„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

„BlacKkKlansman“ – Schwarzer Cop im Ku-Klux-Klan!

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Spike Lee hat in seinen Film schon oft Rassismus und die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung Amerikas thematisiert, aber sein neuer Film ist ein wahrer Genuss für alle, denen der zunehmende Rechtsruck auf der Welt Unwohl bereitet. Ganz klar liegt der Fokus der Verfilmung der wahren Geschichte des schwarzen Ermittlers Ron Stallworth, der in den 70ern den Ku-Klux-Klan unterwanderte, auf dem rassistischen Umgang mit den Schwarzen und deren Widerstand, aber nicht zuletzt am Ende des Film wird ganz klar auf die Parallelen zur heutigen Zeit verwiesen. Dabei gelingt ihm großartig der Spagat zwischen amüsanten und ernsten Momenten, der Film bietet einige echt witzige Momente, die einen aber nie vergessen lassen, wie bitter die Realität damals aussah und auch heute wieder aussieht. Spätestens wenn die Mitglieder vom Ku-Klux-Klan immer wieder die Worte „America First“ rufen, ist die Botschaft ganz klar angekommen. Weiterlesen

Kurz kritisiert 18: Von Friesen, Fieslingen und Fliewatüüt

Und wieder schiebe ich mal ein paar Kurzkritiken von Filmen dazwischen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten, aber bei denen es für eine komplette Review nicht gereicht hat. Dieses Mal sind „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, „Florence Foster Jenkins“, „Vier gegen die Bank“, „The Void“, „War Machine“, „Ostfriesisch für Anfänger“, „Shin Godzilla“ und „Der Elefantenmensch“ mit dabei. Weiterlesen

„American Ultra“ – Unterhaltsame Kiffer-Agenten-Action!

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Auch bei „American Ultra“ sollte man nicht gerade nach Logik und Sinngehalt suchen, sondern das verrückte Actionspektakel einfach unbedarft über sich hinwegballern lassen, dann ist auch hier genug Unterhaltungsfaktor und schwarzer Humor für einen netten Herbstabend zu finden. Neben den Hauptdarstellern Jesse Eisenberg und Kristen Stewart sind auch Topher Grace, John Leguizamo und Bill Pullman in ihren Nebenrollen gut besetzt. Für Kifferfreunde bestimmt ein absolutes Highlight, aber auch für Drogengegner ein lustiger Zeitvertreib, der einen vom Stil her hier und da ein wenig an „Kingsman“ erinnert, sich aber mit dem trotzdem nicht messen kann. Weiterlesen

„Interstellar“ – Nolan schickt McConaughey ins All!

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Die Filme von Christopher Nolan können (fast) immer mit großartiger Optik, bombastischem Sound, interessanten Plots und guten Darstellern punkten, entsprechend gut macht sich auch „Interstellar“ auf der großen Leinwand. Um den alten Vorwürfen entgegenzuwirken, seine Filme würden emotionslos sein, setzt Nolan hier an vielen Stellen auf Gefühle und Zwischenmenschliches. Allerdings nimmt sich auch dieser Film zu ernst, die Handlung hat so einige gigantische Logiklücken und die Emotionen wirken leider so, als hätte sie jemand ohne Emotionen ins Drehbuch geschrieben. Das macht „Interstellar“ nicht zu einem schlechten Film, aber eben auch nicht zu dem großen, epischen Drama, das er gerne wäre. Den Weg ins Kino ist er aber trotzdem wert. Weiterlesen

„Die wilden 70er“ – Zeitreise mit Lachgarantie!

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Normalerweise kann ich mit US-Serien, die sich durch ständiges Hintergrundlachen auszeichnen, nicht so wirklich etwas anfangen, aber in den letzten Wochen habe ich mal eben die sechs deutschen Staffeln von „Die wilden 70er“ durchgezogen und dabei schon fast so gelacht, wie ich es sonst nur von „Scrubs“ gekannt habe. Die Serie lebt natürlich von dem Feeling der 70er, aber wirklich einzigartig wird sie durch die großartige Auswahl verrückter Hauptcharaktere. Weiterlesen