„Friedhof der Kuscheltiere“ – Nur bedingt überzeugende Neufassung!

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„Friedhof der Kuscheltiere“ ist sicher einer der besten Romane von Stephen King, doch zur 1989er Verfilmung von Mary Lambert gehen die Meinungen weit auseinander. Während einige sie für eine der besten King-Verfilmungen halten, hadern viele mit dem schlechten Hauptdarsteller und der mitunter etwas billigen Effekte. Nach dem Erfolg der tatsächlich gelungenen Neuauflage von „ES“ und dem neuen King-Boom in TV und Kino machte es also Sinn, auch „Pet Sematary“ eine Neuauflage zu gönnen. Hier macht man zwar mit Hauptdarsteller Jason Clarke alles richtig, aber irgendwie kann der Film sich nicht über die alte Verfilmung hinweg setzen. Weder der Grusel- noch der Gewaltfaktor überzeugen mehr und auch die kleinen Änderungen können nicht so richtig überzeugen. Wer die alte Verfilmung nicht kennt, wird vermutlich auch hier mit dem Einschlafen ein paar Probleme haben, wer aber weiß, was passiert, der wird hier leider nicht mehr abgeholt als damals. Weiterlesen

„Nightflyers“ – Wirre Science-fiction von George R.R. Martin!

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So langsam naht das Ende von „Game of Thrones“ und während man schon an Spin-Offs zur Erfolgsfantasy arbeitet, dachte man sich, man könnte doch auch im alten Fundus von Autor George R.R. Martin nach etwas Brauchbarem suchen. Doch die alte SciFi-Novelle „Nightflyers“, die schon in den 80ern in einen völlig überflüssigen Film verwandelt wurde, kann auch in der völlig überreizten Serienform nicht so richtig überzogen. Die Serie hat auf jeden Fall ihre Momente, aber insgesamt kommt sie doch so übertrieben und sinnfrei daher, dass auch die mitunter aufblitzenden optischen Highlights, abgedrehten Twists und schauspielerischen Leistungen die Serie nicht aus dem inhaltlichen Chaos retten können. Wäre es doch wenigstens eine abgeschlossene Staffel geworden, aber so endet der unbefriedigende Ausflug ins All noch unbefriedigender. Weiterlesen

„Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ – Netter Fantasy-Grusel!

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Filme, in denen vom Schicksal geplagte Kinder plötzlich in eine übernatürliche Welt eintauchen und dort ihre wahren Stärken entdecken, können nicht erst seit „Harry Potter“ fesseln. Horrorregisseur Eli Roth schickt dieses Mal einen kleinen Jungen in eine Welt voller dunkler Magie los, um zusammen mit Jack Black, der gerade erst letztes Jahr mit „Gänsehaut“ in einem anderen Kinderorrorfilm überzeugte, und Cate Blanchett los, um den fiesen Hexenmeister Kyle MacLachlan zu stoppen. Das ist zwar an vielen Stellen nicht zuletzt dank der guten Schauspieler recht unterhaltsam, insgesamt aber doch irgendwie nicht ganz rund. Hier wurde das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft. Weiterlesen

„Halloween“ – Horror-Reboot und späte Fortsetzung!

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„Halloween“ ist einer das großen Horrorklassiker und der messerschwingende Michael Myers eine Ikone. So folgten auf das John Carpenters Original von 1978 bereits einige Fortsetzungen und Neuauflagen. Nun entschied man sich nicht nur für einen weiteren Neustart, sondern gleichzeitig für eine Fortsetzung, denn „Halloween“ ignoriert inhaltlich alle anderen Filme und baut nur auf dem Erstling auf. Doch auch Jamie Lee Curtis kann nicht helfen, dass auch ein Slasher, der versucht, dem Original gerecht zu werden, eben trotzdem nur ein überflüssiger weiterer Slasher ist. Weiterlesen

„Predator: Upgrade“ – Der beste „Predator“-Film seit 1987!

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Mit „Predator“ bekam 1987 nicht nur die Filmkarriere von Arnold Schwarzenegger einen enormen Schub, es wurde auch eins der coolsten Filmmonster erschaffen. Und doch wurde mit einer Fortsetzung 1990, zwei „Alien vs. Predator“-Filmen 2004 und 2007 und dem Reboot „Predators“ von 2010 nie wieder die Qualität des kultigen Originals erreicht. Dass nun ausgerechnet „Predator: Upgrade“, von dem während der Produktion nur Schlechtes zu hören war, so rocken könnte, hätte ich absolut nicht erwartet. Doch die neue Fortsetzung startet von Anfang an mit Vollgas und setzt immer noch einen drauf! Was dem Film aber besonders gut tut, ist, dass er sich selber kein Stück ernst nimmt, auf beiden Seiten die größten Machokiller ins Rennen schickt, die mit Waffen wie mit Sprüchen nur so um sich ballern. Das macht den Film ganz klar zu einem Männerfilm und eindeutig mehr zu einem Action- als einem Horrorfilm, aber hier ist die neue Herangehensweise einfach mal herrlich erfrischend. Nun heißt es hoffen, dass die geplanten Fortsetzungen den Level halten können und man vielleicht sogar Schwarzenegger zu einer Rückkehr ins Franchise überreden kann. Weiterlesen

„Hereditary – Das Vermächtnis“ – Auf einer Ebene mit „Shining“?

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Vermutlich wäre „Hereditary“ auch an mir einfach vorübergegangen, wenn ich nicht über so viele lobreiche Kritiken gestolpert wäre. Aber ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Ari Aster wirklich ein neues Horrormeisterwerk, das sich in eine Reihe mit Psychothrillern wie „Shining“ oder „Rosemaries Baby“ stellen darf? Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber der Film ist sicher einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Das liegt nicht nur an der traumatischen Geschichte, die sich auch ohne die Gruselmomente schon nachhaltig im Gehirn festsetzt, sondern auch an Asters grandioser Optik und seltsamer Bildsprache und nicht zuletzt an den Schauspielern, bei denen vor allem Toni Colette eine Leistung vollbringt, die sie voll auf Oscar-Kurs katapultieren dürfte. „Hereditary“ ist ein bitterer Film über den Tod und dessen Verarbeitung, der auch ohne den mystischen Teil schon sein Grauen voll entfaltet hätte, durch den übernatürlichen Anteil in der zweiten Hälfte aber noch eine ganze Schippe drauflegen kann. Weiterlesen

„Meg“ – Enttäuschend unblutige Urzeithai-Attacke!

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Monsterfilme wie „Rampage“, „Kong: Skull Island“ oder „Godzilla“ erfreuen sich einer großen Beliebtheit und so viele Hai-Filme wie in den letzten Jahren gab es vorher wohl auch nicht, da war ein Film wie „Meg“ wohl unausweichlich. Und so schickt man Actionveteran Jason Statham los, um einem Megalodon, einem Riesenhai aus der Urzeit, auf die Fresse zu hauen. Das hätte nach dem Trailer ein sehr cooles B-Movie werden und sich fast neben „Der weiße Hai“ oder „Deep Blue Sea“ einordnen können, doch ein paar coole Einstellungen und coole Sprüche können leider die völlig vergurkte Handlung und enttäuschenderweise sehr harmlose Inszenierung nicht ausgleichen. Für einen Horrorslasher zu blutleer, für eine Horrorkomödie dann doch mit nicht genug Selbstironie, so leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Weiterlesen

„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen