„Christopher Robin“ – Winnie Puuh und das Erwachsenwerden!

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Wenn ich nicht erst vor kurzem „Goodbye Christopher Robin“, ein Biopic über die traurige Wahrheit über den „echten“ Christopher Robin, gesehen hätte, dann hätte mich diese seichte Disney-Produktion vielleicht mehr überzeugen können. So bleiben „Christopher Robin“ zwar einige wirklich putzige Momente und ein paar schöne Botschaften über das Erwachsenwerden und den Umgang mit geliebten Menschen bzw. Wesen. Der Film ist nett, für Kinder streckenweise vielleicht etwas zu depressiv, aber so richtig ins Gedächtnis spielt er sich nicht. Da können auch Ewan McGregor, Haylay Atwell und Mark Gatiss nicht viel rausholen. Für Kinder, die mit „Pu dem Bären“ groß geworden sind, werden hier vielleicht ein paar Erinnerungen wach, aber auch wenn es im letzten Drittel mal etwas schneller durch London geht, hat man das Gefühl, das kürzlich bei „Paddington 2“ in besserer Form gesehen zu haben. Weiterlesen

„Der seidene Faden“ – Daniel Day-Lewis‘ großes Finale!

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Regisseur Paul Thomas Anderson konnte mit seinem begnadeten Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis schon in „There Will Be Blood“ ein echtes Meisterwerk präsentieren, entsprechend gespannt konnte man auch auf die neue Zusammenarbeit sein, zumal dies auch noch die letzte Rolle von Daniel Day-Lewis ist, der Hollywood nach diesem letzten Film hinter sich lassen will. „Der seidene Faden“ ist in vieler Hinsicht ein großartiger Film, aber letztendlich doch wieder zu speziell, um eine wirklich große Zielgruppe anzusprechen. Mit Andersons Klassikern „Boogie Nights“ oder „Magnolia“ hat der Film leider auch nicht viel gemeinsam, doch die tollen Schauspieler, die grandiose Ausstattung und die wirklich absonderliche Liebesgeschichte machen den Film trotzdem sehenswert. Weiterlesen

„Rillington Place“ – Tim Roth als brutaler Serienkiller!

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Es hat schon immer perverse Serienmörder gegeben, mit „Rillington Place – Der Böse“ widmet sich die BBC mit ihrem Serien-Dreiteiler dem Briten John Reginald Christie, der in den 1940ern eine Reihe düsterer Morde begangen hatte. Mit Tim Roth hat man den perfekten Kandidaten für die Darstellung des schmuddeligen, perversen Mörders gefunden. Er spielt diesen so überzeugend, dass ich dem ekelhaften Treiben schon nach dem ersten Teil nur noch wiederwillig weiter zuschauen wollte. Zudem zieht sich die Handlung mitunter etwas und wird durch seinen seltsam unchronologischen Aufbau nicht unbedingt besser. Die Serie ist überzeugend düster, die Darsteller gut, aber trotzdem nicht unbedingt was für jeden Geschmack. Weiterlesen

„Sherlock Staffel 4“ – Das große Finale der Detektivserie?

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Als 2011 die ersten drei Fälle der Neuauflage des Meisterdetektivs mit Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes und Martin Freeman als Dr. Watson anliefen, kannte meine Begeisterung keine Grenzen. Doch die Serie ließ weder mit der zweiten noch mit der dritten Staffel nach und konnte immer weiter einen draufsetzen. Die lange Wartezeit bis zur vierten Staffel wurde noch mit dem Special „Die Braut des Grauens“ verkürzt, die zwar einen originellen Stil wählte, aber das erste Mal etwas schwächelte. Da noch unklar ist, ob es überhaupt eine fünfte Staffel geben wird, könnte es sein, dass diese Staffel auch das Finale der Serie darstellt. Das kommt in gewohnt hoher Qualität daher, kann allerdings den Level nicht mehr anheben und schießt mit dem dritten Film sogar ein wenig über das Ziel hinaus. Sehenswert sind die drei neuen Fälle „Die sechs Thatchers“, „Der lügende Detektiv“ und „Das letzte Problem“ aber trotzdem! Weiterlesen

„King Arthur: Legend of the Sword“ – Uncooler König!

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Guy Ritchie hat mit Filmen wie „Bube, Dame, König, grAs“ und „Snatch“ schon früh bewiesen, dass er mit rasanten Schnitten, cleverer Action und coolen Sprüchen umzugehen versteht. Mit seiner Kinoversion von „Sherlock Holmes“ und der Fortsetzung konnte er ebenso die Fans und Kritiker überzeugen, daher nahm er sich jetzt eine weitere Legende vor: King Arthur. Auch hier gibt es Action ohne Ende, lässige Charaktere mit losem Mundwerk und so einiges auf den Deckel, aber hier will das irgendwie nicht funktionieren. Zu sehr wird die Legende abgewandelt, zu unpassend der Stil zur Handlung und letztendlich auch zu düster und zu wenig selbstkritisch, um wirklich lustig zu sein. Ein missglücktes Experiment, das hoffentlich nur ein Ausrutscher von Guy Ritchie war. Weiterlesen

„Sherlock: Die Braut des Grauens“ – Originelles Special!

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Lange liegt die dritte Staffel der großartigen Serie „Sherlock“ bereits zurück und das Warten auf die vierte Staffel wird noch bis nächstes Jahr andauern, doch mit einem Special wird das Warten immerhin etwas versüßt. Das Besondere an „Die Braut des Grauens“ ist, dass hier nicht in erster Linie der Serienplot fortgesetzt wird, sondern die eigentlich in der Gegenwart angesiedelten Charaktere in die Zeit versetzt werden, die für den Detektiv eigentlich typisch ist. Das macht das Serienspecial zu einem besonderen Highlight und bietet wieder jede Menge Potential für gut pointierte Wortwechsel zwischen den Hauptdarstellern Benedict Cumberbatch und Martin Freeman. Weiterlesen

„Legend“ – Tom Hardy als Gangster-Doppelpack!

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In den 50ern und 60ern war auch London im Griff des organisierten Verbrechens, die Kray-Zwillinge waren unter den Gangstern mit die prominentesten. „Legend“ hat neben der interessanten Gangsterhandlung noch ein weiteres Ass im Ärmel: Tom Hardy in einer Doppelrolle! Der momentan gut ausgebuchte Schauspieler zeigt hier auf grandiose Weise, wie wandlungsfähig er sein kann, so spielt er die beiden Brüder so unterschiedlich, dass es einem oft gar nicht auffällt, dass es sich um den gleichen Schauspieler handelt. Aber auch die Nebenrollen sind u.a. mit David Thewlis und Emily Browning gut besetzt. Weiterlesen

„The Game“ – Interessante Spionageserie der BBC

Die 6-teilige BBC-Serie „The Game“ spielt 1972 in London zu Zeiten des Kalten Krieges und zeigt ein interessantes Bild der Geheimdienstarbeit von MI5 und KGB. Die Serie mit Tom Hughes und Brian Cox in den Hauptrollen widmet sich einem Team britischer Agenten, die angesichts einer Geheimdienstoperation der Russen schnell agieren müssen, um das Schlimmste zu verhindern. Doch nie ist so richtig klar, wer eigentlich für welche Seite spielt. Die Serie ist spannend und optisch gelungen, auch die Darsteller machen ihre Sache gut. Trotzdem wurde die Serie nach nur einer Staffel eingestellt. „The Game“ ist seit dem 10. September 2015 auf DVD und Blu-ray erhältlich.