Welche Filme und Serien eignen sich für Kleinkinder (2 Jahre bis 5 Jahre)?

Meine beiden Töchter sind inzwischen 2 und fast 6 Jahre alt, aber was schaut ein Filmfan wie ich mit seinen Kindergartenkindern? Ab wann kann man überhaupt mit richtigen Kinderfilmen starten und was verkraftet welches Kind in welchem Alter? Letzten Endes ist das wohl bei jedem Kind anders, trotzdem sollte man sich schon vorab überlegen, wie viel Fernsehen und welche Sendungen dem eigenen Kind gut tun, das gilt ganz speziell für Walt-Disney-Filme. Meine Tipps basieren in erster Linie auf den Erfahrungen mit meiner großen Tochter und sind natürlich auch stark durch die Highlights meiner eigenen Kindheit geprägt, es gibt aber sicher noch weitere passende Filme und Serien, die ich nicht aufgeführt habe. Für eine bessere Übersicht habe ich meine Empfehlungen nach Alter sortiert. Weiterlesen

„Narcos: Mexico“ – Spin-Off zum mexikanischen Drogenhandel!

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„Narcos“, der spanische Kurzbegriff für „Drogendealer“ stand jetzt schon drei Staffeln lang für den Drogenhandel in Kolumbien, eine erste Staffel über den Aufstieg, eine zweite über den Fall von Pablo Escobar, und eine dritte über die folgenden Kartelle, alle drei brillant in Szene gesetzt. Das gilt jetzt auch für den Auftakt des Spin-Offs „Narcos: Mexico“, der die Anfänge der mexikanischen Drogenkartelle zeigt. Auch hier sind die historischen Daten spannend, brutal und dramaturgisch originell aufbereitet worden, mit Diego Luna und Michael Peña nicht nur gut besetzt, sondern erneut optisch und inhaltlich auf sehr hohem Niveau umgesetzt. Wie in der Originalserie, wurde auch hier alles in Originalsprache gedreht, so wird hier fast ausschließlich Spanisch gesprochen, was auf die Dauer doch etwas anstrengend ist. Dafür gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Wagner Moura als Pablo Picasso und einigen anderen Charakteren aus „Narcos“, das Spin-Off startet nämlich zeitlich versetzt Anfang der 1980er und somit zeitweise parallel zur alten Handlung. Weiterlesen

„Maniac“ – Verrückt, aber nicht verrückt genug!

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Einerseits ist „Maniac“ herrlich abgedreht, voller absurder Einfälle und kranker Fantasiewelten, aber andererseits ist die Serie dann doch nicht so cool und originell, wie sie sich darzustellen versucht. Das liegt ganz klar nicht an Emma Stone und Jonah Hill, die hier eine beeindruckende Bandbreite skurriler Charaktere abliefern, auch die Szenarien, die sie während des pharmazeutischen Experiments durchleben, sind teilweise echt großartig, die andere Hälfte schrammt dann aber leider nah an peinlich vorbei. „Maniac“ ist aber auf jeden Fall anders, aber trotz des Versuchs, möglichst verrückt rüberzukommen, weit weg vom Mindfuck-Level einer Serie wie „Legion“.

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„Glass“ – Holperndes Finale zu „Unbreakable“ und „Split“

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Erst Hollywoods Wunderkind dank Geniestreichen wie „The Sixth Sense“, „Unbreakable“ oder „Signs“, dann der große Absturz mit Blockbuster-Flops wie „Die Legende von Aang“ und „After Earth“ und zuletzt die Rehabilitation mit genialen Horrorstreifen wie „The Visit“ und zuletzt „Split“, Regisseur M. Night Shyamalan hat sich endlich wieder erholt. Dass gerade jetzt mit „Glass“ eine Fortsetzung von gleich zwei seiner besten Filme „Unbreakable“ und „Split“ folgt, setzt den Erwartungslevel natürlich umso höher, dass es fast unmöglich war, diesen zu erreichen. So hat das Finale seiner „Superhelden-Trilogie“ durchaus einige tolle Momente und bietet eine erfrischend andere Herangehensweise als das inzwischen völlig übersättigte Superhelden-Kino, aber irgendwie kommt der Film nicht richtig in Gang und ist vorbei, eher er wirklich angefangen hat. Weiterlesen

„Nightflyers“ – Wirre Science-fiction von George R.R. Martin!

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So langsam naht das Ende von „Game of Thrones“ und während man schon an Spin-Offs zur Erfolgsfantasy arbeitet, dachte man sich, man könnte doch auch im alten Fundus von Autor George R.R. Martin nach etwas Brauchbarem suchen. Doch die alte SciFi-Novelle „Nightflyers“, die schon in den 80ern in einen völlig überflüssigen Film verwandelt wurde, kann auch in der völlig überreizten Serienform nicht so richtig überzogen. Die Serie hat auf jeden Fall ihre Momente, aber insgesamt kommt sie doch so übertrieben und sinnfrei daher, dass auch die mitunter aufblitzenden optischen Highlights, abgedrehten Twists und schauspielerischen Leistungen die Serie nicht aus dem inhaltlichen Chaos retten können. Wäre es doch wenigstens eine abgeschlossene Staffel geworden, aber so endet der unbefriedigende Ausflug ins All noch unbefriedigender. Weiterlesen

„The ABC Murders“ – John Malkovich als Hercule Poirot!

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Zuletzt war es Kenneth Branagh, der mit seiner Neuauflage von Agatha Christies Klassiker „Mord im Orient-Express“ den Kultdetektiv Hercule Poirot fürs Kino wiederbelebte, doch die BBC schlägt mit seinem Dreiteiler zum Krimi „Die Morde des Herrn ABC“ eine völlig andere Richtung ein. John Malkovich spielt Poirot als alten Mann, in England gestrandet, von der Polizei gehasst und lange Zeit nach dem letzten erfolgreichen Fall. Der Detektiv ist alt, müde und doch mit dem gleichen Ehrgeiz und Spürsinn wie früher. Die Neuauflage ist düster und brutal, das typische Schmunzeln für den schrulligen Ermittler bleibt hier völlig aus, das macht die Mini-Serie durchaus interessant. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit „Ron Weasley“ Rupert Grint, der hier den jungen Polizeichef vom Scotland Yard spielt. Weiterlesen

„Spuk in Hill House“ – Grandiose Horror-Drama-Serie!

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Mit „The Haunting of Hill House“ ist Netflix mal wieder ein echter Serien-Geniestreich gelungen. Das Setting mit dem verfluchten und von Geistern heimgesuchten Haus rund um die Familie Crain kommt einem schon alleine aufgrund des erfolgreichen Kinofilms „Das Geisterschloss“ von 1999 sehr vertraut vor. Doch die Serie geht ihre eigenen Wege. Dabei verblüfft es, dass trotz der wirklich gruseligen Ereignisse und mitunter echt heftigen Schockmomente die Serie eigentlich ein Drama ist, welches das traurige Schicksal einer Familie aus unterschiedlichen Zeitperspektiven betrachtet. Neben der gelungenen Atmosphäre, der gruseligen Optik und den tollen Darstellern lebt die Geschichte vor allem von ihren Zeitsprüngen, die wirklich erst ganz am Ende ein großes Bild ergeben und einen auf dem Weg dahin immer wieder in die Irre führen. Ganz klar ein echtes Serienhighlight! Weiterlesen

„Jennifer“ – Was Besseres von norddeutschen Frisören!

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Alleine der Titel „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“ ist schon großartig, aber die norddeutsche Comedyserie ist von ihrer ganzen Art her wohl echt in erster Linie was für uns Nordlichter. Das hat nicht nur mit der Darstellung der Provinz Schleswig-Holsteins was zu tun, sondern auch mit der unverkennbar norddeutschen Schnauze, die für Kenner ganz klar aus der Feder von Andreas Altenburg und Harald Wehmeier stammt, die für den Radiosender NDR2 schon Perlen wie „Stenkelfeld“, „Frühstück bei Stefanie“ oder „Die Freeses“ verantwortlich waren. Einfache Leute, einfache Probleme und doch große Ambitionen, neben den prominenten Nebendarstellern Olli Dittrich und Klaas Heufer-Umlauf ganz klar von Hauptdarstellerin Katrin Ingendoh getragen. Weiterlesen