„Aladdin“ – Will Smith macht einen auf Dschinni!

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Nach den zuletzt soliden, wenn auch größtenteils überflüssigen Realverfilmungen der Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ und „Das Dschungelbuch“ stand die Neufassung von „Aladdin“ nicht zuletzt aufgrund der Besetzung von Will Smith als blauem Wunderlampengeist noch vor dem Start in der Kritik. Doch verblüffenderweise ist Smith mit das größte Highlight des Films. Da er gar nicht erst versucht, die Zeichentrickversion von Robin Williams zu kopieren, kann er dem Dschinni seine ganz eigene Note und vor allem einen anderen Humor verpassen, der tatsächlich immer wieder zündet. Ansonsten schafft es auch Regisseur Guy Ritchie nicht, eine Realversion zu drehen, die den Zeichentrick-Klassiker überbietet. „Aladdin“ ist bunt, actionreich und kurzweilig, zudem bekommt er hinsichtlich der Story ein wenig mehr Tiefe, aber eben nicht genug, um wirklich anders zu sein. Auch die neuen Songs fügen sich zwar gut ein, toppen aber nicht die bekannten Ohrwürmer. Disney wird zwar diese Linie noch weiter fahren, aber Disney-Fans werden trotz zahlreicher anderer ähnlicher Projekte wohl noch lange warten müssen, bis eine Realverfilmung mal einen der Klassiker toppen kann. Weiterlesen

Welche Filme und Serien eignen sich für Kleinkinder (2 Jahre bis 5 Jahre)?

Meine beiden Töchter sind inzwischen 2 und fast 6 Jahre alt, aber was schaut ein Filmfan wie ich mit seinen Kindergartenkindern? Ab wann kann man überhaupt mit richtigen Kinderfilmen starten und was verkraftet welches Kind in welchem Alter? Letzten Endes ist das wohl bei jedem Kind anders, trotzdem sollte man sich schon vorab überlegen, wie viel Fernsehen und welche Sendungen dem eigenen Kind gut tun, das gilt ganz speziell für Walt-Disney-Filme. Meine Tipps basieren in erster Linie auf den Erfahrungen mit meiner großen Tochter und sind natürlich auch stark durch die Highlights meiner eigenen Kindheit geprägt, es gibt aber sicher noch weitere passende Filme und Serien, die ich nicht aufgeführt habe. Für eine bessere Übersicht habe ich meine Empfehlungen nach Alter sortiert. Weiterlesen

Kurz kritisiert 23: Von Wölfen, Monstern und Gaunern

Während die letzten Stunden des Jahres 2018 ablaufen und sich draußen die Leute langsam warmböllern, mache ich mich an einen letzten großen Rundumschlag mit vielen Filmen aus dem Filmjahr 2018, zu denen ich kurz vor der FlimmerWAHL 2018 noch ein paar Worte loswerden möchte. Dabei sind „Mogli“, „Bird Box“, „Die Legende von Buster Scruggs“, „Bad Times at the El Royale“, „Operation Overlord“, „Der Nussknacker und die vier Reiche“, „Fünf Freunde im Tal der Dinosaurier“, „Gänsehaut 2“, „Mandy“, „Slender Man“, „Papillon“, „Alpha“ und „Mein Name ist Somebody“. Weiterlesen

„Die Schöne und das Biest“ – Buntes Remake des Disney-Klassikers

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Obwohl Disney zuletzt mit „Vaiana“ eine neue Zeichentrick-Prinzessin ins Rennen schickte, scheint der Erfolg momentan eher den Realverfilmungen großer Klassiker zu gehören. Nach „Maleficent“ und „Das Dschungelbuch“ hat man sich dieses Mal „Die Schöne und das Biest“ vorgenommen, gerade für viele Mädchen wohl der Lieblingsfilm ihrer Kindheit. Mit Emma Watson in der Hauptrolle hat man für Belle wohl eine perfekte Besetzung gefunden, von Dan Stevens sieht man nicht viel hinter seinem Biest-Gesicht, aber Luke Evans ist ein herrlich arroganter Gaston. Bis auf wenige Ausnahmen hält sich die Neuauflage sehr genau an den Zeichentrickfilm, die bekannten Songs sind natürlich auch mit dabei, also alles perfekt für die Fangemeinde. Die dürfte auch keinesfalls enttäuscht werden, wem allerdings die Vorlage schon zu schmalzig war, der wird hier wohl auch kein neuer Fan werden. Weiterlesen

„The Jungle Book“ – Disneys neue „Realversion“

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junglebook„Das Dschungelbuch“ ist vermutlich bis heute einer der größten Zeichentrick-Klassiker aus dem Hause Disney. Die Idee, aus der Romanvorlage von Rudyard Kipling einen Realfilm zu machen, ist nicht die Schlechteste, doch da es sich auch bei dieser Version von Regisseur Jon Favreau um einen Disney-Film handelt, basiert dieser eher auf dem alten Film als auf dem Roman. Nicht zuletzt die Tatsache, dass auch ein paar der alten Songs den Weg in die Neufassung geschafft haben, hindert den Film daran, eigenständig zu sein. So macht der Film optisch schon was her, auch die Mimik der sprechenden Tiere ist gelungen, allerdings in der Film für Kinder zu düster und für Erwachsene zu sehr an den Zeichentrickklassiker angelehnt. Weiterlesen