„Solo: A Star Wars Story“ – Han Solos überflüssiger Einzelfilm!

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Es ist unfair, einen Film abzustempeln, nur weil die Presse ununterbrochen von der chaotischen Produktion berichtet hat. Davon, dass mit Phil Lord und Chris Miller erneut zwei talentierte Nachwuchsregisseure die Erwartungen von Lucasfilm und Disney nicht erfüllten und mit Ron Howard durch einen Routine-Regisseur ersetzt wurden. Davon, dass Alden Ehrenreich Unterstützung von Schauspielcoaches brauchte, um Harrison Ford besser zu imitieren. Von umfangreichen Nachdrehs und einer kompletten Neuausrichtung des Films. Das alles muss aber nicht bedeuten, dass das Ergebnis schlecht ist, was aber offensichtlich zur Grundannahme sogar bei vielen „Star Wars“-Fans geworden war, sodass der Film weit hinter seinen Erwartungen zurückblieb und gerade der erste richtige „Star Wars“-Flop zu werden scheint. Auch ich habe lange gewartet, den Film überhaupt zu sehen und musste trotz meiner letzten Hoffnung leider feststellen, dass er tatsächlich nicht gut ist und man einem so beliebten Charakter wie Han Solo mit einer Backgroundstory sogar eher schaden kann als ihn interessanter zu machen. Weiterlesen

„Genius“ – Großartige erste Staffel über Albert Einstein!

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Qualitativ sind heute viele Serien den Kinofilmen weit überlegen, also produziert fast jeder Sender inzwischen seine eigenen Serien. Auch National Geographic verlässt jetzt den Dokumentarbereich und startet mit „Genius“ eine wirklich sehenswerte Serie über die genialsten Wissenschaftler unserer Zeiten. Dass sich die erste Staffel Albert Einstein widmet, verwundert nicht. Allerdings erfährt man in zehn Folgen so viel Interessantes über das Genie, was vorher sicher nicht vielen bekannt war. So folgt man dem von Geoffrey Rush und Johnny Flynn fantastisch dargestellten Wissenschaftler von seinen ersten Ausflügen in die Physik, über das Patentamt und seine ersten bahnbrechenden Theorien bis zur Verfolgung durch die Nazis und seinem Tod in den USA. Die Geschichte eines der klugsten Köpfe aller Zeiten, brilliant gespielt und inszeniert. Absolut sehenswert. Weiterlesen

„The Beatles: Eight Days A Week – The Touring Years“ – Rockt!

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eightdaysaweekDie Beatles sind ein musikalisches Phänomen, das bis heute seinesgleichen sucht. Einzigartig waren auch die Touren und das Verhalten der Fans, das ein Ausmaß annahm, mit dem letztendlich weder Ordnungshüter noch die Band selber umzugehen vermochten. Die Dokumentation von Ron Howard widmet sich den wenigen Jahren in den 1960ern, in denen die Band auf der ganzen Welt auf Tournee waren, was sie dort erlebten und was sie letztendlich dazu brachte, nie wieder auf Tour zu gehen. Ein interessanter Einblick mit seltenen Aufnahmen und natürlich zahlreichen der geliebten Songs. Weiterlesen

„Inferno“ – Tom Hanks rätselt sich durch die Hölle!

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Nach den erfolgreichen Verfilmungen von Dan Browns Romanen „The Da Vinci Code“ und „Illuminati“ ist mit „Inferno“ jetzt ein weiterer Roman mit Professor Robert Langdon verfilmt worden, wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle und Ron Howard auf dem Regiestuhl. Und wieder ist der Film zwar kurzweilig und spannend, aber irgendwie eben doch nur ein kurzer Abriss der Ereignisse im Buch, in meinen Augen auch mit elementaren Abweichungen, die somit sogar die Grundaussage des Buchs in Frage stellen. Tom Hanks spielt routiniert, auch Felicity Jones, Ben Foster, Omar Sy und Sidse Babett Knudsen spielen grundsätzlich gut, bleiben aber alle trotzdem irgendwie blass und facettenlos. Weiterlesen

„Im Herzen der See“ – Gelungener „Moby Dick“-Film!

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herzenderseeDer Roman „Moby Dick“ gilt in den USA als einer der Grundpfeiler amerikanischer Literatur, daher wurde der Stoff auch schon mehrmals verfilmt. Ron Howard geht mit „Im Herzen der See“ einen neuen Weg, widmet er sich doch den Begebenheiten, die damals als Vorlage des Romans galten. Natürlich nimmt sich der mit Chris Hemsworth, Cillian Murphy, Ben Whishaw und Brendan Gleeson gut besetzte Film einige Freiheiten, wenn es um den Wahrheitsgehalt geht, das Ergebnis ist aber absolut gelungen, sowohl Handlung als auch optische und akustische Umsetzung können sich sehen lassen. Weiterlesen

Neue Hoffnung für Stephen Kings „The Dark Tower“ mit Sony und MRC

Nach unzähligen Studios, Gerüchten, angeblichen Regisseuren und Jahren ohne Entwicklung scheint nun wieder alles auf Anfang gesetzt worden zu sein. Universal und HBO scheinen raus; nun sollen Sony und MRC das Projekt finanzieren. Akiva Goldsman und Jeff Pinkner haben ihren alten sehr ambitionierten Drehbuchentwurf (Filmtrilogie mit Serienstaffeln zwischen den Filmen) verworfen und nun soll ein neues Skript verfasst werden, welches auf dem ersten Buch basiert und erstmal auf einen Kinofilm ausgelegt ist (bei Erfolg soll dann ein Franchise daraus werden). MRC hingegen soll nach wie vor eine Serie entwickeln. Der ursprüngliche Regisseur Ron Howard wird nur noch als Produzent in das Projekt involviert sein. Mal schauen, ob diesmal etwas aus der Verfilmung wird.

Quelle: Deadline

Gleich zwei Realverfilmungen des „Dschungelbuchs“?

Wie es öfter mal vorkommt, laufen in Hollywood zwei konkurrierende Projekte zur gleichen Idee. Nun planen sowohl Disney als auch Warner eine Realverfilmung von Rudyard Kiplings Klassiker „The Jungle Book“ (1894). Während Disney schon konkrete Pläne hat, den Film unter der Regie von Jon Favreau („Iron Man 1-3“) am 9. Oktober 2015 in die Kinos zu bringen, ist Warners ursprünglicher Regisseur Alejandro González Iñárritu („Babel“) vom Projekt ausgestiegen. Anscheinend möchte Warner nun Ron Howard („Rush„) die Geschichte inszenieren lassen, obwohl der bereits gut ausgebucht ist (siehe hier). Mal sehen, was uns in Sachen Mogli, Baghira und Shir Khan demnächst erwartet!

Quellen: Hollywoodreporter.com / Hollywoodreporter.com

Was macht eigentlich Ron Howard?

Nach dem großen Erfolg von „Rush“ scheint Regisseur Ron Howard wieder ein besonders gefragter Name zu sein. Der Regisseur, der für die inhaltlich wie qualitativ sehr unterschiedlichen Filme wie „Frost/Nixon„, „The Da Vinci Code“ und „Illuminati„, „Dickste Freunde“, „Der Grinch“, „Apollo 13“, „A Beautiful Mind“ oder „Willow“ verantwortlich ist, hat in den nächsten Jahren alle Hände voll zu tun. Neben „Heart of the Sea“ plant er „Mena“, „Inferno“ und nach wie vor Stephen Kings „Der dunkle Turm“. Weiterlesen