„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

„Fargo“ – Staffel 3 zeigt Ewan McGregor in groteskem Doppelrollenspiel

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Nachdem die anthologisch erzählte Serienversion des Coen-Klassikers „Fargo“ in Staffel 1 Martin Freeman und Billy Bob Thornton als ungleiche Widersacher im Jahr 2006 gegeneinander hat antreten lassen, hat Staffel 2 das erste Blutbad um Fargo herum im Jahr 1979 verarbeitet. Die dritte Staffel – wieder mit komplett neuen Figuren und eigenständiger Geschichte – führt uns diesmal ins Jahr 2010 und spinnt die merkwürdige Geschichte um das ungleiche Zwillingspaar Ray und Emmit Stussy, beide von Ewan McGregor gespielt. Das Gerüst der einzelnen Staffeln ist langsam erkennbar, und doch kann die Serie auch ein drittes Mal überzeugen. Weiterlesen

Erste Spots zu „Fargo – Staffel 3“ mit Ewan McGregor

Kleine Teaser-Spots machen Lust auf die heißtersehnte dritte „Fargo“-Staffel und zeigen nun auch einen abgeranzten Ewan McGregor mit langen, schütteren Haaren und Schnurrbart. Man kann sich freuen! Dieses Mal geht es um die konkurrierenden Zwillingsbrüder Emmit und Ray Stussy, die beide von McGregor gespielt werden. Weiterhin sind u. a.auch Mary Elizabeth Winstead und David Thewlis dabei. Weiterlesen

„Swiss Army Man“ – Melancholischer Furzhumor mit Leiche!

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swissarmymanSeit ich den herrlich absurden Trailer zu „Swiss Army Man“ gesehen habe, wollte ich unbedingt wissen, was mir das alles sagen soll. Das weiß ich nach dem Film immer noch nicht so ganz, aber ich habe lange nicht mehr einen so herrlich verrückten Film gesehen, der auf der einen Seite so primitiv und auf der anderen Seite so emotional daher kommt. Paul Dano und Daniel Radcliffe spielen einfach großartig. „Swiss Army Man“ hat so skurrile Einfälle, so seltsame Dialoge und doch so viel Tiefgang, einen vergleichbaren Film habe ich bisher nicht gesehen. Ein absoluter Außenseiter, aber vermutlich nicht jedermans Sache. Weiterlesen

„10 Cloverfield Lane“ – Netter, kleiner Horrorfilm!

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Schon der Titel ließ erwarten, dass Produzent J.J. Abrams wie schon bei „Cloverfield“ ohne große Vorkenntnisse plötzlich einen interessanten und überraschenden Horrorfilm in die Kinos bringt. So hat auch der mit John Goodman und Mary Elizabeth Winstead gut besetzte Film durchaus seine Vorzüge, versucht auch nicht viel mehr als ein „kleiner“ Film zu sein und punktet vor allem mit seiner Geschichte in der Geschichte, denn trotz Alieninvasion steht ein ganz anderer Plot im Mittelpunkt, der mit klaustrophobischer Atmosphäre und zwei wirklich gut spielenden Schauspielern punkten kann. Weiterlesen

„The Spectacular Now“ – Authentisch emotional

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„The Spectacular Now“ ist eine der wenigen Dramödien, die es fast durchgehend schaffen, ungekünstelt zu wirken und Stereotype zu vermeiden. Es liegt dabei nicht nur an der Inszenierung von James Ponsoldt und den „(500) Days of Summer“-Drehbuchschreiben Scott Neustadter und Michael H. Weber, dass diese Buchverfilmung so glaubhaft wie selten das Gefühl des Erwachsenwerdens einfangen kann, sondern allen voran den umwerfend guten Hauptdarstellern Miles Teller und Shailene Woodley. Abgesehen vom treffend eingefangenen Coming-of-Age-Aspekt des Films hat es auch kaum ein anderer Film geschafft, Alkohol so subtil-beiläufig und gleichzeitig zum sehr präsenten Thema zu machen. Weiterlesen

„Stirb langsam 5: Ein guter Tag zum Sterben“ – Mies!

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Es ist doch komisch, dass man Actionfans immer wieder mit dem gleichen Schema ins Kino locken kann, so wird auch Bruce Willis in seiner „Stirb langsam“-Reihe ausgeschlachtet, bis nichts mehr geht. Interessanterweise war der vierte Teil sogar recht kurzweilig geraten, wenn man von einem peinlich übertriebenen Ende absieht, dieser Neuaufguss ist allerdings nur noch was für unkritische Actionfans, denn außer übertriebenem Geballer hat der Film wirklich gar nichts mehr zu bieten. Und um sich an Originalität noch weiter zu unterbieten, kramt man hier mal den bösen Russen mal wieder aus der Mottenkiste heraus. Ach ja, wäre es für John McClane doch tatsächlich mal ein guter Tag zum Sterben gewesen, die Filmreihe hat es jedenfalls nicht überlebt. Weiterlesen

„Abraham Lincoln: Vampirjäger“ – Absurder Quatsch!

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Wenn man von einem Film über Abraham Lincoln als Vampirjäger hört, freut man sich auf ein lustiges, unterhaltsames B-Movie, das sich selber nicht so ernst nimmt. In diesem Fall weit gefehlt, denn der Film tritt nicht nur alle historischen Fakten mit Füßen, er widerspricht sich unentwegt selbst und verzichtet dabei dummerweise auf jegliche Selbstironie. Was ein witziger Horrorstreifen hätte werden können, verkommt so zu einer dümmlichen Sammlung nicht konsequent angewendeter Vampirmythen kombiniert mit einer echt peinlichen Interpretation von Lincoln und dem Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten. Das ist nicht cool, das ist einfach nur mies! Weiterlesen