„Predator: Upgrade“ – Der beste „Predator“-Film seit 1987!

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Mit „Predator“ bekam 1987 nicht nur die Filmkarriere von Arnold Schwarzenegger einen enormen Schub, es wurde auch eins der coolsten Filmmonster erschaffen. Und doch wurde mit einer Fortsetzung 1990, zwei „Alien vs. Predator“-Filmen 2004 und 2007 und dem Reboot „Predators“ von 2010 nie wieder die Qualität des kultigen Originals erreicht. Dass nun ausgerechnet „Predator: Upgrade“, von dem während der Produktion nur Schlechtes zu hören war, so rocken könnte, hätte ich absolut nicht erwartet. Doch die neue Fortsetzung startet von Anfang an mit Vollgas und setzt immer noch einen drauf! Was dem Film aber besonders gut tut, ist, dass er sich selber kein Stück ernst nimmt, auf beiden Seiten die größten Machokiller ins Rennen schickt, die mit Waffen wie mit Sprüchen nur so um sich ballern. Das macht den Film ganz klar zu einem Männerfilm und eindeutig mehr zu einem Action- als einem Horrorfilm, aber hier ist die neue Herangehensweise einfach mal herrlich erfrischend. Nun heißt es hoffen, dass die geplanten Fortsetzungen den Level halten können und man vielleicht sogar Schwarzenegger zu einer Rückkehr ins Franchise überreden kann. Weiterlesen

„Hereditary – Das Vermächtnis“ – Auf einer Ebene mit „Shining“?

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Vermutlich wäre „Hereditary“ auch an mir einfach vorübergegangen, wenn ich nicht über so viele lobreiche Kritiken gestolpert wäre. Aber ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Ari Aster wirklich ein neues Horrormeisterwerk, das sich in eine Reihe mit Psychothrillern wie „Shining“ oder „Rosemaries Baby“ stellen darf? Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber der Film ist sicher einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Das liegt nicht nur an der traumatischen Geschichte, die sich auch ohne die Gruselmomente schon nachhaltig im Gehirn festsetzt, sondern auch an Asters grandioser Optik und seltsamer Bildsprache und nicht zuletzt an den Schauspielern, bei denen vor allem Toni Colette eine Leistung vollbringt, die sie voll auf Oscar-Kurs katapultieren dürfte. „Hereditary“ ist ein bitterer Film über den Tod und dessen Verarbeitung, der auch ohne den mystischen Teil schon sein Grauen voll entfaltet hätte, durch den übernatürlichen Anteil in der zweiten Hälfte aber noch eine ganze Schippe drauflegen kann. Weiterlesen

„Meg“ – Enttäuschend unblutige Urzeithai-Attacke!

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Monsterfilme wie „Rampage“, „Kong: Skull Island“ oder „Godzilla“ erfreuen sich einer großen Beliebtheit und so viele Hai-Filme wie in den letzten Jahren gab es vorher wohl auch nicht, da war ein Film wie „Meg“ wohl unausweichlich. Und so schickt man Actionveteran Jason Statham los, um einem Megalodon, einem Riesenhai aus der Urzeit, auf die Fresse zu hauen. Das hätte nach dem Trailer ein sehr cooles B-Movie werden und sich fast neben „Der weiße Hai“ oder „Deep Blue Sea“ einordnen können, doch ein paar coole Einstellungen und coole Sprüche können leider die völlig vergurkte Handlung und enttäuschenderweise sehr harmlose Inszenierung nicht ausgleichen. Für einen Horrorslasher zu blutleer, für eine Horrorkomödie dann doch mit nicht genug Selbstironie, so leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Weiterlesen

„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen

„Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ – Ultrageile Dino-Action!

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Für mich wird „Jurassic Park“ immer einer der besten Filme aller Zeiten bleiben, entsprechend enttäuscht war ich davon, dass der Reboot mit „Jurassic World“ nur bedingt gelungen war. Was aber „Sieben Minuten nach Mitternacht“-Regisseur J.A. Bayona aus der Fortsetzung rausgeholt hat, hätte selbst ich niemals erwartet. „Jurassic World 2“ ist ein bildgewaltiges Dino-Highlight, bei dem neben krasser Action, extremem Horror und nervenraubender Spannung auch Humor und Emotionen nicht zu kurz kommen. Am beeindruckendsten ist aber die Kameraarbeit, hier merkt man eben doch, ob ein Regisseur inszenieren kann oder nicht. Auch die Effekte sind rundum gelungen, so echt haben Dinosaurier noch nie auf der großen Leinwand ausgesehen. Einfach atemberaubend – in jeder Form! Für mich nach „Jurassic Park“ ganz klar der zweitbeste Film der ganzen Reihe! Weiterlesen

„Winchester“ – Geisterrache für Schusswaffengebrauch!

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Die Gewehre aus dem Hause Winchester revolutionierten die Waffensituation in den Staaten maßgeblich, eher unbekannt ist jedoch die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers, die bis zu ihrem Tod ein riesengroßes Anwesen in San Francisco Tag und Nacht um weitere Räume erweitern ließ, so dass ein absolut verrücktes Bauwerk entstand. Gerüchten zufolge soll das Haus verflucht gewesen sein und die Witwe soll die Räume anhand der Botschaften von Geistern erhalten haben, die durch die Winchester-Waffen ums Leben gekommen sind. Eine interessante Grundlage für einen Horrorfilm, „Winchester – Das Haus der Verdammten“ funktioniert auch solide als Gruselhorror mit netten Schockeffekten, einer Prise Waffenkritik und vor allem geadelt durch seine Hauptdarstellerin, denn für die Rolle der Lady Sarah Winchester konnte man tatsächlich Helen Mirren gewinnen, die auch in diesem Genre absolut überzeugen kann. Weiterlesen

„Insidious 4: The Last Key“ – Schockt nicht mehr!

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Gerade Horrorfilme sind dafür bekannt, dass ein Erfolgsrezept bis zur Endlosigkeit fortgesetzt wird, auch wenn die Klasse des Originals bei weitem nicht mehr erreicht wird. Das gilt auch für das „Insidious“-Franchise, nach einem wirklich außergewöhnlichen ersten Teil, der es sogar unter unsere TOP 10 der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten schaffte, folgt nach einer soliden Fortsetzung, einem bereits völlig überflüssigen Prequel ein weiterer Ableger, der wieder das Medium Elise und ihre Geisterjägerfreunde in den Focus setzt. Da sich der Film auch mit der Kindheit von Elise beschäftigt, fügt er sich zwar grundsätzlich gut in die Reihe ein, aber wirklich brauchen tut den Film keiner. So bieten die düstere Atmosphäre, die Schockmomente und fiesen Wesen aus der übernatürlichen Welt kaum noch etwas Neues. EIn wenig Poltergeist-Feeling kommt zwar hier und da auf, aber insgesamt merkt man, dass der Film noch mal versucht, mit dem erfolgreichen Namen Kasse zu machen, aber eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung hat. Weiterlesen

„Shape of Water“ – Guillermo del Toros neues Märchen!

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Nicht zuletzt mit den beiden „Hellboy“-Filmen und vor allem dem genialen „Pans Labyrinth“ hat Ausnahme-Regisseur Guillermo del Toro damals das Fantasy-Genre revolutioniert, doch seine letzten Filme „Pacific Rim“ und „Crimson Peak“ sowie die Horrorserie „The Strain“ ließen diese Klasse größtenteils vermissen. Doch nicht zuletzt der bereits gewonnene Golden Globe als bester Regisseur und die nicht weniger als 13 Oscar-Nominierungen für „Shape Of Water – Das Flüstern des Wassers“ ließen bereits vermuten, dass ihm hier tatsächlich wieder ein echter Geniestreich gelungen war. Und der haut einen wirklich wieder um! Das moderne Märchen ist ein wahrer Genuss für Augen, Ohren und Seele. Nicht nur der geniale Cast um Sally Hawkins, Michael Shannon, Doug Jones, Michael Stuhlbarg, Octavia Spencer und Richard Jenkins, sondern auch die für del Toro früher schon so einzigartige Ausstattung, die tolle musikalische Untermalung und nicht zuletzt die wirklich originelle Mischung aus Horror- und Liebesfilm können sich wirklich sehen lassen und setzen den Film fast mit seinem Meisterwerk „Pans Labyrinth“ auf eine Stufe. Weiterlesen