„Das Boot“ – Serienfortsetzung des deutschen Filmklassikers!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   6,00 (1 Stimmen)
Loading...

Letztes Jahr gelang dem Bezahlsender Sky mit der Serien-Eigenproduktion „Babylon Berlin“ ein wirkliches Serienhighlight. Während wir hier leider noch länger auf die nächste Staffel warten müssen, schickt Sky jetzt eine neue aufwendige Serie ins Rennen. Bei „Das Boot“ handelt es sich nich um eine Neuauflage von Wolfgang Petersens Klassiker von 1981, sondern eine Fortsetzung, die ein Jahr nach den damaligen Ereignissen im Herbst 1942 spielt. Während es auch hier zu einem Großteil mit einem U-Boot auf Jagd geht, widmet sich ein Großteil der Serie dem Widerstand im französisch besetzten La Rochelle. Insgesamt ist die Serie nicht schlecht, hält dem unausweichlichen Vergleich zu Petersen Film- und Serienklassiker nicht stand. Während man damals trotz einer recht überschaubaren Handlung wirklich auf engstem Raum mit der Mannschaft litt und mitfieberte, fehlen hier völlig die Identifikationspersonen. Zudem wirkt die Optik mitunter einfach zu sauber und auch der Versuch, möglichst viele Personen und Themen in die Handlung zu pressen, geht nicht immer auf. Weiterlesen

„Aufbruch zum Mond“ – Emotionales Biopic über Neil Armstrong!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   8,00 (1 Stimmen)
Loading...

Dass Neil Armstrong der erste Mensch auf dem Mond war, ist allgemein bekannt und doch hat „Whiplash“– und „La La Land“-Regisseur Damien Chazelle aus seinem Biopic ganz bewusst kein Heldenepos gemacht. „First Man“ ist ein sehr bewegender Film, der in vielerlei Hinsicht absolut sehenswert ist. So bekommt man einerseits einen sehr interessanten Blick auf den Charakter Armstrong mit all seinen Schicksalsschlägen und Eigenarten, die ein ganz anderes Bild zeigen, als man erwartet hätte. Dies liegt nicht zuletzt an einer mal wieder großartigen Performance von Ryan Gosling. Auf der anderen Seite sind die Aufnahmen aus dem NASA-Trainingsprogramm und zuletzt dann von der Apollo-11-Mission so beeindruckend gedreht, dass man wirklich das Gefühl hat, mit dabei zu sein. Weiterlesen

„Phantastische Tierwesen 2“ – Viel Effekthascherei, wenig Zauber!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   5,00 (4 Stimmen)
Loading...

Ich habe vorab noch mal die „Harry Potter“-Filme gesehen und mich wieder voller Freude in die Zauberwelt versetzt gefühlt, doch auch beim erneuten Schauen von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ wollte sich nicht die gleiche Begeisterung einstellen. Ähnlich ging es mir leider auch bei der Fortsetzung „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbechen“, trotz vieler versteckter Verweise auf das „Potterversum“ und ganz klar wieder jede Menge originelle Tierwesen fehlt mir bei den wirklich bombastischer Magieattacken irgendwie der Zauber der damaligen Buchreihe. Vielleicht sind es die fehlenden wirklichen Identifikationsfiguren oder der wirklich schon übertriebene Zauberei-Overkill, aber irgendwie werde ich wohl trotz wahrer Hingabe zu Joanne K. Rowlings Kultbuchreihe nie ein echter Fan der „Phantastischen Tierwesen“ werden. Das macht auch die Fortsetzung nicht zu einem schlechten Film, aber irgendwie doch nur zu einem Anhängsel, etwas leichtem Fanservice, der aber leider nicht mehr die gleiche Magie versprüht wie die Originalreihe. Weiterlesen

„Bohemian Rhapsody“ – Familienfreundliches Queen-Biopic!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   7,00 (1 Stimmen)
Loading...

Wenn man so wie ich schon seit der Kindheit extremer Queen-Fan ist, der sich vor dem Film auch noch mit gut sechs Stunden Dokus vorbereitet hat, dann kann einen vermutlich gar kein Biopic über eine der wohl größten Rockbands aller Zeiten mit dem legendären Frontmann Freddie Mercury voll überzeugen, denn nicht nur die Bandgeschichte sondern vor allem das Leben von Mercury bietet so viele interessante Aspekte, dass es wohl für vier Filme reichen würde. So könnte ich mich jetzt den vielen Kritiken anschließen und bemängeln, dass die realen Ereignisse an vielen Stellen für die Filmdramaturgie geändert wurden, dass das exzessive Privatleben von Mercury nur angerissen wird, um den Film familienfreundlicher zu machen, und dass die Handlung sich nicht bis zum Tod Mercurys erstreckt. Wenn man sich letztendlich damit abfindet, dass der Film nicht (nur) für Fans der Band gemacht wurde, sondern auch die ansprechen soll, die außer ein paar Songs bisher gar nichts über Queen und ihre Geschichte wussten, dann bietet „Bohemian Rhapsody“ eine runde Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse bis zum legendären „Live Aid“-Konzert 1986 mit einem wirklich guten Rami Malek als Mercury. Und die Songs sind einfach weiterhin zeitlos und genial! Weiterlesen