„Downsizing“ – Matt Damon wird geschrumpft!

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Gerade in den 80ern und 90ern war das Schrumpfen von Leuten in Kultfilmen wie „Die Reise ins Ich“ oder „Liebling, ich habe die Kinder geschrumoft“ sehr beliebt, „Downsizing“ widmet sich jetzt mit einem recht aktuellen Kontext dem Thema. Doch während gerade die Darstellung des Schrumpfprozesses und der Auswirkungen auf die Gesellschaft tatsächlich sehr originell daher kommen, weiß der Film ansonsten nicht so richtig, was er will. So bedient er zum einen natürlich viele Komödienelemente, will aber auf der anderen Seite auch wieder kritisieren und schwankt so schwer nachvollziehbar von lustig über traurig zu belehrend bis zur Endzeitstimmung. Das funktioniert leider nur bedingt, sodass der Film trotz toller Grundidee und ambitionierter Themaktik einen doch nicht so richtig überzeugen kann. Auch Hollywoods „Normalo“ Matt Damon und Christoph Waltz in einer weiteren sleenigen Rolle können das Ruder nicht herum reißen. Vieles im Film ist sehenswert, vieles macht Spaß, anderes regt zum Nachdenken an, aber die Kombination aus allem will leider kein großes Ganzes ergeben. Weiterlesen

„Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ – Total verrückt!

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Die wohl bekannteste Buchreihe des fiktiven Autors Lemony Snicket wurde 2004 bereits mit Jim Carrey in der Hauptrolle fürs Kino adaptiert, doch auch hier erschien aufgrund des Umfangs der Vorlage eine Serienumsetzung sinnvoller. Die Geschichte von drei Waisen, die nach dem Tod ihrer Eltern bei verrückten Verwandten untergebracht werden und immer wieder mit dem bösartigen Graf Olaf zu tun bekommen, der an das Erbe der Kinder kommen will, strotzt nur so von bitterem Humor, skurrilen Einfällen und überzeugt gleichzeitig mit einem optischen Stil, der fast schon für Tim Burton zu verrückt erscheint. „HIMYM“-Star Neil Patrick Harris ist die perfekte Besetzung für den fiesen Onkel, der in immer wieder neuen Verkleidungen sein Unheil treibt, und macht die Serie wohl zu einer der speziellsten, die es derzeit anzusehen gibt. Weiterlesen

„Gone Girl“ – Thrillige Ehemetapher mit Medienkritik

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David Fincher liefert mit „Gone Girl“ erneut einen gelungenen Thriller ab, der trotz stolzer Laufzeit von 2,5 Stunden niemals langweilig wird. Dabei wird die Spannung nur durch die Geschichte aufrechterhalten und nicht durch Action. Doch trotz der guten schauspielerischen Leistungen wirkt der Film am Ende nicht ganz rund: Man hat z. T. das Gefühl, dass die Buchadaption von Gillian Flynn, die auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat, viele Themen anspricht, aber keines wirklich im Fokus steht und von denen sich die meisten zum Schluss verloren haben. Die psychologische Ausgefeiltheit der Figuren hinkt irgendwann leider den übergeordneten Ebenen des Geschehens hinterher. Dennoch ist der Film durchaus sehenswert! Weiterlesen

„A Million Ways To Die In The West“ – Bedingt witzig!

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Man kann sicher geteilter Meinung sein, ob der Humor von „Family Guy“ oder „Ted“ nun lustig ist oder nicht, ich habe mich dabei auf jeden Fall super amüsieren können. In seinem neuen Projekt spielt Seth MacFarlane mal ungetarnt hinter Zeichenstift und Teddykostüm die Hauptrolle, allerdings bringt er auch fast nur unterirdische Witze und Zoten mit, die selbst für ihn etwas zu mies sind. Da können auch Charlize Theron, Amanda Seyfried, Neil Patrick Harris, Giovanni Ribisi und Liam Neeson nichts retten. Wirklich toll ist nur eine kurze Hommage an einen absoluten Filmklassiker, für die sogar einer der damaligen Hauptdarsteller wieder in seine alte Rolle schlüpfen durfte. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 6: Von fehlenden Kinofilmen 2013!

paureview4Irgendwie habe ich es zwar immer mal wieder geschafft, Filme aus diesem Kinojahr zu sehen, aber Zeit für Rezensionen hatte ich nicht so richtig. Trotzdem wollte ich kurz vor der FlimmerWAHL noch ein paar Worte zu einigen Kinofilmen aus 2013 loswerden, und zwar zu „White House Down„, „Insidious – Chapter 2„, „Fünf Freunde 2„, „Kokowääh 2„, „R.E.D. 2„, „Die Schlümpfe 2„, „Chroniken der Unterwelt – City of Bones„, „Malavita“ und „Turbo„. Weiterlesen

„Die Schlümpfe“ – Erstaunlicherweise recht lustig!

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Eigentlich hatte ich nicht vor, diesen Film zu sehen, denn ein Film über Zeichtrickfiguren wie die Schlümpfe ist sicher schon überflüssig, kombiniert mit der Idee, diese als Realfilm umzusetzen und in unsere Welt zu versetzen, klingt auch nicht gerade super. Und doch ist der Film recht unterhaltsam, die Gags funktionieren recht gut und es ist Regisseur Raja Gosnell wie schon bei seiner Realverfilmung von „Scooby Doo“ gelungen, der alten, angestaubten Zeichentrickvorlage einen neuen Stil und ein ordentliche Ladung Selbstironie zu verpassen. Weiterlesen