„Verschwörung“ – Claire Foy ist top, der Film nicht!

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Mit seiner „Millenium“-Trilogie hat der schwedische Autor Stieg Larsson eine echte Kultreihe geschaffen, die zudem als schwedische Filmereihe von „Verblendung“, „Verdammnis“ und „Vergebung“ sowie einem US-Remake von „Verblendung“ sehr erfolgreich im Kino liefen. Seinen Erfolg konnte der Autor leider nicht auskosten und sein Tod sorgte auch dafür, dass er die Reihe trotz vorhandener Entwürfe nicht fortsetzen konnte. Das wurde jetzt von einem anderen Autor übernommen, doch wenn Larsson wüsste, was jetzt mit „Verschwörung“ im Kino läuft, würde er sich im Grab umdrehen. Das liegt nicht an Claire Foy als inzwischen dritte Lisbeth Salander, sondern an der völlig übertriebenen Handlung und der noch schlimmeren Umsetzung, die nichts mehr vom ursprünglichen nordischen Charme aufweist, sondern nur noch mit Hollywood-Klischees und einer völlig überzogenen Hauptperson protzt, deren technische und physische Fähigkeiten fast schon in einen Superhelden-Film gepasst hätten. Weiterlesen

„Borg / McEnroe“ – Shia LaBeouf pöbelt in Wimbledon!

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In den 80ern, als Boris Becker noch als versierter Tennisspieler und nicht nur als tumber Medientrottel bekannt war, war Tennis noch eine der erfolgreichsten Sportarten überhaupt. Nach zahlreichen Sportfilmen war es also auch mal an der Zeit, dass man sich hier ein paar besonderen Charakteren widmen würde. Mit den Erzrivalen Björn Borg, dem ruhigen Kraftprotz aus Schweden, und Jon McEnroe, dem ständig pöbelnden Newcomer aus den USA, hat man sich hier auch zwei wirklich einzigartige Tennisspieler herausgesucht, deren Zusammentreffen in Wimbledon 1980 immer noch eins der packendsten Tennisduelle aller Zeit darstellt. Doch „Borg / McEnroe“ ist nicht nur was für Tennisfans, der Film ist mit Shia LaBeouf und Sverrir Gudnason großartig besetzt und bietet einen interessanten Einblick in die Welt hinter dem Tenniscourt. Weiterlesen

„100 Code“ – Nordischer Krimi in Serie!

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Wer auf schwedische Krimis steht, der sollte unbedingt „100 Code“ ansehen, denn die Serie hebt sich in ihrem Stil sehr gut vom Einheitsbrei der Ermittlerserien ab, was neben der spannenden und originellen Handlung auch mit an den Hauptdarstellern Michael Nyqvist und Dominic Monaghan liegt. In zwölf spannenden Episoden bekommt man ein düsteres Schweden mit zwei sehr unterschiedlichen und zudem sehr fertigen Ermittlern zu sehen, gerade die für viele Differenzen gute Kombi Amerikaner/Schwede funktioniert großartig. Wer schon die „Millenium“-Filme mochte, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht werden. Die Serie erscheint am 30. Oktober 2015 auf DVD und Blu-ray. Weiterlesen

„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen. Weiterlesen

„Vergebung“ – Das Ende der „Millenium“-Trilogie

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Was mit „Verblendung“ wirklich super begann, wollte mit „Verdammnis“ so gar nicht funktionieren. Anfang Juni kam mit „Vergebung“ das Finale der „Millenium“-Trilogie in die Kinos und das funktioniert wieder recht gut, wenn auch bei weitem nicht so wie der erste Teil. Die Story ist spannend, die Schauspieler zeigen wieder mehr, was sie können und die Atmosphäre passt ebenfalls wieder. Vielleicht hatte der erste Film noch den Vorteil, dass es dort nicht zentral um Lisbeth Salander ging, sondern diese nur als Nebenrolle auftauchte, denn wie schon der zweite Teil kann auch dieser Film nicht eigenständig ohne die anderen angesehen werden, „Verblendung“ hingegen funktionierte auch als Einzelfilm. Weiterlesen

„Verdammnis“ – Enttäuschende Fortführung der Trilogie

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Leider habe ich die Fortsetzung des schwedischen Krimis „Verblendung“ im Kino verpasst und erst jetzt das Mittelstück der „Millenium“-Trilogie auf DVD sehen können. Den finalen Teil „Vergebung“ werde ich dann aber auch demnächst sehen, der ist nämlich gerade im Kino angelaufen. Doch zuerst zurück zu „Verdammnis“, der nach dem gut gelungenen ersten Teil schon eine Enttäuschung an allen Fronten ist. Das liegt nicht nur an der bruchstückhaften Handlung, die sich einem wohl nur erschließt, wenn man das Buch kennt, sondern auch an den oft sehr an amerikanische Filme erinnernden übertriebenen Actionszenen. Weiterlesen

„Verblendung“ – Spannender Krimi aus Schweden

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Nordische Filme haben immer einen besonderen Stil, gerade Filme aus Dänemark und Schweden, und angesichts des Erfolgs der „Wallander“-Romane kann man sich auch hierzulande sehr gut mit schwedischen Kriminalgeschichten anfreunden. Die „Millenium“-Trilogie von Stieg Larsson, deren ersten Teil hier filmisch umgesetzt wurde, hat auch außerhalb seines Heimatlandes zahlreiche Verkaufsrekorde gebrochen. Da ich eigentlich mit Krimis nicht so viel anfangen kann, wäre dieser Film wohl an mir vorbei gegangen, wenn man ihn mir nicht empfohlen hätte. Krimifans sollten „Verblendung“ auf keinen Fall verpassen und auch Fans nordischer Filmkunst sollten ihm eine Chance geben, spannend und originell ist er auf jeden Fall. Weiterlesen

„So finster die Nacht“ – Vampire in Schweden

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Vampirfilme gibt es sicher eine Menge, aber wenn sich mal die Schweden dieses Themas annehmen, kann da tatsächlich mal was Neues bei herauskommen. Horrorfreunde bekommen hier zwar eine Menge Blut zu sehen, könnten aber mit dem ansonsten sehr ruhigen Stil des Films Probleme haben. Auch die Tatsache, dass es sich bei den Hauptpersonen um Kinder handelt, ist sicher ein interessanter Ansatz. Mir persönlich hat diese Mischung aus Drama und Horror gut gefallen. Weiterlesen