„Der seidene Faden“ – Daniel Day-Lewis‘ großes Finale!

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Regisseur Paul Thomas Anderson konnte mit seinem begnadeten Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis schon in „There Will Be Blood“ ein echtes Meisterwerk präsentieren, entsprechend gespannt konnte man auch auf die neue Zusammenarbeit sein, zumal dies auch noch die letzte Rolle von Daniel Day-Lewis ist, der Hollywood nach diesem letzten Film hinter sich lassen will. „Der seidene Faden“ ist in vieler Hinsicht ein großartiger Film, aber letztendlich doch wieder zu speziell, um eine wirklich große Zielgruppe anzusprechen. Mit Andersons Klassikern „Boogie Nights“ oder „Magnolia“ hat der Film leider auch nicht viel gemeinsam, doch die tollen Schauspieler, die grandiose Ausstattung und die wirklich absonderliche Liebesgeschichte machen den Film trotzdem sehenswert. Weiterlesen

Oscars 2018 – Alle Gewinner im Überblick!

Selten war ich mit dem Urteil bei den Oscar-Verleihungen so zufrieden wie in diesem Jahr, nicht zuletzt, weil ich tatsächlich fast alle relevanten Filme rechtzeitig sehen und mir ein Urteil bilden konnte. Auch hier werden die Highlights „Shape of Water“, „Die dunkelste Stunde“ und „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ausreichend gewürdigt und auch gerade bei den ausgezeichneten Haupt- und Nebendarstellern, vor allem bei Gary Oldman und Frances McDormand, bin ich absolut der gleichen Meinung. Schön auch, dass „Dunkirk“ und „Blade Runner“ für die technischen Leistungen bedacht wurden und mit „Coco“ auch endlich mal wieder ein gelungener Pixar-Film im Animationsbereich gewinnt.

Hier alle Gewinner und Nominierten im Überblick: Weiterlesen

„Inherent Vice“ – Skurriler Krimi mit Joaquin Phoenix

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Paul Thomas Anderson ist für mich schon alleine wegen „Boogie Nights“ ein begnadeter Regisseur, auch „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ waren sehr gut, allerdings konnte zuletzt „The Master“ nicht mehr so richtig überzeugen, dort konnte in erster Linie Joaquin Phoenix punkten. Aufgrund des sehr skurril anmutenden Trailers und der Handlung in den 70ern hatte ich gehofft, dass „Inherent Vice – Natürliche Mängel“ wieder auf den Level von „Boogie Nights“ kommen würde, doch dafür ist er einfach zu absurd und schwer nachvollziehbar. Joaquin Phoenix ist auch hier wieder das Sehenswerteste, der Handlung selber konnte ich irgendwann überhaupt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht hätte ich selber schon mal kiffen müssen, um die konfusen Handlungsstränge und Charaktere in einem großen Ganzen hätte zusammenfügen können. Ein sehr spezieller Film, leider mit nicht genug Genialität. Weiterlesen

„The Master“ – Kriegsveteran trifft auf Sektenführer!

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Regisseur Paul Thomas Anderson ist für Geniestreiche wie „Boogie Nights“, „Magnolia“ und „There Will Be Blood“ verantwortlich, was schon eine gewisse Erwartungshaltung hervorruft. Allerdings kann „The Master“ nicht in gleichem Maße überzeugen. Das liegt aber keinesfalls an den Darstellern Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman und Amy Adams, die hier wohl mit ihre besten Leistungen zeigen, was vollkommen berechtigt zu Oscarnominierungen von allen dreien führte, wenn auch keiner die Trophäe mit nach Hause nehmen konnte. Ihr eindrucksvolles Spiel belebt den Film, allerdings kann die Handlung nicht wirklich überzeugen und so auch nicht über die volle Lauflänge fesseln. Weiterlesen

„There Will Be Blood“ – Öl und Blut!

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Nicht nur die schmutzige Optik erinnert am Anfang gleich an alte Western, auch die Tatsache, dass über zehn Minuten kein Wort geredet wird und das, obwohl es keinen Vorspann gibt. Und doch sprechen schon die ersten Bilder des Hauptdarstellers Plainview ihre eigene Sprache, als er alleine in einem tiefen Stollen bei der Suche nach Silber plötzlich auf Öl stößt, fast sein Leben verliert und unter Schmerzen auf allen Vieren in die nächste Stadt kriecht. Schon hier erkennt man den unerbittlichen Egomanen, den brutalen Geschäftsmann, der er einmal sein wird. Weiterlesen