„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ – Nostalgischer Kindheitstrip!

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Da „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende mein absolutes Lieblingsbuch als Kind war und ich die Version der Augsburger Puppenkiste unzählbare Male gesehen habe, konnte ich nicht wirklich objektiv an die erste Kinoversion herangehen. Doch wurde meine Erwartungshaltung erfüllt? Wurde die Verfilmung den Helden meiner Kindheit und ihren Abenteuern gerecht? Hat sich das lange Warten auf eine Kinofassung ausgezahlt? Kurz gesagt: Die Verfilmung ist optisch fantastisch gelungen, sie trifft absolut den Nerv der Vorlage und kommt trotz spannender Momente sehr kindgerecht daher. Man kann dem Film nicht vorwerfen, dass er wichtige Aspekte vernachlässigt oder sich durch ausschweifende Änderungen weit von der Vorlage entfernt, doch da liegt die kleine Schwäche des ansonsten wirklich unterhaltsamen Familienfilms. Da er alle Aspekte trotz langer Laufzeit nur anreißen kann und systematisch abhakt, wirkt er leider manchmal etwas oberflächlich und lässt eine spezielle eigene Note vermissen. Sehenswert ist der Film trotzdem, und Lust auf eine Verfilmung der Fortsetzung „Jim Knopf und die Wilde 13“ macht er auch. Weiterlesen

Kurz kritisiert 20: Von Psychologie, Polka und Prügeln

Dann holen wir doch mal wieder eine Reihe von Filmen nach, die für eine komplette Review nicht gereicht haben, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollten. Dieses Mal gibt es Kurzkritiken zu den Filmen „Professor Marston And The Wonder Woman“, „The Limehouse Golem“, „The Polka King“, „Sie nannten ihn Spencer“, „Colossal“, „Once Upon A Time In Venice“, „Happy Deathday“, „Paddington 2“ und „Sharknado 5: Global Swarming“. Weiterlesen

Bud Spencer ist mit 86 Jahren gestorben

Und noch eine traurige Todesmeldung, auch Bud Spencer ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Auch für mich gehören vor allem seine Filme mit Terence Hill wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ oder „Vier Fäuste gegen Rio“ einfach zu meiner Jugend hinzu. Jahrelang habe ich mich immer wieder mit Freunden getroffen, die originale Bohnenpfanne zubereitet und dann ein paar „Buddys“ geschaut. Selbst heute machen die platten Gags und übertriebenen Prügeleien immer noch Spaß. So müssen wir leider doch auf einen allerletzten Film mit Spencer und Hill verzichten, aber immerhin soll Spencer nicht gelitten und sich zuletzt für sein Leben bedankt haben, in dem er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Sportler, Musiker und Modedesigner erfolgreich gewesen war. Lass den Dampfhammer ruhen, Buddy, und leb wohl!