„Aquaman“ – DC-Wassermann macht auf Marvel!

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Eigentlich hatte DC eine ähnliches Kino-Universum wie Marvel schaffen wollen, doch der düstere Stil mit dem finalen Tiefpunkt „Justice League“ erzielte keineswegs den gewünschten Erfolg. Nachdem ausgerechnet „Wonder Woman“ der erste Lichtblick wurde, wollte man bei „Aquaman“ auch einen anderen Weg einschlagen. So kommt der Wassermann aus Atlantis bunt und actionreich daher, immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen und viel Platz für Situationskomik. Kommt einem bekannt vor? Stimmt! Irgendwie nähert sich DC mit diesem Film extrem nah an das MCU an, was einerseits dafür sorgt, dass der Film deutlich mehr Unterhaltungspotential bietet, andererseits verliert DC damit das letzte Potential, etwas eigenes zu erschaffen. So macht „Aquaman“ zwar unterm Strich deutlich mehr Spaß und bietet nette Unterwasser-Action und coole Meereswesen, aber irgendwie schafft es auch dieser Film nicht, dass einem der Held nicht mehr egal ist. „Aquaman“ plätschert bunt vorbei, nimmt einen nett mit und ist danach genauso schnell wieder vergessen. Weiterlesen

Golden Globe Awards 2018 – Die Gewinner!

Die Verleihung liegt zwar schon zwei Wochen zurück, aber wir wollen euch trotzdem auch hier noch über die Gewinner der diesjährigen Verleihung der Golden Globes informieren, da diese oft als Indikator für die Gewinner bei den Oscars angesehen werden. Großer Gewinner bei den Kinofilmen ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, der gleich vier Auszeichnungen mitnehmen konnte, darunter auch „Bester Film“ und „Beste Hauptdarstellerin“. Bei den TV-Auszeichnungen konnten die Serien „The Handmaid’s Tale“ und „Big Little Lies“ die meisten Preise für sich entscheiden. Mit „Aus dem Nichts“ wurde zudem ein deutscher Film aus „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet.

Hier ist eine Übersicht aller Gewinner aus den Bereichen Kino und TV: Weiterlesen

„Die Verführten“ – Sofia Coppolas neues Drama!

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Sofia Coppola, Tochter des legendären Francis Ford Coppola, startete damals mit „The Virgin Suicides“ und ihrem Meisterwerk „Lost in Translation“ als Regisseurin wirklich stark durch. Doch schon „Marie Antoinette“ konnte nicht mehr mithalten, „Somewhere“ war zwar wieder ganz nett, aber „The Bling Ring“ wieder überflüssig. Ihr neuer „Die Verführten“ hat mit Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning und Colin Farrell einen beachtlichen Cast zu bieten, der Film ist solide inszeniert und gespielt, aber trotzdem nichts, was sich wirklich einprägt. Interessant wird er im Vergleich zur 1971er Verfilmung „Betrogen“ mit Clint Eastwood. Weiterlesen

„Lion – Der lange Weg nach Hause“ – Rührendes Drama!

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Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben, so auch in diesem Fall. „Lion“ erzählt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte eines fünfjährigen Inders, den es aus Versehen weit weg von Zuhause verschlägt und der Jahrzehnte später anfängt, über Google Earth seinen Heimatort wiederzufinden. Der Film wird trotz der potentiell rührseeligen Geschichte nie kitschig, dafür hat er so einige bittere Momente, die das überbevölkerte Indien mal nicht als buntes Land voller Lebensfreude zeigt, sondern eher als Hölle für Kinder ohne Zuhause. Weiterlesen

Kurz kritisiert 14: Von Drummern, Königen und Politikern

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Hier kommen wieder ein paar Bemerkungen zu ein paar Monate älteren Filmen, die trotzdem Erwähnung finden sollten. Heute sind „Pay The Ghost“, „Whiplash“, „Kung Fu Panda 3“, „Daddy’s Home – Ein Vater zu viel“, „Ich und Earl und das Mädchen“, „Automata“, „Königin der Wüste“, „Macbeth“, „Jane Got A Gun“ und „Der Fall Barschel“ mit dabei. Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 11: Von Grusel, Gaunern und Schwämmen!

Ich habe in den letzten Monaten so viele Filme gesehen, dass ich hier mal wieder paar etwas kürzer abhandeln muss, sie aber nicht unerwähnt lassen will. Die Kurzkritiken umfassen dieses Mal „The Gunman„, „The Gambler„, „Best Exotic Marigold Hotel 2„, „Sinister„, „Die Frau in Schwarz 2„, „X-Men 5 – Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut)„, „Spongebob Schwammkopf„, „Kidnapping Freddy Heineken„, „Home„, „Paddington„, „Magic In The Moonlight“ und „A Most Wanted Man„. Weiterlesen

„Stoker“ – Meisterhaft inszeniert, inhaltlich ein Fragezeichen

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In dem ersten amerikanischen Film von Kult-Regisseur Park Chan-wook („Oldboy“) geht es weder um den „Dracula“-Erfinder Bram Stoker noch um Vampire, wie der Name oder das Cover vielleicht vermuten lassen könnte: Die Geschichte dreht sich um die in sich gekehrte India Stoker, die auf der Schwelle zwischen Kind und Frau steht, und ihren plötzlich auftauchenden, unheimlichen Onkel Charlie. „Stoker“ ist ein düsterer, unheilsschwerer Psychothriller, der sich durch virtuose Regie, Langsamkeit, unterschwellige Spannung und kontinuierliches Unwohlsein auszeichnet. Weiterlesen