„Miracle Workers“ – Buscemi und Radcliffe arbeiten im Himmel!

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Wenn Daniel Radcliffe als Engel in der Abteilung für Wünsche die Erde retten muss, weil Steve Buscemi als der wohl dümmste Gott keine Lust mehr auf seine Schöpfung hat, ist das eine amüsante Grundidee. Allerdings bleibt „Miracle Workers“ trotz einiger sehr absurder und amüsanter Einfälle nur gutes Mittelmaß, überspannt mit seinen sieben nicht mal halbstündigen Folgen aber auch nicht den Bogen. So setzt die Handlung bewusst nicht mal ansatzweise auf ein logisches Fundament und konzentriert sich voll und ganz auf sein verrücktes Himmel-Erde-Szenario und vor allem seine tollen Darsteller. Während Daniel Radcliffe mal wieder eine solide Performance abliefert, die seine Leistung in „Swiss Army Man“ natürlich nicht toppen kann, ist Steve Buscemi das absolute Highlight der Serie. Einen so unfassbar dummen Gott hat die Filmgeschichte wohl noch nie gesehen, und doch tut er einem dann leid, wenn selbst sein Eltern und Geschwister seine missratende Schöpfung auslachen. Weiterlesen

„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

„Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ – Nette Neuauflage!

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Für mich sind die Comics des gallischen Kriegers Asterix ein besonderer Teil meiner Kindheit, ich mochte auch die meisten Zeichentrickfilme und die Realverfilmung „Asterix: Mission Kleopatra“ ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme. Doch nachdem die weiteren Realfilme „Bei den Olympischen Spielen“ und „Im Auftrag ihrer Majestät“ nicht mehr ganz so gelangen, kehrte man mit „Asterix im Land der Götter“ wieder auf die alte Schiene zurück, jetzt allerdings in animierter Form. Das funktionierte wieder ganz gut und klappt auch bei dem neuen animierten Abenteuer, was dieses Mal nicht direkt auf einem der Comics beruht. Viel von der Ironie und der versteckten Gesellschaftskritik von damals ist allerdings nicht mehr übrig, hier setzt man größtenteils auf Klamauk, der aber immerhin nicht zum Fremdschämen ist wie bei vielen der letzten nachgeschobenen Comics. Ob die Welt tatsächlich noch Asterix-Filme braucht, sei mal dahingestellt, schaden tut der Film den Fans des kleinen Galliers aber nicht. Weiterlesen

„Captain Marvel“ – Nur bedingt überzeugender Neuzugang!

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Alle Fans des MCU warten ungeduldig auf „Avengers 4“, sodass Disney/Marvel mal wieder einen klugen Schachzug gemacht haben, „Captain Marvel“ kurz vorher in die Kinos zu bringen. Der erste Film mit einer weiblichen Superheldin ist nämlich nicht unbedingt einer der besten aus dem Franchise, bekommt aber starken Auftrieb dadurch, dass sich viele einen Hinweis auf die Ereignisse nach „Avengers 3“ erhofften. Das bietet der Film aber nur bedingt, nach einer langweiligen Einleitung versucht es der Film mit ein wenig Buddy-Komödie und 90er-Nostalgie, doch beides reicht nicht, um den Film aus dem Mittelmaß zu heben. Wie zuvor schon Scarlett Johansson ist auch die talentierte Brie Larson hier schauspielerisch völlig unterfordert, ihr Charakter bietet zuerst nicht genug und am Ende einen solchen Overkill an Fähigkeiten, dass es auch schon wieder langweilig wird. Die wenigen originellen Katzengags um das maunzende Wesen Goose können den Film dann auch nicht mehr retten. Weiterlesen

„Alita: Battle Angel“ – Actionreiches SciFi-Abenteuer!

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Mit Robert Rodriguez als Regisseur und James Cameron als Produzent hat „Alita“ schon eine solide Basis und doch kam der SciFi-Film über ein Robotermädchen in einer düsteren Zukunftswelt bei den ersten Kritiken nicht gerade gut weg. Was in meinen Augen absolut ungerechtfertigt ist. „Alita: Battle Angel“ funktioniert in jeder Hinsicht, technisch absolut perfekt, voller rasant inszenierter Actionszenen und auf der anderen Seite emotionaler Momente. Der Film will ganz klar unterhalten, ohne dabei zu tiefgehend zu werden, und das tut er. Vor allem Rosa Salazar macht als „Kampfengel“ eine wirklich gute Figur, da ist es komplett irrelevant, ob ihre großen Augen nun zu sehr dem japanischen Manga-Stil huldigen, der Film stellt interessante Fragen zur Zukunft der Menschen, bietet handlungstechnisch genug Wendungen und Abwechslung, um einen bis zum Ende bei Laune zu halten und entlässt einen gelungen mit dem Gefühl, dass man schon wissen möchte, wie es in „Alita 2“ weitergeht. Weiterlesen

„Drachenzähmen leicht gemacht 3“ – Gelungenes Film-Finale!

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Für mich wird „Drachenzähmen leicht gemacht“ immer einer der tollsten Animationsfilme aller Zeiten bleiben, auch wenn der zweite Teil nicht ganz den Level des ersten Teils erreichen konnte und die am Ende 8 Staffeln der „Drachenreiter von Berk“ schon leichte Ermüdungserscheinungen verursacht hatte. Trotzdem habe ich mich sehr auf „Die geheime Welt“ gefreut, auch wenn der dritte Teil das Ende der Geschichten um den Wikingerjungen Hicks, seinen Drachen Ohnezahn und ihre Freunde darstellt. Auch der letzte Film kann zwar den ersten Teil nicht in den Schatten stellen und bietet gerade in Hinblick auf die alten Filme und Serienfolgen nicht so viel Neues, aber die beeindruckende Qualität der Animationen und ein paar wirklich tolle Momente mit Ohnezahn, die amüsante Erinnerungen an den Anfang wecken, machen den Film trotzdem sehenswert. Zudem funktioniert der Film grandios als Abschluss und bringt die Geschichte mit rasanter Action und vielen komischen aber auch gefühlvollen Momenten perfekt zu Ende. Für Fans ein absolutes Muss! Weiterlesen

Neue Dokus: „Wildes Österreich“ und „Wilde Anden“

In vielen Dokumentationen wurden wir schon in die Natur zahlreicher Länder und Regionen der Erde entführt, mit „Wildes Österreich“ und „Wilde Anden“ sind am 22. Februar 2019 zwei weitere Dokus auf DVD und Blu-ray hinzugekommen. Auch diese überzeugen mit beeindruckenden Naturaufnahmen und interessanten Einblicken in das Überleben der dortigen Tier- und Pflanzenwelt. Weiterlesen

„Green Book“ – Unterhaltsames Feel-Good-Movie!

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Regisseur Peter Farrelly kommt eigentlich aus der tiefsten Klamaukecke, Filme wie „Verrückt nach Mary“, „Dumm und dümmer“, „Schwer verliebt“ oder „Ich, beide und sie“ gehen auf sein Konto. So darf man schon verblüfft sein, wie sein neuer Film sogar den Oscar als bester Film einheimsen konnte. Mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali hat er auf jeden Fall zwei talentierte Darsteller verpflichten können, die auch wirklich großartig spielen. Dem Film selber gelingt es, eine gefühlvolle Geschichte über Rassismus, Freundschaft und Musik auf angenehme Art aufzubereiten, der Film geht ans Herz, vermeidet aber trotz gelegentlichem Tiefgang trotz des zentralen Themas „Rassismus“ extrem tiefgründig zu werden. So macht der Film Spaß, nicht zuletzt dank des Zusammenspiels der beiden Hauptdarsteller, doch so gut, dass er besser als alle Filme des letzten Jahres gewertet werden könnte, ist er nicht. Anschauen sollte man ihn trotzdem, zumal es fast schon gut tut, das Thema Rassismus nicht so brutal vorgesetzt zu bekommen wie bei „Detroit“, ohne dabei die Botschaft trotzdem nicht zu verfehlen. Weiterlesen