Kino 2018: Wenn heute FlimmerWAHL wäre…

Und wieder ist ein halbes Kinojahr vorbei, ich ziehe also mal wieder zwischendurch Bilanz und benenne meine TOPs und FLOPs, wenn heute schon FlimmerWAHL wäre. Natürlich freue ich mich, wenn ihr auch eure aktuellen Favoriten und Nieten für 2018 in einem Kommentar benennen würdet, auch wenn es nicht so viele sind. Was mich dieses Jahr beeindruckt, ist die Masse an wirklich guten Filmen, sowohl Independent als auch Blockbuster. Bei meinen zehn TOPs musste ich echt auswählen, bei meinen FLOPs hingegen echt suchen. Wenn das Kinojahr so weiter geht, werde ich mich wirklich schwer tun, am Ende meine wirklichen Highlights zu benennen. Aber schön, dass das Kino offensichtlich immer noch nicht am Ende ist!

Hier kommen meine bisherigen TOPs und FLOPs des Kinojahres 2018: Weiterlesen

„Solo: A Star Wars Story“ – Han Solos überflüssiger Einzelfilm!

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Es ist unfair, einen Film abzustempeln, nur weil die Presse ununterbrochen von der chaotischen Produktion berichtet hat. Davon, dass mit Phil Lord und Chris Miller erneut zwei talentierte Nachwuchsregisseure die Erwartungen von Lucasfilm und Disney nicht erfüllten und mit Ron Howard durch einen Routine-Regisseur ersetzt wurden. Davon, dass Alden Ehrenreich Unterstützung von Schauspielcoaches brauchte, um Harrison Ford besser zu imitieren. Von umfangreichen Nachdrehs und einer kompletten Neuausrichtung des Films. Das alles muss aber nicht bedeuten, dass das Ergebnis schlecht ist, was aber offensichtlich zur Grundannahme sogar bei vielen „Star Wars“-Fans geworden war, sodass der Film weit hinter seinen Erwartungen zurückblieb und gerade der erste richtige „Star Wars“-Flop zu werden scheint. Auch ich habe lange gewartet, den Film überhaupt zu sehen und musste trotz meiner letzten Hoffnung leider feststellen, dass er tatsächlich nicht gut ist und man einem so beliebten Charakter wie Han Solo mit einer Backgroundstory sogar eher schaden kann als ihn interessanter zu machen. Weiterlesen

„Rampage – Big Meets Bigger“ – Dwayne Johnson bekämpft Riesenmonster!

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Regisseur Brad Peyton schickte Dwayne Johnson bereits in „San Andreas“ los, um die Welt vor der Zerstörung zu retten, dieses Mal muss sich der Muskelprotz gleich drei gigantischen Monstern stellen. Die Handlung des Films passt erwartungsgemäß auf einen Notizzettel, der kramfhafte Versuch, dem Mutieren der Tiere noch einen wissenschaftlichen Hintergrund zu verpassen, stört sogar, denn der Film will einfach nur unterhaltsame Action bieten, was ihm durchaus gelingt. „The Rock“ Johnson ist voll in seinem Helden-Element und die Riesenmonster sind derart gut animiert, dass man sich in bester „Godzilla“-Manier einfach zurücklehnen und die Show genießen kann. Wer also Lust auf völlig überdrehte Action mit riesigen Monstern und einem gut aufgelegten Dwayne Johnson hat, der kann hier großartig sein Gehirn an der Kasse abgeben und die Fahrt genießen. Wer mehr erwartet, der sollte lieber die Finger davon lassen. Weiterlesen

Disneys „Star Wars“ cancelt alle Spin-off-Filme?

Lucasfilm steckt in der Krise. Nachdem „Solo“ als zweites Spin-off trotz durchschnittlicher Kritiken ein großer finanzieller Flop geworden ist und „The Last Jedi“ noch immer in einem Ausmaß, das nie hätte erahnt werden können, vernichtend von vielen Fans als Todesstoß von „Star Wars“ angesehen wird, scheint sich Disney/Lucasfilm langsam Sorgen um die Zukunft des Franchises zu machen. Nicht nur sind Kathleen Kennedy und Rian Johnson mittlerweile zur Reizfigur geworden, auch der drastische Facebook-Shitstorm gegen Kelly Marie Tran hat für Aufsehen gesorgt. Offiziell waren bisher zwar keine weiteren Spin-off-Filme angekündigt, aber als gesichert galt trotzdem, dass konkret an einem „Kenobi“-Spin-off mit Ewan McGregor von Stephen Daldry und an einem „Boba Fett“-Film von James Mangold gearbeitet worden ist. Laut „Collider“ seien nicht nur diese beiden Filme, sondern generell die Spin-off-Filme, die bisher unter „A Star Wars Story“ geführt worden sind, beerdigt worden. Weiterlesen

Kommt statt „Triple WixXx“ eine Serie „Die Wixx-Akten“?

Über zehn Jahre lang geisterte die Idee eines dritten „Wixxer“-Films von Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka umher, bis Kalkofe 2015 sehr emotional und enttäuscht verkündete, dass Pastewka nicht mehr mitmachen wolle und „Triple WixXx“ damit nach zahlreichen Versuchen, Pastewka umzustimmen, gestorben sei. Nun aber plant Kalkofe einen „Wixxer“-Reboot ohne Pastewka. Er will die Idee einer Edgar-Wallace-Parodie erweitern und auch andere Filmklassiker mit Überbösewichten als Vorlage miteinbeziehen und damit eine neue „Wixxer“-Reihe starten – womöglich auch als Serie auf Netflix. Weiterlesen

„Feinde – Hostiles“ – Christian Bale im düsteren Wilden Westen!

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Dass die Soldaten und die Indianer zu Zeiten des Wilden Westens nicht unbedingt einer Meinung waren, ist sicher kein Geheimnis, aber so bitter wie in „Hostiles“ wurde dieser Konflikt selten gezeigt. Im Zentrum steht ein mal wieder genial spielender Christian Bale, der jahrzehntelang die Indianer bekämpft hat und nun den Auftrag erhält, einen begnadigten, kranken Häuptling und dessen Familie quer über den Kontinent in seine Heimat zu begleiten. Wenn sich dann noch eine Frau dazu gesellt, deren Familie von Indianern brutal ermordet wurde, und der Gruppe noch ein Verurteilter angehängt wird, der wegen seines Verhaltens gegenüber Indianern gehängt werden soll, ist das Pulverfass in vielerlei Hinsicht kurz vor der Explosion. Doch obwohl der Begriff „Feinde“ hier viele Bedeutungen hat, zeigt der Film auch, dass Menschlichkeit und Mitgefühl letztendlich stärker als der Hass sein kann. Weiterlesen

„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen