„Abgang mit Stil“ – Zach Braffs neuer Film schwächelt!

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Zach Braff ist vielen in erster Linie als J.D. in „Scrubs“ ein Begriff, wer allerdings auch seine Regiearbeiten „Garden State“ und „Wish I Was Here“ kennt, weiß, dass er auch hinter der Kamera richtig was drauf hat. Doch bei seinem neuen Film fehlt er nicht nur selber in einer Hauptrolle, die Handlung ist nicht besonders originell und kann bis auf wenige Momente nur mittelmäßig überzeugen. Da hilft leider auch das Altstar-Ensemble mit Michael Caine, Morgan Freeman, Alan Arkin, Christopher Lloyd und Matt Dillon nicht. Hoffen wir mal, dass er bei seiner neuen Comedyserie „Start-Up“ wieder zur alten Form aufläuft.

Inhalt

Die alten Freunde Joe, Albert und Willie stehen kurz vor der Rente, doch dann geht ihr Pensionsfond bankrott und sie stehen vor dem finanziellen Aus. So fassen sie den Plan, die Bank auszurauben, die sie für ihre Probleme verantwortlich machen. Dank einiger Tipps eines Gauners entwickeln die drei einen verrückten Plan, doch stehen ihnen einige Hürden im Weg.

Review

Freunde, die nach dem finanziellen Aus die verantwortliche Bank ausrauben und sich dann ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei liefern – irgendwie nicht gerade eine neue Geschichte. Natürlich sind Zach Braffs Senioren schon sehr amüsant und bieten eine ausbaufähige Basis, aber letztendlich kann der Film letztendlich nur mit seinem guten Cast und ein paar witzigen und überraschenden Wendungen punkten, unterm Strich ist der Film nichts Besonderes und prägt sich nicht wirklich ein.

Das wäre nur halb so enttäuschend, wenn man nicht wüsste, dass Zach Braff auf dem Registuhl saß, der normalerweise für einen sehr subtilen Humor, emotionale Tiefe, tolle Musik und eine wirklich bewegende Handlung bekannt ist. Hier liefert er leider nur Komödien-Massenware ab, die wenig von seinen Qualitäten durchscheinen lässt.

Fazit

„Abgang mit Stil“ ist kein schlechter Film, aber eben auch nicht wirklich überzeugend. Mit Stars wie Morgan Freeman und Michael Caine und vor allem mit Ausnahme-Regisseur Zach Braff hätte da viel mehr möglich sein müssen.

Bildergalerie


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