„Gone Girl“ – Thrillige Ehemetapher mit Medienkritik

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David Fincher liefert mit „Gone Girl“ erneut einen gelungenen Thriller ab, der trotz stolzer Laufzeit von 2,5 Stunden niemals langweilig wird. Dabei wird die Spannung nur durch die Geschichte aufrechterhalten und nicht durch Action. Doch trotz der guten schauspielerischen Leistungen wirkt der Film am Ende nicht ganz rund: Man hat z. T. das Gefühl, dass die Buchadaption von Gillian Flynn, die auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat, viele Themen anspricht, aber keines wirklich im Fokus steht und von denen sich die meisten zum Schluss verloren haben. Die psychologische Ausgefeiltheit der Figuren hinkt irgendwann leider den übergeordneten Ebenen des Geschehens hinterher. Dennoch ist der Film durchaus sehenswert! Weiterlesen

„jOBS“ – Besser als erwartet!

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Ashton Kutcher hat eine nicht unwesentliche Ähnlichkeit zu Steve Jobs, weshalb er wohl auch gecastet wurde – denn er ist nicht unbedingt für seine schauspielerischen Höchstleistungen bekannt. Doch er überrascht! Man merkt ihm an, wie sehr er versucht, den umstrittenen Charakter einzunehmen und es gelingt ihm insgesamt auch ziemlich gut: Mimik, Gestik und Sprache sind gut getroffen! Generell ist der Film im Vorfeld von Filmkritikern und Apple-Mitgründer Steve Wozniak dermaßen vernichtend beschrieben worden, dass er in Deutschland nicht in die Kinos kam. Der Film vertut auch in der Tat viele Chancen und bleibt zu oberflächlich, ist aber durchaus ansehbar. Weiterlesen

„Verblendung“ – Gelungene Neuauflage!

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Die schwedische Verfilmung von Stieg Larssons berühmter „Millenium“-Trilogie liegt noch nicht lange zurück, schon erwartet uns eine amerikanische Version des Stoffs. Allerdings hat man nicht nur mit Regisseur David Fincher, der zuletzt mit „The Social Network“ und „Benjamin Button“ punkten konnte, sondern auch mit dem großen Staraufgebot eine gute Auswahl getroffen. Wer die schwedische Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ schon kennt, bekommt hier dank Finchers Einfluss eine optisch und akustisch überaus gelungene Version der allerdings kaum veränderten Handlung, einzig Rooney Mara kann trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen Noomi Rapace als Lisbeth Salander nicht das Wasser reichen. Weiterlesen

„30 Minuten oder weniger“ – Pubertär, aber doch kurzweilig!

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Jesse Eisenberg konnte in „Zombieland“ und „The Social Network“ überzeugen, also habe ich auch dieser Komödie eine Chance gegeben, die trotz ihres recht pubertären Niveaus mit der Zeit doch recht unterhaltsam wird, was sicher in erster Linie aus dem Zusammenspiel von Eisenberg und Aziz Ansari resultiert. So gibt es hier und da ein wenig zu schmunzeln, dazu ein wenig Action, Spannung und einen Haufen abgedrehter Charaktere, also was für Zwischendurch an einem kalten Winterwochenende. Weiterlesen

Oscar 2011 – Die Gewinner!

Die Preisverliehungen sind vorbei und die Gewinner stehen fest! Neben den Ehrungen der Darsteller Natalie Portman, Colin Firth, Christian Bale und Melissa Leo sind bei den Filmen dieses Mal „The King’s Speech“, „The Social Network“ und „Inception“ die großen Gewinner. Enttäuschend nur, dass sich der großartige Western „True Grit“ trotz zahlreicher Nominierungen in allen Kategorien geschlagen geben musste.

Die komplette Liste aller Nominierten und natürlich der Gewinner findet Ihr hier: Weiterlesen

Oscar 2011 – Die Nominierungen!

Und weiter geht es mit den Filmpreisen, denn auch für den Oscar sind bereits die Nomierungen raus. Ob hier ähnliche Ergebnisse wie bei den Golden Globes zu erwarten sind, werden wir sehen, vielleicht kann auch hier Natalie Portman punkten oder Christopher Nolans „Inception“ den ein oder anderen Preis absahnen, der bei den „Golden Globes“ von „The Social Network“ ziemlich ausgezählt wurde. Seht die komplette Liste der Nominierungen hier. Weiterlesen

Die Gewinner der Golden Globes 2011!

Die Preisverleih-Saison hat wieder begonnen und wie immer starten die Golden Globes, deren Auszeichnungen sehr oft schon eine Vorschau darauf geben, was wohl beim Oscar passieren wird. Ausgezeichnet als beste Filme wurden „The Social Network“ (Drama) und „The Kids Are All Right“ (Komödie), beste Drama-Darsteller wurden Natalie Portman und Colin Firth. Die komplette Liste der Gewinner in allen Kino- und TV-Bereichen könnt ihr hier lesen. Weiterlesen

„The Social Network“ – Der Nerd hinter Facebook

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Es ist beeindruckend und erschreckend zugleich, wie sich Facebook in kürzester Zeit so in der menschlichen Gesellschaft verankert hat, dementsprechend war es nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand mit dem Phänomen auseinander setzen würde. Dass ausgerechnet ein Genie wie David Fincher hier Regie führt, macht den Film zusätzlich interessant. Fans von Facebook werden aber vermutlich enttäuscht, deren geliebtes Interface ist im Film fast nie zu sehen, hier geht es allein um Mark Zuckerberg, den jüngsten Milliardär der Welt. Zuckerberg ist der Erfinder von Facebook …oder etwa nicht? Weiterlesen