„Goodbye Christopher Robin“ – Wer steckt hinter Pu, dem Bären?

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„Pu der Bär“ entstand bereits in den 1920ern, doch bis heute ist es ein Klassiker der Kinderliteratur. Bevor in wenigen Monaten mit „Christopher Robin“ ein Film in die Kinos kommt, der die Geschichte des Buches mit dem erwachsen gewordenen Bärenfreund weitererzählt, widmet sich dieses Biopic der Geschichte hinter dem Buch. „Goodbye Christopher Robin“ erzählt nicht nur die Geschichte des vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Schriftstellers Alan Milne und wie die gemeinsame Zeit mit seinem Sohn ihn zu dem Kinderbuch über Winnie Pu inspirierte und welche Bürde er dem „echten“ Christopher Robin durch den unglaublichen Erfolg auferlegte. Gefühlvoll inszeniert und mitreißend gespielt, so lässt einen das Biopic den Bären und seinen menschlichen Freund aus einer völlig anderen Perspektive sehen. Weiterlesen

„I, Tonya“ – Margot Robbie unterhält als „Eishexe“

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Die Geschichten berühmter Rivalitäten in der Welt des Sports bringen derzeit viele tolle Filme hervor, nach Rennsport („Rush“) und Tennis („Borg/McEnroe“ und „Battle of the Sexes“) ist jetzt der wohl bekannteste Fall aus der Welt des Eiskunstlaufes dran. Dabei macht die Verfilmung der Karriere von Tonya Harding, die letztendlich durch ihre Verwicklung in einen Angriff auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan zu weltweitem Ruhm gelangte, aus mehreren Gründen Spaß. Zum einen ist die Geschichte Hardings nicht uninteressant, aber die Umsetzung als halbe Dokumentation, in der die Darsteller auch immer mal wieder direkt in die Kamera sprechen, passt bei der herrlich absurden Geschichte wirklich perfekt. Abgerundet wird die zudem mit tollen Aufnahmen auf dem Eis mit wirklich einzigartigen Darstellern. Auch wenn Margot Robbie gerade bei den Oscars leer ausging, spielt sie die rotznäsige Harding wirklich herrlich frech, sodass man sie trotz ihrer patzigen Art fast schon lieb gewinnt. Neben den durchweg atemberaubend tumben Männern in Hardings Umfeld verdient vor allem Allison Janney eine Erwähnung für ihre wirklich krasse Darstellung der rücksichtlosen Mutter Hardings, wofür zu Recht sogar der Oscar als beste Nebendarstellerin drin war. Weiterlesen

„Suicide Squad“ – Tolle Charaktere mit falschem Script!

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Nach dem Erfolg der Marvel-Kinofilme wollte DC auch was vom Kuchen abhaben, doch sowohl „Man of Steel“ als auch „Batman v Superman“ gingen größtenteils in die Hose. Somit hätte „Suicide Squad“ mit seinem anarchichen Humor und seinen verrückten Charakteren tatsächlich einen frischen Wind bringen können, doch leider krankt der Film an einer total konfusen Handlung, die ihre besten Momente in den Rückblenden zu den einzelnen Charakteren hat. An den Darstellern liegt es allerdings nicht, gerade Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als wirklich grandioser Joker hätten in einem eigenen Film wohl viel mehr überzeugen können. Aber auch Will Smith als Deadshot macht seine Sache gut. Weiterlesen

„Legend of Tarzan“ – Langweilige Neuauflage!

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Neben Sherlock Holmes und Robin Hood gehört Tarzan wohl zu einem der Charaktere, den Hollywood immer wieder gerne ausgräbt und neu verfilmt. Jetzt hat sich Regisseur David Yates des Dschungelhelden angenommen und dafür mit Alexander Skarsgard, Margot Robbie, Christoph Waltz, Djimon Hounsou und Samuel L. Jackson einen beachtlichen Cast engagieren können, doch die Neuauflage ist eine leblose, langweilige CGI-Show, deren Drehbuch den Darstellern kaum Möglichkeiten für gute Leistungen bietet, so haben die animierten Affen wohl die besten Momente. Weiterlesen

„Focus“ – Will Smith in unterhaltsamer Gaunerkomödie!

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Mit „After Earth“ hat Will Smith vermutlich einen absoluten Tiefpunkt erreicht, es konnte also nur noch besser werden. „Focus“ kommt daher auch gerade recht – unterhaltsam, überraschend und rundum nett, ein schöner Gaunerfilm für Zwischendurch, der einen immer etwas im Unklaren lässt, wer da eigentlich gerade wen austrickst. Neben Will Smith kann vor allem Margot Robbie punkten, aber auch TV-Urgestein „Major Dad“ Gerald McRaney ist in seiner Nebenrolle sehr unterhaltsam. Kein Überflieger, aber trotzdem ein netter Zeitvertreib und eine erste Rehabilitation für Will Smith. Weiterlesen

„The Wolf of Wall Street“ – Geld, Sex, Drogen & DiCaprio!

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Und auch Leonardo DiCaprio versucht nach zahlreichen erfolglosen Nominierungen wieder sein Glück als bester Hauptdarsteller bei den Oscars, doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr groß. Aber Spaß macht es auf jeden Fall, DiCaprio in der Rolle des Aktienmillionärs Jordan Belfort zu sehen, dessen Autobiografie voller kranker Dekadenz wild und hemmungslos von Regisseur Martin Scorsese in Szene gesetzt wurde. Ein abgedrehter Charakter in einer Welt mit unverhältnismäßig viel Geld, Sex und Drogen! Man kann Belfort lieben, man kann ihn hassen, mitreißen tut er einen auf jeden Fall, nicht zuletzt dank einem wieder mal einzigartig spielenden Leonardo DiCaprio. Weiterlesen

„Alles eine Frage der Zeit“ – Glückseelige Zeitreise-Unlogik

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„About Time“, wie die britische romantische Komödie des Mr.-Bean-Schöpfers Richard Curtis („Tatsächlich… Liebe“, „Radio Rock Revolution„) im Original heißt, ist von der Inszenierung her angenehm unaufgeregt und nett. Auch die Idee, dass die Hauptperson in die Vergangenheit reisen und Geschehenisse seines Lebens korrigieren kann, scheint für eine Liebeskomödie einfallsreich. Doch diese Idee wird nicht nur immer unlogischer, sondern der gesamte Film leidet trotz liebevoll ausgestalteter Figuren an einem derart großen Mangel an Konflikten, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wann denn nun endlich der Kniff des Film kommt. Weiterlesen