„Miracle Workers“ – Buscemi und Radcliffe arbeiten im Himmel!

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Wenn Daniel Radcliffe als Engel in der Abteilung für Wünsche die Erde retten muss, weil Steve Buscemi als der wohl dümmste Gott keine Lust mehr auf seine Schöpfung hat, ist das eine amüsante Grundidee. Allerdings bleibt „Miracle Workers“ trotz einiger sehr absurder und amüsanter Einfälle nur gutes Mittelmaß, überspannt mit seinen sieben nicht mal halbstündigen Folgen aber auch nicht den Bogen. So setzt die Handlung bewusst nicht mal ansatzweise auf ein logisches Fundament und konzentriert sich voll und ganz auf sein verrücktes Himmel-Erde-Szenario und vor allem seine tollen Darsteller. Während Daniel Radcliffe mal wieder eine solide Performance abliefert, die seine Leistung in „Swiss Army Man“ natürlich nicht toppen kann, ist Steve Buscemi das absolute Highlight der Serie. Einen so unfassbar dummen Gott hat die Filmgeschichte wohl noch nie gesehen, und doch tut er einem dann leid, wenn selbst sein Eltern und Geschwister seine missratende Schöpfung auslachen.

Inhalt

Craig (Daniel Radcliffe) weiß, dass er bei den vielen Gebeten, die den Himmel erreichen, nur wenige erfüllen kann und konzentriert sich in seiner Abteilung eher auf verlorene Schlüssel. Doch als die engagierte Eliza (Geraldine Viswanathan) in seine Abteilung versetzt wird und etwas zu viel Begeisterung an den Tag legt, hat das zur Folge, dass Gott (Steve Buscemi) endgültig keine Lust mehr auf seinen missratenen Planeten Erde hat. Doch Craig und Eliza bekommen eine Woche Zeit, um ein „nicht erfüllbares Gebet“ umzusetzen und so die geplante Zerstörung noch anzuwenden. Doch die dafür ausgesuchte Zusammenführung von zwei jungen Personen erweist sich als komplizierter als gedacht, vor allem, wenn einem nicht viele Mittel zur Verfügung stehen, um Einfluss zu nehmen.

Review

„Miracle Workers“ ist ein netter Zeitvertreib, aber sicher kein Geniestreich. Trotzdem hat die kurze Serie genug verrückte Einfälle und Wendungen, dass man sie sich durchaus anschauen kann. Vor allem Steve Buscemi wird man nach dieser Rolle mit ganz anderen Augen sehen. So richtig will die hier präsentierte Version des Himmels zwar nicht funktionieren, aber die gezeigten Gegebenheiten muss man eben hinnehmen, dann funktionieren auch die Gags. Auch der schwarze Humor kommt hier nicht zu kurz, denn wenn man Naturgewalten und platzende Organe nutzen muss, um zwei Verliebte zueinander zu bringen und damit die Erde zu retten, dann hinterlässt man mitunter schon einiges an Kollateralschäden.

Fazit

Eine nette Serie über ein seltsam bürokratischen Himmel und einen saudummen Gott, die dank verrückter Einfälle und guter Schauspieler immerhin solide unterhält und dank seiner kurzen Laufzeit und der abgeschlossenen Handlung durchaus mal zwischengeschoben werden kann.

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