„Rambo: Last Blood“ – Blutiger One-Man-Schrott!

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Für die meisten ist „Rambo“ geprägt durch die Amokläufe im zweiten und dritten Teil, so vergisst man gerne, dass der erste Teil tatsächlich ein recht guter Film war, sozialkritisch, spannend und teilweise sogar hintergründig. Bei „Rocky“ gelang es Sylvester Stallone tatsächlich mit „Rocky Balboa“, einen Bogen zum soliden ersten Teil zu schlagen, mit „John Rambo“ gelang das nicht, auch hier wurde nur abgeschlachtet, bis der Arzt kommt. Für den inzwischen fünften Teil will man uns nun wieder verkaufen, die Killermaschine wäre wieder bodenständiger, doch das ist natürlich wieder eine Finte. So verschenkt man über die komplette erste Hälfte an eine dumpfsinnige Handlung um den Bezug zu einem tochterähnlichen Mädchen und fiesen mexikanischen Drogenhändlern, ohne dass eigentlich überhaupt was passiert, dann dreht der Film kurz vor dem Ende noch mal richtig auf und Rambo darf so übertrieben abschlachten, dass selbst „Saw“-Fans ihre Freude haben würden. Die Mischung ergibt einfach nur Zeitverschwendung. Weiterlesen

„Joker“ – Joaquin Phoenix noch verrückter als sonst!

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Da liefert DC seit Jahren keinen ernst zu nehmenden Film aus der Welt rund um Batman mehr ab und dann darf Joaquin Phoenix in einer sehr speziellen Version den legendären Bösewicht mimen und alle rennen ins Kino. Und ja, Joaquin Phoenix zeigt einmal mehr, wie abgedreht er ist. Man kann auch sagen, dass der Film sich dem Phänomen Joker auf eine originelle Weise nähert. Ist der Film deshalb so gut, dass er die Massen an Zuschauern verdient, die derzeit ins Kino rennen? Nein, überhaupt nicht. Der Film ist neben der Performance von Joaquin Phoenix nämlich nicht wirklich gut. Dem Joker eine miese Kindheit, Depressionen und eine doofe Gesellschaft als Basis für sein Ausflippen anzudichten, ist eine nette Idee, die Umsetzung dümpelt aber leider nur vor sich hin, ohne wirklich fesseln oder gar begeistern zu können. Weiterlesen

„Toy Story 4“ – Unglaublich, wieder gelungen!

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1995 brachte das junge Animationsstudio Pixar mit „Toy Story“ seinen ersten komplett am Computer animierten Spielfilm heraus, ein Meilenstein der Filmgeschichte. Fortsetzungen sind normalerwiese nicht unbedingt Pixars Stärke, aber mit „Toy Story 2“ gelang 1999 ein zweiter Teil, der dank inzwischen gewonnener Erfahrung den ersten sogar noch überbieten konnte. Über zehn Jahre später kam dann „Toy Story 3“ und unglaublicherweise zeigte sich, dass man die Geschichte um die Welt der lebendigen Spielzeuge nicht nur interessant weitererzählen, sondern noch um viele originelle Ideen und Charaktere ergänzen konnte. Mit der Ankündigung eines vierten Films aus dem Franchise wurde man dann aber doch skeptisch, doch unglaublicherweise schafft es das 3D-Franchise tatsächlich, sich ein viertes Mal neu zu erfinden, die Handlung nicht nur amüsant, gefühlvoll und spannend weiterzuspinnen, sondern die Grundstory sogar noch perfekt abzurunden. Dank der weiterentwickelten Technik ist der vierte Teil ein echter Hingucker, aber auch inhaltlich muss er sich kein Stück hinter seinen Vorgängern verstecken. Vier Meisterwerke in Folge, welches Franchise kann das sonst schon von sich sagen, vor allem bei einer Zeitspanne von fast 25 Jahren? Weiterlesen

„Stephen Kings ES – Kapitel 2“ – Gelungen, aber nicht genial!

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Als vor zwei Jahren der erste Teil der Neuauflage von Stephen Kings Meisterwerk „ES“ in die Kinos kam, hatte man so ziemlich alles richtig gemacht, die einzigartigen Kinderdarsteller, die Nähe zur Vorlage, das 80er-Feeling und die Horrormomente, hier passte alles zusammen. Zwei Jahre hat Andy Muschietti nach seinem Megaerfolg gebraucht, um die Fortsetzung ins Kino zu bringen. Die kann man zwar wieder grundsätzlich als gelungenen Film bezeichnen und doch macht der Regisseur hier ein paar Fehler, die den Film leider nicht aus dem Schatten des Erstlings heraustreten lassen. Denn auch, wenn die erwachsenen Loser wirklich toll gecastet wurden, mit den Kindern konnte man sich doch mehr identifizieren, das können auch die Rückblenden nicht retten. Was mich aber noch mehr gestört hat, war die Masse an immer nach dem gleichen Schema ablaufenden „Jump Scares“, die zwar alle für sich als schöne Schocker funktionieren, in der Masse dann aber doch zu ähnlich sind, um wirklich noch gruseln zu können. Genial ist aber wieder Bill Skarsgård, der seinem Pennywise hier noch einen Level fieser spielen darf. Weiterlesen

„Der König der Löwen“ – Beeindruckende Realverfilmung, aber nötig?

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Gerade erst hat es der Disney-Klassiker „Der König der Löwen“ in meinem Ranking der Zeichentrickfilme aus dem Hause Walt Disney ganz weit nach oben geschafft, da läuft auch schon das Real-Remake in die Kinos. Regisseur Jon Favreau setzt hier im Vergleich zu seiner Neufassung vom „Dschungelbuch“ ganz klar noch einen drauf! Die Animationen sind der absolute Wahnsinn, nicht nur die Tiere, auch die Landschaften sind wirklich täuschend echt umgesetzt. Auch inhaltlich bietet er wenig Angriffspunkte, schließlich hält er sich fast schon dogmatisch an die Animationsvorlage. Aber während man in den beeindruckenden Bildern schwelgt und der klassischen Handlung ein weiteres Mal folgt, kommt einem aber immer wieder eine Frage in den Sinn: Braucht man diese Version wirklich? Die Frage konnte ich mir auch noch nicht beantworten, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich vermutlich doch wieder zuerst zur alten Version greifen, wenn ich den Film noch mal sehen wollen würde. Weiterlesen

„Yesterday“ – Eine Welt ohne die Beatles?

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Was wäre die Welt ohne die Songs der Beatles? Und wie würde die Welt reagieren, wenn die Songs von John Lennon, Paul McCartney und George Harrison heute zum ersten Mal der Menschheit zur Verfügung gestellt würden? Auf dieser Grundidee basiert der neue Film von Danny Boyle mit Newcomer Himesh Patel in der Hauptrolle. Die Mischung aus Lovestory und Musikfilm kommt zwar mit viel warmen Emotionen und interessanten Neufassungen der Beatles-Klassiker daher, kann aber mit der recht dünnen Handlung nur knapp dem Mittelmaß entrinnen. Die Grundidee ist amüsant und man verzichtet auch bewusst auf eine sinnvolle Erklärung, warum die Erinnerung an die Songs der Beatles nach einem weltweiten Stromausfall bei fast allen gelöscht wurden, aber den ganzen Film kann sie dann doch nicht tragen. Weiterlesen

FlimmerRANKING: Die besten Walt Disney Klassiker (Animation / Zeichentrick)

Ich glaube, bei der Masse an Zeichentrick- und Animationsfilmen aus dem Hause Walt Disney, bei denen wohl jeder seine ganz eigenen Lieblinge hat, ist mein Ranking auch sehr individuell, nicht zuletzt durch meine eigene Kindheit und den neuen Disney-Hype meiner kleinen Töchter geprägt. So haben es Anna und Elsa aber trotzdem nicht auf Platz 1 der über 40 Disney-Filme geschafft, die ich im letzten halben Jahr alle wiederholt oder in vielen Fällen sogar zum ersten Mal geschaut habe. Denn auch, wenn man Disney eigentlich nicht mögen will, es gibt viele Kinderfilme des Mäuse-Konzerns, die sind auch für Erwachsene einfach toll! Die Filme von Pixar sind bewusst nicht dabei und bekommen demnächst ihr eigenes FlimmerRANKING. Weiterlesen

Kurz kritisiert 24: Von Büchern, Bühnen und Toten

Es ist echt verblüffend, wie viele Biopics derzeit im Kino laufen, zu „Bohemian Rhapsody“, „Rocketman“, „Astrid“, „Stan & Ollie“, „Tolkien“, „Vice“, „Brexit“ und „Aufbruch zum Mond“ habe ich ja schon ausführlicher meine Meinung gesagt, aber im ersten Schwung der noch offenen Kurzkritiken will ich kurz noch was zu Filmen über Hape Kerkeling („Ich bin dann mal weg“, „Der Junge muss an die frische Luft“), „Mary Shelley“, Sidonie-Gabrielle „Colette“, „Maria Stuart“, „White Boy Rick“, Bertolt „Brecht“ und seinen „Dreigroschenfilm“, Lyndon B. Johnson („LBJ“), Fritz Honka („Der goldene Handschuh“), Ted Bundy („Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile“) und Vincent „Van Gogh“ sowie die DDR-Ballonflucht („Ballon“) und die Verfolgung von Bonnie & Clyde („The Highwaymen“) loswerden. Weiterlesen