„The Orville“ – Die Star-Trek-Hommage-Parodie!

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In meiner Review zu „Star Trek: Discovery“ bin ich bereits darauf eingegangen, dass viele Trekkies der deutlich von „Star Trek“ inspierierte Serie „The Orville“ von Seth MacFarlane mehr abgewinnen konnten als der neuen „echten“ Serie. Das liegt nicht nur daran, dass MacFarlane, der Schöpfer von „Family Guy“, „Ted“ und „A Million Ways To Die In The West“, hier zwar schon auf Klamauk setzt, aber eben nicht so derb wie sonst, sondern vor allem, weil man der Serie seine Liebe zu „Star Trek“ ansieht. So ist „The Orville“ eher eine Hommage als eine Parodie geworden, die teilweise sogar recht anspruchsvolle Themen aufgreift, aber ganz klar auch viele witzige Ideen bietet. Gerade Fans von Picard und seiner Crew kommen hier auf ihre Kosten und bekommen so einiges zum Schmunzeln, denn die Crew von Ed Mercer darf eben doch ein paar der braven „Star Trek“-Regeln überschreiten. Nicht alle Folgen der ersten Staffel sind Highlights, amüsant und gut gemacht sind sie aber alle. Weiterlesen

„Star Trek: Discovery“ – Geniale Serie abseits der Trekkie-Regeln!

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Da ich nie wirklich ein „Star Trek“-Fan war, in erster Linie die Filme und Folgen aus „Next Generation“ und „Voyager“ kenne, hat mich auch „Discovery“ zuerst gar nicht gelockt. Doch nachdem ich so viel Gutes über die Serie gehört habe und gerade die Fan-Diskussion bezüglich „The Orville“ sehr interessant fand, habe ich dann doch gestartet. Und wurde von der ersten Staffel echt umgehauen! Die Charaktere waren beeindruckend vielschichtig, die Handlung nicht nur herrlich überraschend und unorthodox, dazu auch noch voll origineller Ansätze und nicht absehbarer Wendungen. Hinzu kommt der tolle Cast, der neben „Walking Dead“-Star Sonequa Martin-Green und Veteranen wie Jason Isaacs und Michelle Yeoh gerade mit den tollen Nebendarstellern wie Doug Jones, Anthony Rapp, Rainn Wilson oder Mary Wiseman absolut ins Schwarze getroffen hat. Was mich aber meisten begeistert hat, ist, dass die Serie die typischen „Star Trek“-Regeln mit Füßen tritt und nicht nur komplett einem roten Faden folgt, sondern auch Gut und Böse deutlich facettenreicher abbildet und so eher zum Stil der neuen Kinofilme passt. Man kann nur hoffen, dass die Serie da auch in Staffel 2 dran festhält und sich nicht dem Gemurre der Trekkies beugt und eine typischen „Star Trek“-Serie wird. Weiterlesen

„Pastewka“ – Die Comedy-Erfolgserie kehrt mit Staffel 8 zurück

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Über vier Jahre mussten die Fans auf eine weitere Staffel von Bastian Pastewkas Kultserie warten, jetzt hat Amazon Staffel 8 produziert und veröffentlicht. Während Pastewka zwischenzeitlich in „Morgen hör ich auf“ bereits zeigen konnte, der als mehr als den Quotenkasper drauf hat, kann er hier nur bedingt an die Qualität der alten Staffeln anknüpfen. Zu platt und angestaubt kommen die klischeebeladenen Gags daher, erst in der zweiten Hälfte macht der Serien-Pastewka mal eine Entwicklung durch, die die ganze Geschichte immerhin etwas voran bringt. Warum man dafür aber erst einen ständig nackten Pastewka, platte Schwulen- und FKK-Gags, Sexszenen und das peinlichste „Game of Thrones“-Fanverhalten durchhalten muss, wissen vermutlich nur die Macher. Unterm Strich macht das Wiedersehen mit dem ganzen alten Cast um Sonsee Neu, Matthias Matschke, Cristina do Rego, Sabine Vitua, Bettina Lamprecht und Dietrich Hollinderbäumer aber trotzdem genug Spaß, um den ein oder anderen Fehltritt zu verzeihen. Weiterlesen

„Black Mirror“ – Beeindruckende Sammlung dystopischer Kurzfilme!

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Mit „Black Mirror“ folgt eine weitere wirklich sehenswerte Serie, deren vierte Staffel gerade herausgekommen ist. Interessant an der Sammlung dystopischer Geschichte ist, dass die inzwischen 19 Folgen weder zusammenhängend noch chronologisch daher kommen, jede Folge funktioniert wie ein eigenständiger Film. Was die Serie so großartig macht, ist die Erzählweise der völlig unterschiedlichen Episoden. Fast immer folgt man dem Schicksal von einer oder mehrerer Personen durch eine schwere Lebensphase mit der Hoffnung, dass Ihnen eine neuartige Technlogie helfen könnte, sich aber oft eher als Fluch entpuppt. Die Erzählweise ist eher düster, der Stil immer zwischen Drama und Science-fiction. Beeindruckenderweise schafft es aber fast jede Folge, einen immer wieder zu überraschen und die Sicht auf die Dinge und die Personen mitunter vollständig umzukrempeln. Hier wird versucht Kinder per Chip zu überwachen, mit dem künstlichen Abbild eines Verstorbenen zu telefonieren oder sich dessen Bewusstsein in seinen Kopf zu übertragen, in einer von Likes bestimmten Gesellschaft zu überleben oder den brutalen Anweisungen von Cyberkriminellen zu folgen. Jede Geschichte ist interessant und brilliant und erschreckenderweise erstaunlich nah an der Realität. Weiterlesen

„Dark“ – Erste deutsche Netflix-Produktion ist düster!

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„Babylon Berlin“ hat gerade erst gezeigt, dass auch in Deutschland Serien in internationalem Format gedreht werden können, da präsentiert auch Netflix seine erste deutsche Produktion, die ebenso ein internationaler Erfolg werden dürfte. „Dark“ mag zwar in Grundzügen an „Stranger Things“ erinnern, hat aber trotz entführter Kinder, Mystery-Grusel und seiner 80er-Komponente eigentlich gar nichts mit der US-Serie gemeinsam. Denn hier ist alles düster, alle Charaktere haben dunkle Geheimnisse, Sympathieträger sucht man fast vergebens und sowas wie auflockernder Humor wurde ersatzlos gestrichen. Stattdessen gibt es ein wirklich konfuses Puzzle über mehreren Zeitebenen, ein mysteriöses Höhlensystem, ein Atomkraftwerk und dazu sehr viele Lügen. Die Mysteryserie versteht es, einen mit seinem Mindfuck-Konstrukt bis zum Finale bei der Stange zu halten, mit einer einzigartig düsteren Optik und tollen Bildern und einem wahrhaft depressiven Sound. Die Serie erinnert in vielerlei Hinsicht an „Donnie Darko“, der Zeitreise-Aspekt hier ist zudem sehr interessant und spannend und letztendlich sogar ziemlich rund. „Dark“ mag mit seiner Düsternis zwar insgesamt schon etwas übertrieben, ist aber in jedem Fall sehenswert! Weiterlesen

„Kommissar Maigret“ – Rowan Atkinson ermittelt weiter!

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Vor einem Jahr konnten wir Rowan Atkinson zum ersten Mal in der Rolle des französischen Kult-Kommissars Maigret bewundern. Jetzt kehrt die Serie mit zwei neuen Fällen in Spielfilmlänge zurück und kann erneut vor allem mit einem wirklich überzeugenden Rowan Atkinson punkten, der ein weiteres Mal zeigt, dass er auch ernste Charakterrollen perfekt beherrscht und keinesfalls auf Klamaukrollen wie in „Mr. Bean“, „Black Adder“, „Inspektor Fowler“ oder „Johnny English“ festgelegt ist. Die beiden neuen Fälle der zweiten Staffel „Die Nacht an der Kreuzung“ und „Die Tänzerin und die Gräfin“ sind zudem toll ausgestattet, spannend inszeniert und ein Muss für Krimifans. Natürlich auch für alle Atkinson-Fans! Bei uns erscheint Staffel 2 am 27. Dezember 2017 auf DVD und Blu-ray. Weiterlesen

„Fargo“ – Staffel 3 zeigt Ewan McGregor in groteskem Doppelrollenspiel

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Nachdem die anthologisch erzählte Serienversion des Coen-Klassikers „Fargo“ in Staffel 1 Martin Freeman und Billy Bob Thornton als ungleiche Widersacher im Jahr 2006 gegeneinander hat antreten lassen, hat Staffel 2 das erste Blutbad um Fargo herum im Jahr 1979 verarbeitet. Die dritte Staffel – wieder mit komplett neuen Figuren und eigenständiger Geschichte – führt uns diesmal ins Jahr 2010 und spinnt die merkwürdige Geschichte um das ungleiche Zwillingspaar Ray und Emmit Stussy, beide von Ewan McGregor gespielt. Das Gerüst der einzelnen Staffeln ist langsam erkennbar, und doch kann die Serie auch ein drittes Mal überzeugen. Weiterlesen

„Babylon Berlin“ – Geniales, deutsches Serien-Monstrum!

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Erst kürzlich habe ich „Stranger Things“ zur besten Serie der Welt gekürt, dann kam „Babylon Berlin“ um die Ecke! Die millionenschwere deutsche Serie über das Berlin Ende der 1920er Jahre kann sich nicht nur optisch mit den besten Serien aus den USA messen, die Handlung ist nicht nur überragend spannend, abwechslungsreich und überraschend, die Thematik ist einfach etwas Besonderes, schließlich bietet die Serie einen grandiosen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Zustände während der Weimarer Republik in Berlin und damit einen interessanten Einblick in die deutsche Vergangenheit. Was das Regie-Trio Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries aus dem Romanstoff herausgeholt haben, ist wirklich einzigartig! Tolle Schauspieler, eine fesselnde Handlung, die zugleich Kriminalthriller und doch auch Geschichtsunterricht ist, garniert mit einer unfassbar realistischen Optik! „Babylon Berlin“ ist ein wahres Serien-Monstrum und die jetzt verfügbaren ersten beiden Staffeln mit jeweils acht Folgen sollten für jeden in unserem Land Pflichtprogramm sein! Weiterlesen