wieder!

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Eigentlich ist Denzel Washington nicht unbedingt der Typ für Fortsetzungen, warum er ausgerechnet bei „The Equalizer“ eine Ausnahme gemacht hat, wird wohl auch immer ein Rätsel bleiben. Der erste Teil war zwar nicht unbedingt ein Flop, aber eben trotzdem nur einer der endlosen Rachethriller mit der Freude am Töten, von denen er derzeit mehr als genug gibt. Aber alles, was der ersten Teil noch originell gemacht hat, ist im zweiten Teil leider voll ins Mittelmaß abgerutscht. Kein innerer Konflikt beim Hauptcharakter, Töten ist wieder ok. Der Junge, den er auf den rechten Pfad führen will, kann sich kein Stück mit Chloe Grace Moretz als leidende Prostituierte im ersten Teil messen, der rote Faden lässt lange Zeit auf sich warten und lässt erst mal Platz für ein paar zusammenhanglose Rache- und Rettungsakte, alles irgendwie nicht wirklich überzeugend. Das Finale mitten im Hurrikan auf einer evakuierten Insel bietet immerhin etwas abwechslungsreichere Atmosphäre. Aber damit sollte auch genug sein, einen weiteren Teil kann die Reihe echt nicht brauchen. Weiterlesen

„The Punisher“ – Nur Gewalt, Militarismus und Waffengeilheit!

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Mit „Daredevil“ begann eine interessante TV-Reihe eher unscheinbarer Marvel-Superhelden, die zuletzt im gemeinsamen Ensemble „The Defenders“ gipfelte. Ein interessanter Nebencharakter aus der zweiten Staffel von „Daredevil“ hat jetzt sein eigenes Spin-Off erhalten: der „Punisher“. Als Kontrastprogramm zum blinden Superhelden funktionierte „The Walking Dead“-Star Jon Bernthal in dieser Rolle nicht schlecht, eine eigene Serie war so fast unvermeidlich. Doch die Superkräfte „Gewalt“, „Rache“ und „ewiger Soldat“ können über 13 lange Folgen sehr langweilig werden, viel schlimmer kommt noch das direkte Ansprechen von Waffenbefürwortern und Militärbegeisterten hinzu. Erwartungsgemäß wurde natürlich auch der Gewaltlevel auf einen neuen Level gebracht, der das Franchise auch nicht unbedingt voran bringen dürfte. Immerhin scheint „The Punisher“ nicht direkt in die Haupthandlung der „Defenders“ einzugreifen, ich würde daher jedem, der nicht über fast 13 Stunden einer rachegeilen Tötungsmaschine und seinen nicht minder ätzenden Militärgegnern beim gegenseitigen Foltern und Töten zuschauen will, diesen Ableger doch zu überspringen! Weiterlesen

„Rillington Place“ – Tim Roth als brutaler Serienkiller!

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Es hat schon immer perverse Serienmörder gegeben, mit „Rillington Place – Der Böse“ widmet sich die BBC mit ihrem Serien-Dreiteiler dem Briten John Reginald Christie, der in den 1940ern eine Reihe düsterer Morde begangen hatte. Mit Tim Roth hat man den perfekten Kandidaten für die Darstellung des schmuddeligen, perversen Mörders gefunden. Er spielt diesen so überzeugend, dass ich dem ekelhaften Treiben schon nach dem ersten Teil nur noch wiederwillig weiter zuschauen wollte. Zudem zieht sich die Handlung mitunter etwas und wird durch seinen seltsam unchronologischen Aufbau nicht unbedingt besser. Die Serie ist überzeugend düster, die Darsteller gut, aber trotzdem nicht unbedingt was für jeden Geschmack. Weiterlesen

„Mr. Mercedes“ – Hochspannender King-Thriller in Serie!

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Und weiter geht der Stephen-King-Hype 2017, dieses Mal mit der Verfilmung des ersten Teils seiner Bill-Hodges-Trilogie. „Mr. Mercedes“ ist ein wirklich spannender Thriller über einen pensionierten Cop, der einem nicht gefassten Killer noch auf die Schliche kommen will, aber stattdessen selber von diesem in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt wird. Glücklicherweise wurde der vielschichtige Roman in zehn Serienfolgen umgesetzt, so bleibt genug Zeit für die Charakterbildung und die spannende, immer wieder überraschende Handlung. Das Beste sind aber eindeutig die Darsteller, allen voran Brendan Gleeson als Hodges und Harry Treadaway als Brady „Mr. Mercedes“ Hartsfield, dessen Rolle ursprünglich von dem verstorbenen Anton Yelchin gespielt werden sollte. Ein wirklich toller Krimi, der nicht nur King-Fans voll in seinen Bann ziehen dürfte. Weiterlesen