„I, Tonya“ – Margot Robbie unterhält als „Eishexe“

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Die Geschichten berühmter Rivalitäten in der Welt des Sports bringen derzeit viele tolle Filme hervor, nach Rennsport („Rush“) und Tennis („Borg/McEnroe“ und „Battle of the Sexes“) ist jetzt der wohl bekannteste Fall aus der Welt des Eiskunstlaufes dran. Dabei macht die Verfilmung der Karriere von Tonya Harding, die letztendlich durch ihre Verwicklung in einen Angriff auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan zu weltweitem Ruhm gelangte, aus mehreren Gründen Spaß. Zum einen ist die Geschichte Hardings nicht uninteressant, aber die Umsetzung als halbe Dokumentation, in der die Darsteller auch immer mal wieder direkt in die Kamera sprechen, passt bei der herrlich absurden Geschichte wirklich perfekt. Abgerundet wird die zudem mit tollen Aufnahmen auf dem Eis mit wirklich einzigartigen Darstellern. Auch wenn Margot Robbie gerade bei den Oscars leer ausging, spielt sie die rotznäsige Harding wirklich herrlich frech, sodass man sie trotz ihrer patzigen Art fast schon lieb gewinnt. Neben den durchweg atemberaubend tumben Männern in Hardings Umfeld verdient vor allem Allison Janney eine Erwähnung für ihre wirklich krasse Darstellung der rücksichtlosen Mutter Hardings, wofür zu Recht sogar der Oscar als beste Nebendarstellerin drin war. Weiterlesen

„Battle of the Sexes“ – Em(m)anzipation auf dem Tennisplatz!

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Kurz nachdem mit „Borg/McEnroe“ eine der wohl spannendsten Rivalitäten im Tennis im Kino überzeugen konnte, folgt mit „Battle of the Sexes – Gegen jede Regel“ ein weiterer Wettstreit auf dem Tennisplatz, bei dem es nicht nur um den Sieg eines der Spieler, sondern um einen für ein ganzes Geschlecht ging. Emma Stone und Steve Carrell spielen die erfolgreiche Tennisspielerin Billie Jean King und den ehemaligen Tennisstar Bobby Riggs, der 1973 in einem Match beweisen wollte, dass Frauen auf dem Tennisplatz zwar eine gute Figur machen, aber auch ein Mann, dessen beste Zeiten schon weit zurück liegen, es problemlos mit ihnen aufnehmen kann. So zeigt der Film nicht nur ein weiteres spannendes Kapitel aus der Welt des Tennissports, sondern auch einen wichtigen Punkt auf dem Weg zur Gleichstellung der Frauen im Sport und in der Gesellschaft. Weiterlesen

„Borg / McEnroe“ – Shia LaBeouf pöbelt in Wimbledon!

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In den 80ern, als Boris Becker noch als versierter Tennisspieler und nicht nur als tumber Medientrottel bekannt war, war Tennis noch eine der erfolgreichsten Sportarten überhaupt. Nach zahlreichen Sportfilmen war es also auch mal an der Zeit, dass man sich hier ein paar besonderen Charakteren widmen würde. Mit den Erzrivalen Björn Borg, dem ruhigen Kraftprotz aus Schweden, und Jon McEnroe, dem ständig pöbelnden Newcomer aus den USA, hat man sich hier auch zwei wirklich einzigartige Tennisspieler herausgesucht, deren Zusammentreffen in Wimbledon 1980 immer noch eins der packendsten Tennisduelle aller Zeit darstellt. Doch „Borg / McEnroe“ ist nicht nur was für Tennisfans, der Film ist mit Shia LaBeouf und Sverrir Gudnason großartig besetzt und bietet einen interessanten Einblick in die Welt hinter dem Tenniscourt. Weiterlesen