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Das US-Remake des japanischen „The Ring“-Franchise sorgte vor zehn Jahren für einen richtigen Boom an japanischen Horrorfilmen und deren Remakes. Doch irgendwann war das Genre ausgereizt und die Gruselwesen verschwanden aus den Kinos. Aber erwartungsgemäß sind Filme, die mal Erfolg hatten, nie sicher und so kommt mit „Rings“ jetzt ein dritter US-Film ins Kino, der versucht, die Handlung über das Killervideo und das killende schwarzhaarige Mädchen auf eine neue Ebene zu bringen. Das ist zwar nett, aber irgendwie trotzdem nicht wirklich originell. Da helfen auch die Nebenrollen von Johnny Galecki und Vincent D’Onofrio nicht weiter.

Jahre nachdem die Morde durch das Mädchen aus dem Killervideo aufgehört haben, findet ein Professor zufällig einen alten Videorekorder mit dem Video. Als dann Julia nach ihrem Freund Holt sucht, gerät sie an den Professor und erfährt, dass dieser systemathisch das Video und seine Auswirkungen erforscht und den Fluch von Schüler zu Schüler weitergeben lässt, damit keiner stirbt. Als Julia für ihren Freund das Video ansieht, tauchen dort auf einmal neue Einstellungen auf, sodass Julia eine Spur folgt, um herauszufinden, was wirklich mit dem Mädchen aus dem Video passiert ist.

Matilda Lutz und Alex Roe sind Teenagermassenware, Johnny Galecki und Vincent D’Onofrio haben immerhin halbwegs interessante Rollen, aber irgendwie holpert die Neuauflage so vor sich hin, erfindet eine neue Erklärung für die Rachegelüste des Mädchens und bringt mit einem Professor, der sich analytisch mit den übernatürlichen Situationen auseinander setzt, ist auch nicht uninteressant. Aber trotzdem ist „Rings“ nur ein müder Versuch, die Erfolgsfilmreihe wiederzubeleben, was aber leider nicht wirklich gelingt.

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