„Astrid“ – Ergreifendes Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren!

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Was wäre die Kindheit ohne die Bücher und Kinderfilme über Pippi, Ronja, Michel, Lotta, Karlsson, Tjorven, Kalle oder Madita? Niemand sonst hat so viele großartige Kindergeschichten geschrieben wie die Schwedin Astrid Lindgren. Wenn man weiß, dass sie selber wie in Bullerbü aufgewachsen ist, erwartet man auch von der Geschichte ihrer Jugend eine Sammlung witziger Momente, behütet und voller Abenteuer auf dem Land, zusammen mit der Familie und vielen anderen Kindern. Doch die Wahrheit sah ganz anders aus. Nach diesem Film hat man nicht nur eine andere Sicht auf Lindgren selber, die so viele Schicksalsschläge, Entbehrungen und Enttäuschungen durchleben musste, sondern auch auf ihre Bücher und deren Charaktere. Und auch wenn Lindgren schon als Kind voller Fantasie und Kreativität war, so waren es doch ganz andere Umstände, die letztendlich den Grundstein für die vielen tollen Bücher legten. Für alle, denen ihre Geschichten wie mir sehr am Herzen liegen, kann ich diesen Film nur empfehlen. Aber unbedingt darauf einstellen, dass „Astrid“ keine fröhliche Kindergeschichte ist. Aber natürlich auch kein Film ohne amüsante Momente. Diese Vielschichtigkeit wird vor allem durch Haupstdarstellerin Alba August einfach grandios übertragen. Weiterlesen

„Christopher Robin“ – Winnie Puuh und das Erwachsenwerden!

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Wenn ich nicht erst vor kurzem „Goodbye Christopher Robin“, ein Biopic über die traurige Wahrheit über den „echten“ Christopher Robin, gesehen hätte, dann hätte mich diese seichte Disney-Produktion vielleicht mehr überzeugen können. So bleiben „Christopher Robin“ zwar einige wirklich putzige Momente und ein paar schöne Botschaften über das Erwachsenwerden und den Umgang mit geliebten Menschen bzw. Wesen. Der Film ist nett, für Kinder streckenweise vielleicht etwas zu depressiv, aber so richtig ins Gedächtnis spielt er sich nicht. Da können auch Ewan McGregor, Haylay Atwell und Mark Gatiss nicht viel rausholen. Für Kinder, die mit „Pu dem Bären“ groß geworden sind, werden hier vielleicht ein paar Erinnerungen wach, aber auch wenn es im letzten Drittel mal etwas schneller durch London geht, hat man das Gefühl, das kürzlich bei „Paddington 2“ in besserer Form gesehen zu haben. Weiterlesen

„Goodbye Christopher Robin“ – Wer steckt hinter Pu, dem Bären?

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„Pu der Bär“ entstand bereits in den 1920ern, doch bis heute ist es ein Klassiker der Kinderliteratur. Bevor in wenigen Monaten mit „Christopher Robin“ ein Film in die Kinos kommt, der die Geschichte des Buches mit dem erwachsen gewordenen Bärenfreund weitererzählt, widmet sich dieses Biopic der Geschichte hinter dem Buch. „Goodbye Christopher Robin“ erzählt nicht nur die Geschichte des vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Schriftstellers Alan Milne und wie die gemeinsame Zeit mit seinem Sohn ihn zu dem Kinderbuch über Winnie Puuh inspirierte und welche Bürde er dem „echten“ Christopher Robin durch den unglaublichen Erfolg auferlegte. Gefühlvoll inszeniert und mitreißend gespielt, so lässt einen das Biopic den Bären und seinen menschlichen Freund aus einer völlig anderen Perspektive sehen. Weiterlesen

„Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ – Total verrückt!

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Die wohl bekannteste Buchreihe des fiktiven Autors Lemony Snicket wurde 2004 bereits mit Jim Carrey in der Hauptrolle fürs Kino adaptiert, doch auch hier erschien aufgrund des Umfangs der Vorlage eine Serienumsetzung sinnvoller. Die Geschichte von drei Waisen, die nach dem Tod ihrer Eltern bei verrückten Verwandten untergebracht werden und immer wieder mit dem bösartigen Graf Olaf zu tun bekommen, der an das Erbe der Kinder kommen will, strotzt nur so von bitterem Humor, skurrilen Einfällen und überzeugt gleichzeitig mit einem optischen Stil, der fast schon für Tim Burton zu verrückt erscheint. „HIMYM“-Star Neil Patrick Harris ist die perfekte Besetzung für den fiesen Onkel, der in immer wieder neuen Verkleidungen sein Unheil treibt, und macht die Serie wohl zu einer der speziellsten, die es derzeit anzusehen gibt. Weiterlesen

„Fünf Freunde“ – Neuauflage des Kinderbuch-Klassikers

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Was für frühere Generationen von Kindern eine Bereicherung war, könnte doch auch für den heutigen Nachwuchs was sein, wenn man es ein wenig an die heutige Zeit anpasst, oder? Unter diesem Motto wurden in den letzten Jahren schon einige Kinderbuchklassiker überarbeitet ins Kino gebracht, oft nicht unbedingt zum Wohle der geliebten Vorlagen. Die „Fünf Freunde“ haben meine Kindheit in Form von Büchern, Hörspielen und vor allem der alten TV-Serie bereichert, dermaßen skeptisch stand ich einer Neufassung gegenüber. Doch die kommt vor allem für Kinder erstaunlich locker, spannend und trotz einiger Veränderungen recht originalgetreu daher. Weiterlesen

„Der Lorax“ – Dr. Seuss gegen die Waldabholzung

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Hierzulande kennt eigentlich kaum einer Kinderbuchautor Dr. Seuss, doch in den USA ist der Autor von „Der Grinch“ und „Horton hört ein Hu“ wohl mit einer der meistgelesenen überhaupt. Jetzt hat sich das Team von „Ich – Einfach unverbesserlich“ eines weiteren skurillen Werkes angenommen, das zum einen recht putzig daher kommt, aber auch nach 40 Jahren nichts an seiner Aktualität hinsichtlich der Zerstörung der Umwelt durch den Menschen verloren hat. Wenn man hier auf das Gesinge verzichtet hätte, wäre es ein sehr kurzweiliger Animationsfilm mit sinnvoller Botschaft geworden. Für Kinder aber sehr empfehlenswert! Weiterlesen

„Der fantastische Mr. Fox“ – Fabel in Stop-Motion

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Wes Anderson ist bekannt für tragikomödiantische Meisterwerke wie „Die Royal Tenenbaums“ oder „Die Tiefseetaucher“, da wundert es einen schon, warum sein neuer Film ein Kinderbuch zur Vorlage hat, Tiere als Hauptdarsteller und das alles mit der schon sehr antiquierten Stop-Motion-Technik in Szene gesetzt ist. Und doch kann man auch hier Andersons Stil gut wiedererkennen. Leider sorgt er durch seine sehr abgeklärte Art dafür, dass Kinder keinen richtigen Zugang finden und die Vorlage für Erwachsene doch wieder zu schlicht ist. Sehenswert ist der Film aufgrund seines interessanten Stil aber trotzdem. Weiterlesen

„Alice im Wunderland“ – Zu bunt für Tim Burton!

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Etwas verspätet kommt hier die Kritik zum neuen Film des Erfolgsduos Tim Burton / Johnny Depp, dieses Mal mit einer Neuauflage des Kinderbuchklassikers „Alice im Wunderland“. Als Fans von Tim Burton hätte es uns eigentlich viel früher ins Kino ziehen müssen, aber irgendwie waren wir bei diesem Film alle skeptisch. Wirklich positiv oder negativ überrascht wurden wir dann auch nicht, trotz typischer Optik kommt Burtons neuer Film einfach zu bunt und brav daher, da kann auch Johnny Depp als verrückter Hutmacher nicht mehr viel retten. Der Film ist so zwar ganz nett, reiht sich bei den Filmen von Tim Burton dann aber doch eher auf den hinteren Rängen an. Weiterlesen