„Die Eiskönigin 2“ – Gelungene Rückkehr von Anna und Elsa!

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Als Vater von zwei Töchter kommt man an der „Eiskönigin“ natürlich nicht vorbei, doch nachdem der erste Teil es fast an die Spitze meines „Disney-Klassiker-Rankings“ geschafft hat, habe ich mich tatsächlich auf die Fortsetzung gefreut. Und die kann man tatsächlich als gelungen betrachten, da die Macher tatsächlich nicht einfach schnell eine billige Fortsetzung zum großen Kassemachen hinterher schickten, sondern tatsächlich sechs Jahre warteten, bis man tatsächlich eine Idee für eine würdige Fortsetzung hatte. So vertraut man zwar auf viele geliebte Grundelemente und schlägt an vielen Stellen den Bogen zum ersten Teil, eröffnet aber gleichzeitig eine völlig neue Welt und bietet den Charakteren ganz neue Möglichkeiten. Die neue Handlung ist witzig, spannend und abwechslungsreich, die neuen Songs gehen gut ins Ohr, auch wenn kein neuer „Lass jetzt los“-Megaohrwurm dabei ist. Für ganz Kleine ist er mitunter schon etwas zu gruselig und spannend, aber er dürfte keinen Fan des ersten Teils enttäuscht aus dem Kino lassen. Weiterlesen

„Rambo: Last Blood“ – Blutiger One-Man-Schrott!

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Für die meisten ist „Rambo“ geprägt durch die Amokläufe im zweiten und dritten Teil, so vergisst man gerne, dass der erste Teil tatsächlich ein recht guter Film war, sozialkritisch, spannend und teilweise sogar hintergründig. Bei „Rocky“ gelang es Sylvester Stallone tatsächlich mit „Rocky Balboa“, einen Bogen zum soliden ersten Teil zu schlagen, mit „John Rambo“ gelang das nicht, auch hier wurde nur abgeschlachtet, bis der Arzt kommt. Für den inzwischen fünften Teil will man uns nun wieder verkaufen, die Killermaschine wäre wieder bodenständiger, doch das ist natürlich wieder eine Finte. So verschenkt man über die komplette erste Hälfte an eine dumpfsinnige Handlung um den Bezug zu einem tochterähnlichen Mädchen und fiesen mexikanischen Drogenhändlern, ohne dass eigentlich überhaupt was passiert, dann dreht der Film kurz vor dem Ende noch mal richtig auf und Rambo darf so übertrieben abschlachten, dass selbst „Saw“-Fans ihre Freude haben würden. Die Mischung ergibt einfach nur Zeitverschwendung. Weiterlesen

„Joker“ – Joaquin Phoenix noch verrückter als sonst!

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Da liefert DC seit Jahren keinen ernst zu nehmenden Film aus der Welt rund um Batman mehr ab und dann darf Joaquin Phoenix in einer sehr speziellen Version den legendären Bösewicht mimen und alle rennen ins Kino. Und ja, Joaquin Phoenix zeigt einmal mehr, wie abgedreht er ist. Man kann auch sagen, dass der Film sich dem Phänomen Joker auf eine originelle Weise nähert. Ist der Film deshalb so gut, dass er die Massen an Zuschauern verdient, die derzeit ins Kino rennen? Nein, überhaupt nicht. Der Film ist neben der Performance von Joaquin Phoenix nämlich nicht wirklich gut. Dem Joker eine miese Kindheit, Depressionen und eine doofe Gesellschaft als Basis für sein Ausflippen anzudichten, ist eine nette Idee, die Umsetzung dümpelt aber leider nur vor sich hin, ohne wirklich fesseln oder gar begeistern zu können. Weiterlesen

„Carnival Row“ – Menschen, Feen und Fremdenfeindlichkeit!

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Und auch Amazon Prime hat eine interessante und oppulent inszenierte neue Fantasyserie im Programm, die mit Orlando Bloom und Cara Delevingne zwei hervorragend besetzte Hauptdarsteller zu bieten hat. „Carnival Row“ erzählt abwechslungsreich von einer Welt, in der Menschen und Fantasiewesen gezwungenermaßen gemeinsam leben müssen und sich aufgrund gegenseitiger Vorurteile das Leben schwer machen. Parallelen zur Gegenwart sind natürlich nicht zufällig, ungeschöhnt wird eine Welt gezeigt, in der sich Menschengruppen fremde Gebiete aneignen und die dort lebenden Völker ausnutzen und letztendlich zur Flucht aus der eigenen Heimat zwingen, letztendlich aber weder Reue noch Dankbarkeit zeigen, sondern den Flüchtlingen mit Abscheu, Ausgrenzung, Überheblichkeit und Misshandlung begegnen. Um dieses Pulverfass von Grundstimmung webt die Serie einen spannenden Kriminalfall und eine traurige Liebesgeschichte. Insgesamt eine wirklich sehenswerte Kombination. Weiterlesen

„Der dunkle Kristall: Ära des Widerstands“ – Einfach nur großartig!

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Für mich ist „Der dunkle Kristall“ schon seit meiner Kindheit ein absolutes Meisterwerk, Jim Henson hatte damals auf großartige Weise gezeigt, dass mit seinen Puppen viel mehr möglich war als „Muppets“ oder „Sesamstraße“, vor allem nicht zwingend nur für Kinder. Jetzt hat Netflix fast 40 Jahre später eine Prequelserie herausgebracht und die kann man einfach nur als genial bezeichnen. So hat man sich dazu entschieden, den Stil und auch die Puppen dem Original nachzuempfinden, perfekt mit heutigem CGI verbunden, sodass es sich absolut zugehörig anfühlt. Doch abseits davon, dass der Nostalgiefaktor einzigartig greift, wurde die Fantasiewelt um etliche Welten und Lebewesen erweitert und zudem die recht einfache Geschichte des Films von 1982 um eine so abwechslungsreiche, interessante, immer wieder überraschende und zuletzt mitunter keinesfalls für Kinder geeignete Handlung ergänzt, die einen über die kompletten 10 Folgen in ihren Bann zieht. Weiterlesen

„Toy Story 4“ – Unglaublich, wieder gelungen!

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1995 brachte das junge Animationsstudio Pixar mit „Toy Story“ seinen ersten komplett am Computer animierten Spielfilm heraus, ein Meilenstein der Filmgeschichte. Fortsetzungen sind normalerwiese nicht unbedingt Pixars Stärke, aber mit „Toy Story 2“ gelang 1999 ein zweiter Teil, der dank inzwischen gewonnener Erfahrung den ersten sogar noch überbieten konnte. Über zehn Jahre später kam dann „Toy Story 3“ und unglaublicherweise zeigte sich, dass man die Geschichte um die Welt der lebendigen Spielzeuge nicht nur interessant weitererzählen, sondern noch um viele originelle Ideen und Charaktere ergänzen konnte. Mit der Ankündigung eines vierten Films aus dem Franchise wurde man dann aber doch skeptisch, doch unglaublicherweise schafft es das 3D-Franchise tatsächlich, sich ein viertes Mal neu zu erfinden, die Handlung nicht nur amüsant, gefühlvoll und spannend weiterzuspinnen, sondern die Grundstory sogar noch perfekt abzurunden. Dank der weiterentwickelten Technik ist der vierte Teil ein echter Hingucker, aber auch inhaltlich muss er sich kein Stück hinter seinen Vorgängern verstecken. Vier Meisterwerke in Folge, welches Franchise kann das sonst schon von sich sagen, vor allem bei einer Zeitspanne von fast 25 Jahren? Weiterlesen

Neue Dokus über Bauernhöfe, Babys, Galapagos und die Wiese

Wieder wollen wir uns kurz ein paar interessanten Dokumentationen widmen, die kürzlich auf DVD und Blu-ray erschienen sind. Dieses Mal sind das BBC-Dokus „Der Bauernhof“, „Babys“ und „Expedition Galapagos“, die bereits seit August im Handel erhältlich sind, sowie der neue Naturfilm „Die Wiese“ von Jan Haft, der am 11. Oktober zu bekommen sein wird. Wir durften jetzt schon mal reinschauen! Weiterlesen

„Stephen Kings ES – Kapitel 2“ – Gelungen, aber nicht genial!

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Als vor zwei Jahren der erste Teil der Neuauflage von Stephen Kings Meisterwerk „ES“ in die Kinos kam, hatte man so ziemlich alles richtig gemacht, die einzigartigen Kinderdarsteller, die Nähe zur Vorlage, das 80er-Feeling und die Horrormomente, hier passte alles zusammen. Zwei Jahre hat Andy Muschietti nach seinem Megaerfolg gebraucht, um die Fortsetzung ins Kino zu bringen. Die kann man zwar wieder grundsätzlich als gelungenen Film bezeichnen und doch macht der Regisseur hier ein paar Fehler, die den Film leider nicht aus dem Schatten des Erstlings heraustreten lassen. Denn auch, wenn die erwachsenen Loser wirklich toll gecastet wurden, mit den Kindern konnte man sich doch mehr identifizieren, das können auch die Rückblenden nicht retten. Was mich aber noch mehr gestört hat, war die Masse an immer nach dem gleichen Schema ablaufenden „Jump Scares“, die zwar alle für sich als schöne Schocker funktionieren, in der Masse dann aber doch zu ähnlich sind, um wirklich noch gruseln zu können. Genial ist aber wieder Bill Skarsgård, der seinem Pennywise hier noch einen Level fieser spielen darf. Weiterlesen