„Detroit“ – Packendes Drama über die Rassenunruhen 1967!

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Mit Klassikern wie „Near Dark“, „Strange Days“ oder „Gefährliche Brandung“ machte sich Regisseurin Kathryn Bigelow schon früh einen Namen, doch seit ihrer Zusammenarbeit mit dem Journalisten Mark Boal präsentiert sie nach „Tödliches Kommando“ und „Zero Dark Thirty“ mit „Detroit“ bereits ihr drittes politisches Drama, das sich nicht nur durch die akribische Recherche und den Drang zur exakten Wiedergabe der Ereignisse, sondern auch durch eine wirklich packende Erzählweise auszeichnet. Der Film spielt während der Rassenuhruhen 1967 in Detroit und konzentriert sich in erster Linie auf einen brutalen Polizeieinsatz in einem Hotel. Obwohl es sich hier um einen Film mit historischem Background handelt, wirkt er schon fast wie ein Horrorfilm, so erschreckend ging es damals zu und so unberechenbar setzten die rassistischen Polizisten ihre Macht ein. Trotzdem schafft es Kathryn Bigelow erneut, möglichst neutral zu bleiben und die Unsicherheit und Wut auf beiden Seiten des Konfliktes gut zu veranschaulichen. Weiterlesen

„Jonah Hex“ – Terroristen im Wilden Comicwesten

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Irgendwann fing es an, dass eine Comicverfilmung nicht unbedingt poppige Superhelden beinhalten mussten, sondern wirklich coole Ideen aus der gezeichneten Vorlage in düstere, lustige und originelle Filme umgesetzt wurden. Natürlich kenne ich (wie bei nahezu allen Comics) auch bei „Jonah Hex“ die Vorlage nicht, aber gerade die Optik des Trailers macht ein wenig Lust auf den Film …der dann aber irgendwie nie in die Kinos kam. Jetzt ist er auf DVD erschienen und wer ihn anschaut, merkt schnell, dass er auch nicht für mehr gut war. Der Film ist nicht wirklich schlecht, aber trotzdem will seine mitunter recht konfuse Story einen nicht so wirklich in ihren Bann ziehen. Weiterlesen

„Carlos – Der Schakal“ – Lang, aber überzeugend

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Neben der gekürzten deutschen Kinoversion (185 Minuten) des Biopics über Ilich Ramirez Sanchez, den zeitweise meistgesuchtesten Terroristen der Welt, gibt es vereinzelt auch die ungekürzte Langfassung von sage und schreibe 330 Minuten in den Kinos zu sehen; und genau diese wird hiermit rezensiert. Regisseur Olivier Assayas serviert einem eine zwar lange, aber nie wirklich langweilige Mischung aus „Der Baader Meinhoff Komplex“ und dem „Public Enemy No. 1„-Zweiteiler. Wen die gigantöse Lauflänge nicht abschreckt, sollte dem Film zumindest eine Chance geben. Weiterlesen

„24“ – Rückblick auf 8 Staffeln in Echtzeit mit Jack Bauer

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Zwei Serien waren es, die mich als absoluten Filmfan zu einem Seriensüchtigen gemacht haben: „Lost“ und „24“! Damals waren bereits drei Staffeln der Actionserie mit Kiefer Sutherland auf DVD erschienen, die ich wirklich in wenigen Tagen durchgeschaut hatte. Der Suchtfaktor war groß, die Grundidee mit der Echtzeit gelungen und die Mischung aus Spannung und Action wirklich einzigartig. Jack Bauer ist inzwischen wohl ein Name, den jeder kennt, kaum jemand hat noch nicht von „24“ gehört oder ist der Serie bereits verfallen. Und doch gab es auch hier von Staffel zu Staffel immer mehr Kritikpunkte, in diesem Jahr läuft auch bei uns die finale achte Staffel, die gerade in der zweiten Hälfte noch einmal zur absoluten Höchstform aufläuft und der Serie nach einigen Rückschlägen einen gelungenen Abschluss verpasst. Weiterlesen

„Mogadischu“ – Großartiger RAF-TV-Film!

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Durch „Der Baader Meinhof Komplex“ erfreuen sich die RAF und der Deutsche Herbst 1977 wieder großer Beliebtheit. Mit „Mogadischu“ hat die ARD jetzt einen weiteren Film zum Thema gezeigt, der sich ausschließlich mit der Flugzeugentführung der Landshut auseinander setzt und als tolle Ergänzung zur Verfilmung des „Baader Meinhof Komplexes“ gesehen werden kann. Der Film ist so gut gemacht, dass man oft vergisst, dass es sich nur um einen TV-Film handelt. Weiterlesen

„Eagle Eye“ – „Staatsfeind Nr. 1“ meets „Wargames“!

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Shia LaBeouf ist wohl einer der vielversprechenden Nachwuchsschauspieler von Hollywood. Allerdings ist er bisher auf großes Popcornkino wie „Transformers“ oder „Indy 4“ festgelegt. Zur gleichen Kategorie gehört dann auch „Eagle Eye“, hier wurde mal wieder tief in die Effekt- und Actionkiste gegriffen, das ganze mit einer Ladung Überwachungspanik gekreuzt und mit vielen Elementen aus „Staatsfeind Nr. 1“ und „Wargames“ gewürzt. Heraus gekommen ist so ein routinierter Actionthriller, der allerdings aufgrund zu vieler Logikfehler nicht wirklich überzeugen kann. Weiterlesen

„The Happening“ – Shyamalan hart wie nie zuvor

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M. Night Shyamalan kann einem schon ein wenig Leid tun. Nach „The Sixth Sense“ wurde er als Wunderkind Hollywoods gefeiert und war ein gefragter Name, nur um mit jedem Film weniger Geld, weniger Ansehen und stärkere Kritik zu erlangen. Wer glaubt, nach dem „Mädchen aus dem Wasser“ wäre kein weiterer Tiefstand möglich, der irrt: Die Kritiker sind sich einig wie nie, dass „The Happening“ einfach nur unglaublich schlecht ist. Meiner Meinung nach hat der Film diese vernichtenden Kritiken nicht verdient, auch wenn er nicht Shyamalans Meisterwerk ist. Weiterlesen

„Der Krieg des Charlie Wilson“ – Unvollständig…

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charliewilson1.jpgEs tut wirklich gut zu sehen, das Hollywood immer mehr in politischen Filmen gerne mal das Handeln der amerikanischen Regierung kritisch beäugt. Und doch scheint leider immer noch so viel Patriotismus nötig zu sein, dass die Amerikaner selber solche Filme ansehen. So auch hier, der Film konzentriert sich in erster Linie auf den patriotischen Lebemann und Abgeordneten Charlie Wilson, der nahezu im Alleingang in den 80ern 1 Milliarde Dollar organisierte, um Afghanistan gegen die einmarschierte Sowjetunion zu unterstützen. Weiterlesen