„X-Men: Dark Phoenix“ – Kein Phönix, nur Asche!

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2011 gelang mit „Erste Entscheidung“ ein wirklicher guter Start für den „X-Men“-Neustart. Mit „Zukunft ist Vergangenheit“ entstand dann sogar ein gelungenes Crossover mit den alten Filmen, aber schon „Apocalypse“ hatte nicht mehr viele originelle Ansätze. Mit „Dark Phoenix“ ist nun auch das Ende der Neuauflage gekommen, bevor die „X-Men“ einen weiteren Reboot im MCU erfahren werden. Doch die zahlreichen Nachdrehs und Terminverschiebungen waren leider eindeutige Anzeichen dafür, dass die Superheldenriege alles andere als glorreich abtritt. „Dark Phoenix“ entpuppt sich sogar als einer der schwächsten Filme des kompletten „X-Men“-Franchise. Weiterlesen

„The Favourite“ – Intrigenspiel am englischen Königshof

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Historenfilme gelingen nicht immer, doch die frechen und fiesen Machenschaften um Königin Anne im 18. Jahrhundert sind absolut sehenswert. Das liegt nicht nur an der tollen Optik und der grandiosen Ausstattung des Films, nicht nur an der überdrehten Handlung, deren politische Hintergründe auch heute noch recht aktuell wirken, sondern ganz klar an der überragenden Leistung von Olivia Colman, Emma Stone und Rachel Weisz. Das Intrigenspiel und die immer niederträchtigeren Ränkespiele um die Gunst und den Einfluss auf die Königin spielen die drei mit einer solchen Hingabe, dass es eine Freude ist. Dabei gelingt es sogar, keine der drei als wirkliche Identifikationsfigur den anderen voran zu stellen, bei allen wechselt man zwischen Zustimmung, Mitgefühl und Abneigung immer wieder hin und her. Die vielen Oscar-Nominierungen sind absolut verdient, ein echtes Highlight zum Start des Kinojahres! Weiterlesen

Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie. Weiterlesen

„X-Men: Apocalypse“ – Zurück zur Comic-Massenware!

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xmenapocalypseNach „X-Men: Erste Entscheidung“ und „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist jetzt der dritte Teil des X-Men-Reboots in unseren Kinos angelaufen. Der wieder von Bryan Singer inszenierte Film setzt das neue Storygerüst souverän fort und kann dabei auch gut unterhalten. Doch insgesamt ist man wieder zurück bei Schema F angekommen, die bekanntesten X-Men sind alle wieder mit von der Partie, ein paar sind „noch“ Gegner, aber im Endeffekt alle gegen einen übermächtigen Feind, den es zu besiegen gilt. Das funktioniert zwar, aber es ist eben nicht mehr originell und kann somit weniger überzeugen als die beiden Vorgänger. Weiterlesen

„Mad Max: Fury Road“ – Kompromissloses Action-Kunstwerk

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Selten schafft es ein Film, einen so umzuhauen wie der vierte „Mad Max“. Der Trailer war originell und hob sich angenehm vom ganzen Blockbuster-Superhelden-Einheitsbrei ab. Und (schon fast unerwartet) kann der Film tatsächlich alle geschürten Erwartungen erfüllen! Was für ein furioses Endzeit-Action-Gewitter! Zwei Stunden eine einzige lange Actionszene, die aufgrund großartiger Inszenierung und Detailliebe nie langweilig wird. Die Story – so man sie denn so nennen will – ist dabei nebensächlich; aber dies hat wohl auch keiner anders erwartet. Der Film ist ein kleines Meisterwerk in seiner perfekten Bild-Ton-Komposition, die ein wahres auf die Spitze getriebenes Vollgas-Feuerwerk entfacht und einen niedergeschmettert und überwältigt aus dem Kino entlässt. Sehenswert! Weiterlesen

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ – Neu trifft Alt!

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Fast 15 Jahre ist es her, dass Bryan Singer mit „X-Men“ eine der erfolgreichsten Marvel-Reihen in die Kinos brachte und damit Stars wie Hugh Jackman, Patrick Stewart und Ian McKellen auf immer mit ihren Rollen verknüpfte. Vor drei Jahren kam mit „X-Men: Erste Entscheidung“ die erste Neuverfilmung der Marvel-Helden mit neuen Charakteren auf die Leinwand, bis auf Hugh Jackman, der mit den „Wolverine„-Spin-Offs seinem Charakter weiterhin treu bleibt, schien die Zeit der anderen Stars als X-Men vorbei. Doch „Days of Future Past“ verbindet interessant die alte Trilogie mit der Neuauflage und hat neben einem beachtlichen Staraufgebot auch eine spannende, interessante Handlung zu bieten. Weiterlesen

„Jack and the Giants“ – Gar nicht so schlecht!

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Der im Original weniger zaghaft betitelte „Jack the Giant Slayer“ basiert lose auf dem Kindermärchen „Hans und die Bohnenranke“ und überrascht als netter, kleiner Märchenfilm. Wer kein tiefgehendes Fantasyepos, sondern nur eine simple auf zwei Stunden gedehnte Kindergeschichte erwartet, bekommt genau das, was er will. Das lässt auch darüber hinwegsehen, dass der Film natürlich sehr vorhersehbar ist und die Figuren keine Spur von Ambivalenz zeigen. Weiterlesen

„Warm Bodies“ – Endlich eine Zombie-Lovestory!

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Immer wieder wird im Horrorgenre auf Zombies zurückgegriffen, etwas wirkliches Neues war aber selten dabei. Ganz anders bei „Warm Bodies“, der alles mal aus Sicht eines Zombies erzählt, der noch über ein paar menschliche Züge verfügt und sich sogar in ein Mädchen verliebt. Das ist zwar hier und da etwas kitschig, aber insgesamt sehr lustig und unterhaltsam, was nicht zuletzt Hauptdarsteller Nicholas Hoult zu verdanken ist, der den gefühlvollen Zombie wirklich großartig in Szene setzt und dank Mimik, Gestik und einem grandiosen Erzählerkommentar die Lacher ganz klar auf seiner Seite hat. Weiterlesen