„The Defenders“ – Das Marvel-Netflix-Helden-Crossover

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Nach den bunten Popcorn-Abenteuern der Superhelden des MCU startete Netflix 2015 überraschend mit „Daredevil“ eine optisch und inhaltlich wirklich gut gemachte Serie über einen B-Superhelden aus dem Hause Marvel. An die Erfolgsserie wurde eine zweite Staffel sowie jeweils eine Staffel der Marvel-Helden „Jessica Jones“, „Luke Cage“ und „Iron Fist“. Auch diese überzeugten durch ihren Stil, erreichten allerdings nicht die Klasse von „Daredevil“. Schon bei diesen Staffeln gab es Überschneidungen der Handlungen und gemeinsame Charaktere, mit „The Defenders“ hat Netflix jetzt die vier Hauptpersonen und fast alle Nebencharaktere erstaunlich gelungen zusammengeführt und hetzt die ungleichen Kämpfer gemeinsam auf einen gemeinsamen Feind, die böse Organisation „Die Hand“.

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„Iron Fist“ – Marvels naives Kung-Fu-Weichei

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Einer fehlte noch für das geplante Marvel-Netflix-Serien-Crossover „The Defenders“: Nach „Daredevil“, „Jessica Jones“ und „Luke Cage“ hat jetzt auch „Iron Fist“ seine eigene Serie bekommen. Doch obwohl der von Mönchen ausgebildete Kämpfer und Erbe eines Milliardenimperiums eigentlich viel Potential hatte und zugleich am besten zur großen Gegenorganisation „Die Hand“ gepasst hätte, hat die Serie deutlich mehr Schwächen als die anderen. Das Hauptproblem ist der Hauptcharakter selber. Während man am Anfang noch denkt, seine Naivität wäre nur gespielt, wird einem schnell klar, dass Danny Rand trotz seiner „Iron Fist“ tatsächlich so leichtgläubig, tölpelhaft und vorhersehbar ist.

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