„The Punisher“ – Nur Gewalt, Militarismus und Waffengeilheit!

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Mit „Daredevil“ begann eine interessante TV-Reihe eher unscheinbarer Marvel-Superhelden, die zuletzt im gemeinsamen Ensemble „The Defenders“ gipfelte. Ein interessanter Nebencharakter aus der zweiten Staffel von „Daredevil“ hat jetzt sein eigenes Spin-Off erhalten: der „Punisher“. Als Kontrastprogramm zum blinden Superhelden funktionierte „The Walking Dead“-Star Jon Bernthal in dieser Rolle nicht schlecht, eine eigene Serie war so fast unvermeidlich. Doch die Superkräfte „Gewalt“, „Rache“ und „ewiger Soldat“ können über 13 lange Folgen sehr langweilig werden, viel schlimmer kommt noch das direkte Ansprechen von Waffenbefürwortern und Militärbegeisterten hinzu. Erwartungsgemäß wurde natürlich auch der Gewaltlevel auf einen neuen Level gebracht, der das Franchise auch nicht unbedingt voran bringen dürfte. Immerhin scheint „The Punisher“ nicht direkt in die Haupthandlung der „Defenders“ einzugreifen, ich würde daher jedem, der nicht über fast 13 Stunden einer rachegeilen Tötungsmaschine und seinen nicht minder ätzenden Militärgegnern beim gegenseitigen Foltern und Töten zuschauen will, diesen Ableger doch zu überspringen! Weiterlesen

„The Defenders“ – Das Marvel-Netflix-Helden-Crossover

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Nach den bunten Popcorn-Abenteuern der Superhelden des MCU startete Netflix 2015 überraschend mit „Daredevil“ eine optisch und inhaltlich wirklich gut gemachte Serie über einen B-Superhelden aus dem Hause Marvel. An die Erfolgsserie wurde eine zweite Staffel sowie jeweils eine Staffel der Marvel-Helden „Jessica Jones“, „Luke Cage“ und „Iron Fist“. Auch diese überzeugten durch ihren Stil, erreichten allerdings nicht die Klasse von „Daredevil“. Schon bei diesen Staffeln gab es Überschneidungen der Handlungen und gemeinsame Charaktere, mit „The Defenders“ hat Netflix jetzt die vier Hauptpersonen und fast alle Nebencharaktere erstaunlich gelungen zusammengeführt und hetzt die ungleichen Kämpfer gemeinsam auf einen gemeinsamen Feind, die böse Organisation „Die Hand“. Weiterlesen

„Iron Fist“ – Marvels naives Kung-Fu-Weichei

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Einer fehlte noch für das geplante Marvel-Netflix-Serien-Crossover „The Defenders“: Nach „Daredevil“, „Jessica Jones“ und „Luke Cage“ hat jetzt auch „Iron Fist“ seine eigene Serie bekommen. Doch obwohl der von Mönchen ausgebildete Kämpfer und Erbe eines Milliardenimperiums eigentlich viel Potential hatte und zugleich am besten zur großen Gegenorganisation „Die Hand“ gepasst hätte, hat die Serie deutlich mehr Schwächen als die anderen. Das Hauptproblem ist der Hauptcharakter selber. Während man am Anfang noch denkt, seine Naivität wäre nur gespielt, wird einem schnell klar, dass Danny Rand trotz seiner „Iron Fist“ tatsächlich so leichtgläubig, tölpelhaft und vorhersehbar ist. Weiterlesen

„Luke Cage“ – Marvels „Blaxploitation“-Superheld!

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Und weiter geht es bei Netflix nach „Daredevil“ und „Jessica Jones“ auf dem Weg zu „The Defenders“, denn jetzt hat auch Luke Cage seine eigene Serie bekommen. Eingeführt wurde der Charakter bereits bei „Jessica Jones“ und wie bei den beiden anderen Netflix-Serien überzeugt auch hier der eigene Stil, die möglichst realistischen Charaktere und eine interessante Handlung, die aber eben viel bodenständiger daherkommt als die Kinoabenteuer des MCU. Mit Luke Cage hat Marvel aber endlich mal etwas für die farbige Fangemeinde, denn nicht nur der Hauptdarsteller, sondern der ganze Stil erinnert an die „Blaxploitation“-Zeit der 70er. Weiterlesen