„Goodbye Christopher Robin“ – Wer steckt hinter Pu, dem Bären?

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„Pu der Bär“ entstand bereits in den 1920ern, doch bis heute ist es ein Klassiker der Kinderliteratur. Bevor in wenigen Monaten mit „Christopher Robin“ ein Film in die Kinos kommt, der die Geschichte des Buches mit dem erwachsen gewordenen Bärenfreund weitererzählt, widmet sich dieses Biopic der Geschichte hinter dem Buch. „Goodbye Christopher Robin“ erzählt nicht nur die Geschichte des vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Schriftstellers Alan Milne und wie die gemeinsame Zeit mit seinem Sohn ihn zu dem Kinderbuch über Winnie Puuh inspirierte und welche Bürde er dem „echten“ Christopher Robin durch den unglaublichen Erfolg auferlegte. Gefühlvoll inszeniert und mitreißend gespielt, so lässt einen das Biopic den Bären und seinen menschlichen Freund aus einer völlig anderen Perspektive sehen. Weiterlesen

„Das Zeiträtsel“ – Völlig konfuse, langweilige Kinder-Fantasy!

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Es gibt immer wieder Kinderfilm, wie „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ oder zuletzt „Gänsehaut“, in denen die Abenteuer von Kindern mit der Konfrontation einer Fantasywelt neben der realen Welt so unterhaltsam inszeniert wird, dass auch Erwachsene ihren Spaß daran haben. „Das Zeiträtsel“ hätte auch dazu gehören können, aber trotz bunter Bilder und einem ziemlich überdrehten Universum passt hier irgendwie nichts zusammen. Das beginnt schon damit, dass die Identifikation mit den Kindern so gar nicht funktionieren will, aber auch die Handlung selber stolpert ständig über die eigene Logik und schafft es nicht, einem sinnvollen roten Faden zu folgen. Die kurzen Ausflüge in die Welt der Physik und der Literatur zeigen, dass die Buchvorlage wohl ganz anderen Grundsätzen gefolgt ist, die hier aber dann doch typisch Disney auf Liebe, Familie und weichgespülte Popsongs reduziert werden. Da helfen auch bekannte Stars wie Reese Witherspoon, Oprah Winfrey, Zach Galifianakis oder Chris Pine nicht weiter. Weiterlesen

„The Orville“ – Die Star-Trek-Hommage-Parodie!

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In meiner Review zu „Star Trek: Discovery“ bin ich bereits darauf eingegangen, dass viele Trekkies der deutlich von „Star Trek“ inspierierte Serie „The Orville“ von Seth MacFarlane mehr abgewinnen konnten als der neuen „echten“ Serie. Das liegt nicht nur daran, dass MacFarlane, der Schöpfer von „Family Guy“, „Ted“ und „A Million Ways To Die In The West“, hier zwar schon auf Klamauk setzt, aber eben nicht so derb wie sonst, sondern vor allem, weil man der Serie seine Liebe zu „Star Trek“ ansieht. So ist „The Orville“ eher eine Hommage als eine Parodie geworden, die teilweise sogar recht anspruchsvolle Themen aufgreift, aber ganz klar auch viele witzige Ideen bietet. Gerade Fans von Picard und seiner Crew kommen hier auf ihre Kosten und bekommen so einiges zum Schmunzeln, denn die Crew von Ed Mercer darf eben doch ein paar der braven „Star Trek“-Regeln überschreiten. Nicht alle Folgen der ersten Staffel sind Highlights, amüsant und gut gemacht sind sie aber alle. Weiterlesen

„Star Trek: Discovery“ – Geniale Serie abseits der Trekkie-Regeln!

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Da ich nie wirklich ein „Star Trek“-Fan war, in erster Linie die Filme und Folgen aus „Next Generation“ und „Voyager“ kenne, hat mich auch „Discovery“ zuerst gar nicht gelockt. Doch nachdem ich so viel Gutes über die Serie gehört habe und gerade die Fan-Diskussion bezüglich „The Orville“ sehr interessant fand, habe ich dann doch gestartet. Und wurde von der ersten Staffel echt umgehauen! Die Charaktere waren beeindruckend vielschichtig, die Handlung nicht nur herrlich überraschend und unorthodox, dazu auch noch voll origineller Ansätze und nicht absehbarer Wendungen. Hinzu kommt der tolle Cast, der neben „Walking Dead“-Star Sonequa Martin-Green und Veteranen wie Jason Isaacs und Michelle Yeoh gerade mit den tollen Nebendarstellern wie Doug Jones, Anthony Rapp, Rainn Wilson oder Mary Wiseman absolut ins Schwarze getroffen hat. Was mich aber meisten begeistert hat, ist, dass die Serie die typischen „Star Trek“-Regeln mit Füßen tritt und nicht nur komplett einem roten Faden folgt, sondern auch Gut und Böse deutlich facettenreicher abbildet und so eher zum Stil der neuen Kinofilme passt. Man kann nur hoffen, dass die Serie da auch in Staffel 2 dran festhält und sich nicht dem Gemurre der Trekkies beugt und eine typischen „Star Trek“-Serie wird. Weiterlesen

„Deadpool 2“ – Wenig überzeugende Fortsetzung!

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Man kann gerne zugeben, dass der erste Teil von „Deadpool“ eine originelle neue Herangehensweise an die Marvel-Welt und das „X-Men“-Universum geboten hat, auch wenn das ständige Zotengelaber und die Gewalt schon an die Grenzen des Erträglichen gingen. Die Fortsetzung setzt natürlich auch auf den ununterbrocheen Sprüche klopfenden Ryan Reynolds, Gewalt und viel Humor unter der Gürtellinie, aber das ist eben nichts Neues mehr und die Handlung des zweiten Teils kann auch nur bedingt überzeugen. Das ständige Durchbrechen der vierten Wand und die ironischen Abrechnungen mit „Logan“, „Wolverine“ und „Green Lantern“ sorgen sicher für einige herrlich absurde Momente, aber wen der erste Teil schon nicht überzeugen konnte, der wird hier auch nicht zum Fan werden. Weiterlesen

Die „Dunkler Turm“-Odyssee geht weiter: Wird die TV-Serie ein Reboot?

Nachdem der „Der Dunkle Turm„-Film letztes Jahr nicht nur bei den Fans wegen Belanglosigkeit durchfiel, sondern generell kaum ein Publikum finden konnte und als Misserfolg angesehen werden kann, bleibt es weiterhin spannend, wie es mit der sonderbaren Buchreihe von Stephen King auf dem Bildschirm weitergeht. Während Idris Elba nicht ausgeschlossen hat, dass es eine Fortsetzung in Filmform geben könnte (eher unwahrscheinlich), ist die größere Frage vielmehr, was nun genau aus der geplanten TV-Serie wird. Diese könnte tatsächlich ein Reboot werden. Weiterlesen

Wolfgang Völz ist im Alter von 87 Jahren gestorben

Schauspieler Wolfgang Völz hat nicht nur in vielen Edgar-Wallace-Filmen mitgespielt, um viele jahre später in deren Parodie „Der Wixxer“ sich selbst auf die Schippe zu nehmen, sondern er ist insbesondere auch als Stimme allseits bekannt. An erster Stelle ist er die Stimme von Käpt’n Blaubär, aber seine markante Stimme ist dem deutschen Cineasten auch durch zahlreiche andere Rollen bekannt, nicht zuletzt Mel Brooks. Völz ist am 2. Mai im Alter von 87 Jahren gestorben.

„Avengers 3: Infinity War“ – Geniales Marvel-Crossover-Feuerwerk!

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Zehn Jahre und fast 20 Filme lang wurde im MCU auf diesen Film hingearbeitet, „Infinity War“ bringt jetzt (fast) alle Superhelden des Franchise, ihre Sidekicks und die zahlreichen Handlungsstränge zusammen und das auch noch auf so perfekte Art und Weise, dass DC nach dem letzten Combo-Flop „Justice League“ einfach das Handtuch werfen sollte. Die Kalauer und Sprüche funktionieren besser als bei „Thor 3“, was vor allem den „Guardians of the Galaxy“ geschuldet ist, im Gegensatz zu „Avengers 2“ funktioniert hier tatsächlich das Zusammenspiel der übermäßigen Anzahl an Superhelden, die wahllos zusammengewürfelten Teams harmonieren großartig und erstaunlicherweise bekommt sogar jeder Charakter genug Aufmerksamkeit und einen wichtigen Anteil an der Handlung. Mit Thanos tritt die böse Eminenz, die schon seit dem ersten „Avengers“ im Hintergrund die Fäden zieht, endlich richtig in Erscheinung und sorgt dafür, dass die Handlung neben ihren lustigen Momenten so düster wie kaum zuvor abgleitet. Schon früh wird einem klar, dass in diesem Film alles möglich ist und auch nicht alle Helden das Ende lebend erreichen werden, was den Film deutlich spannender werden lässt. Marvel wächst noch einmal über sich hinaus und entlässt einen mit dem größten Cliffhanger des MCU und einem gierigen Verlangen nach „Avengers 4“. Weiterlesen