„Men in Black: International“ – Lieber aus dem Gehirn blitzdingsen!

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Der erste Film der „Men in Black“ mit Will Smith und Tommy Lee Jones von 1997 war ein Geniestreich, doch die Fortsetzung von 2002 ging voll in die Hose. Als man dann aber weitere zehn Jahre später mit „Men in Black 3“ einen gelungenen, dritten Versuch startete, wurde jeder eines besseren belehrt, der das Franchise schon abgeschrieben hatte. Nachdem lange Zeit ein Crossover mit „21 Jump Street“ im Gespräch war, entschied man sich jetzt lieber für eine Fortsetzung mit neuen Darstellern. Das klappt aber irgendwie überhaupt nicht. Trotz der prominenten Neuzugänge Chris Hemsworth, Tessa Thompson, Liam Neeson, Rafe Spall und Rebecca Ferguson schafft es der Film überhaupt nicht, Spannung aufzubauen oder Charme zu vermitteln. Auch der Humor kommt nicht in Gange und wirklich originelle neue Ideen hat „Men in Black 4“ auch nicht zu bieten. Einzig Tessa Thompson macht ihre Sache wirklich gut, trotzdem lohnt sich der Film gerade für Fans der alten Filme nicht wirklich. Kann man schauen, muss man aber nicht. Weiterlesen

„Aladdin“ – Will Smith macht einen auf Dschinni!

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Nach den zuletzt soliden, wenn auch größtenteils überflüssigen Realverfilmungen der Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ und „Das Dschungelbuch“ stand die Neufassung von „Aladdin“ nicht zuletzt aufgrund der Besetzung von Will Smith als blauem Wunderlampengeist noch vor dem Start in der Kritik. Doch verblüffenderweise ist Smith mit das größte Highlight des Films. Da er gar nicht erst versucht, die Zeichentrickversion von Robin Williams zu kopieren, kann er dem Dschinni seine ganz eigene Note und vor allem einen anderen Humor verpassen, der tatsächlich immer wieder zündet. Ansonsten schafft es auch Regisseur Guy Ritchie nicht, eine Realversion zu drehen, die den Zeichentrick-Klassiker überbietet. „Aladdin“ ist bunt, actionreich und kurzweilig, zudem bekommt er hinsichtlich der Story ein wenig mehr Tiefe, aber eben nicht genug, um wirklich anders zu sein. Auch die neuen Songs fügen sich zwar gut ein, toppen aber nicht die bekannten Ohrwürmer. Disney wird zwar diese Linie noch weiter fahren, aber Disney-Fans werden trotz zahlreicher anderer ähnlicher Projekte wohl noch lange warten müssen, bis eine Realverfilmung mal einen der Klassiker toppen kann. Weiterlesen

„Bright“ – Will Smith als Cop zwischen Orks und Elfen!

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Der mit 100 Millionen Dollar bisher teuerste Netflix-Film wurde zwar in den ersten Tagen extrem oft aufgerufen, doch die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Während Kritiker den Copfilm, der in einer alternativen Realität spielt, in der Menschen zusammen mit Fantasiewesen wie Orks, Elfen und Feen leben, fast durchweg durchfallen lassen, ist er bei den Zuschauern relativ beliebt. Woran liegt das? Grundsätzlich ist nicht nur das Szenario interessant, auch wurde die Parallelwelt sehr gut umgesetzt, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung ist rasant und grundsätzlich auch spannend, zudem wird das Szenario dafür genutzt, um konkret auf Themen wie Rassismus, Korruption oder Konflikte zwischen den Gesellschaftsschichten einzugehen. Doch gerade da fangen die Probleme bereits an, denn diese Themen werden einem zu übertrieben unter die Nase gerieben, auf der anderen Seite werden die Orks durchweg als Ghettobrutalos dargestellt, was die Grundbotschaft fast schon lächerlich wirken lässt. Zudem werden die meisten Charaktere und ihre Intentionen überhaupt nicht näher erläutert, so wird der Film nach kurzer Zeit zu einer zwar rasanten Verfolgungsjagd, die auf den zweiten Blick aber doch recht konzeptlos daherkommt. Weiterlesen

„Verborgene Schönheit“ – Will Smiths Rehabilitation bleibt aus

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Hätte Will Smith damals nicht die Hauptrolle in „Django Unchained“ für das Weltraumdesaster „After Earth“ geopfert, wäre seine Karriere vielleicht nicht so abgestürzt. Seither sucht er weiterhin auf einen neuen Erfolg und hat mit dieser der „Weihnachtsgeschichte“ ähnlichen Geschichte gar nicht mal ein so unoriginelles Projekt ausgewählt, doch das Ergebnis kommt so tölpelhaft daher, dass irgendwie gar nichts funktionieren will. Da hilft auch der beeindruckende Nebencast von Kate Winslet, Edward Norton und Michael Peña bis zu Keira Knightley und Helen Mirren nicht wirklich. Alle machen hier leider keine gute Figur, da das ambitionierte Projekt sich selbst zu ernst nimmt und so keine Szene das eigentliche Potential richtig umsetzt. Weiterlesen

„Suicide Squad“ – Tolle Charaktere mit falschem Script!

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Nach dem Erfolg der Marvel-Kinofilme wollte DC auch was vom Kuchen abhaben, doch sowohl „Man of Steel“ als auch „Batman v Superman“ gingen größtenteils in die Hose. Somit hätte „Suicide Squad“ mit seinem anarchichen Humor und seinen verrückten Charakteren tatsächlich einen frischen Wind bringen können, doch leider krankt der Film an einer total konfusen Handlung, die ihre besten Momente in den Rückblenden zu den einzelnen Charakteren hat. An den Darstellern liegt es allerdings nicht, gerade Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als wirklich grandioser Joker hätten in einem eigenen Film wohl viel mehr überzeugen können. Aber auch Will Smith als Deadshot macht seine Sache gut. Weiterlesen

„Independence Day 2: Wiederkehr“ – Überflüssiges Sequel!

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independenceday21996 brachte Regisseur Roland Emmerich mit „Independence Day“ einen der größten Blockbuster ins Kino, jetzt kommt nach zwanzig Jahren tatsächlich noch eine Fortsetzung des Alien-Spektakels. Wenn auch ohne Will Smith, so sind doch viele vertraute Gesichter wie Jeff Goldblum, Bill Pullman, Brent Spiner und Judd Hirsch wieder mit dabei. Ergänzt wird der neue Cast durch William Fichtner und zahlreiche Jungstars wie Liam Hemsworth, Maika Monroe, Joey King oder Jessie Usher. Grundsätzlich kommt die Fortsetzung aber nur als überdimensionierte Neuversion des Klassikers daher, zudem kann die neue Handlung nur teilweise überzeugen. Insgesamt kann man das Sequel zwar anschauen, aber wirklich brauchen tut man es nicht. Weiterlesen

„Focus“ – Will Smith in unterhaltsamer Gaunerkomödie!

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Mit „After Earth“ hat Will Smith vermutlich einen absoluten Tiefpunkt erreicht, es konnte also nur noch besser werden. „Focus“ kommt daher auch gerade recht – unterhaltsam, überraschend und rundum nett, ein schöner Gaunerfilm für Zwischendurch, der einen immer etwas im Unklaren lässt, wer da eigentlich gerade wen austrickst. Neben Will Smith kann vor allem Margot Robbie punkten, aber auch TV-Urgestein „Major Dad“ Gerald McRaney ist in seiner Nebenrolle sehr unterhaltsam. Kein Überflieger, aber trotzdem ein netter Zeitvertreib und eine erste Rehabilitation für Will Smith. Weiterlesen

„After Earth“ – Lahmes SciFi-Abenteuer mit den Smiths!

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Ach ja, Wunderkind M. Night Shyamalan wollte sich nach seinem Mega-Flop „Die Legende von Aang“ wohl mit den Publikumslieblingen Will und Jaden Smith wohl wieder rehabilitieren, doch Stars und Science-Fiction machen noch keinen guten Film, wenn kaum Story vorhanden ist und diese unerträglich langatmig und erschreckend unlogisch daher kommt, wo doch der Trailer einen rasanten SciFi-Actionthriller erwarten ließ. Im Interesse des Kinopublikums sollte Will Smith die Finger von Drehbüchern lassen und Shyamalan endlich die effektlastigen Blockbustern überspringen. Weiterlesen