Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie.

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„Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 2“ – Und vorbei!

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Das „Panem“-Franchise startete mit einem unterhaltsamen Auftakt, einer soliden Fortsetzung, um dann die dritte Romanvorlage in zwei Kinofilme aufzuteilen, von denen der erste Teil nichts mehr mit dem Stil der ersten beiden Teile zu tun hatte. Jetzt endet das Franchise, allerdings nicht mit großem Krachbumm, sondern eher mit einem Ausklingen der Handlung. Kriegskritik und solide Action sind weiterhin dabei, aber so wirklich interessieren tut einen das leider kaum noch. Selbst die vielseitige Jennifer Lawrence spielt hier die wohl mit langweiligste Rolle ihrer Karriere. Insgesamt ist die Reihe durchaus guckbar, aber mehr Filme hätten auch nicht sein müssen.

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„Love & Mercy“ – Tolles Biopic über „Beach Boy“ Brian Wilson

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Brian Wilson gilt als eins der größten Genies in der Musikwelt und doch kennt die Masse nur die Surfsongs der „Beach Boys“. Ich bin mit der Musik der Band groß geworden und war schon enttäuscht, dass der Film hier fast nirgendwo in die Kinos kam. Wer mit Brian Wilson, seiner Musik und seiner Lebensgeschichte vertraut ist, kann bei diesem Film nichts falsch machen, aber der Film ist generell sehr sehenswert, nicht zuletzt dank der großartigen Darstellung von Paul Dano und John Cusack, die Wilson in zwei seiner wichtigsten Lebensphasen zeigen und den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn wirklich toll rüberbringen.

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„Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1“ – Schwächelt!

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Dass man eine Buchreihenverfilmung streckt, indem man den letzten Teil auf zwei Filme verteilt, ist in den letzten Jahren sehr beliebt, also hat man sich auch bei den „Tributen von Panem“ dafür entschieden. So kommt nach einem soliden ersten Teil und einer spannenden Fortsetzung nun des dritten und letzten Teils erste Hälfte und die wirkt auch so, als würde sie nur eine halbe Handlung erzählen. Hinzu kommt, dass sich das komplette Setting geändert hat und man statt bunten Arenen und düsteren Wäldern fast ausschließlich graue Trümmer und triste Bunker zu sehen bekommt. Die Story wird zwar interessant weitererzählt, aber irgendwie kann einen „Mockingjay, Teil 1“ nicht mehr so gut unterhalten wie seine Vorgänger. Warten wir mal, was der Abschluss nächstes Jahr noch zu bieten hat.

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„The Lego Movie“ – Hektisch, abgedreht, aber liebevoll!

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„The Lego Movie“ hat nicht nur die perfekte Optik für den ersten (Kino-)Film der beliebten Spielzeugsteine gefunden, sondern wirkt mit viel Spaß und Herzblut gemacht. Dabei vereint er eine moderne unendlich hektische Inszenierung mit nostalgischen Erinnerungen an die LEGO-Kindheit und bietet eine schöne Hymne gegen Konformismus und für Kreativität. Es ist kein Film (nur) für Kinder, denn viele Witze und Anspielungen sind eher für Jugendliche/Erwachsene. Auch wenn die vielen Lizenzfiguren-Cameos Spaß machen, waren es doch die Retro-Momente, die einen den Film ins Herz schließen lassen. Wer nach dem Film nicht wieder Lust bekommt, die LEGO-Kiste vom Dachboden zu holen, hat im Prozess des Erwachsenwerdens etwas falsch gemacht!

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„Die Tribute von Panem: Catching Fire“ – Gute Fortsetzung mit schwächelnder zweiter Filmhälfte

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„Die Tribute von Panem: Catching Fire“ („The Hunger Games: Catching Fire“) ist der zweite Teil der Verfilmung der gleichnamigen Buchtrilogie von Suzanne Collins. Die Fortsetzung von „Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ ist atmosphärisch, weitgehend gelungen, überzeugt schauspielerisch und beweist eingangs überraschend viel Mut zu einer konsequent düsteren Atmosphäre. Leider wird die zweite Filmhälfte, die eigentlichen Hunger Games, nicht ganz so stimmig umgesetzt.

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„Die Tribute von Panem“ – „Battle Royale“ für Jugendliche!

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Es gibt immer wieder Teenie-Phänomene, die sich wohl auch in erster Linie nur Teenagern erschließen können. Nach „Twilight“ startet mit „The Hunger Games – Die Tribute von Panem“ eine neue Filmreihe, die auf einer erfolgreichen Jugendromanreihe basiert. Doch die Idee, dass sich Kinder in einem von der Obrigkeit inszenierten Szenario gegenseitig töten müssen um zu überleben, ist nicht gerade neu, allerdings waren die japanischen „Battle Royale“-Filme nicht ohne Grund erst ab 18 Jahren freigegeben. Das Szenario hier ist eigentich ähnlich brutal und die Idee nicht minder interessant, der Umsetzung fehlt es für die Thematik dann aber an der nötigen Härte, das Szenario ist für Jugendliche eigentlich viel zu brutal, die Umsetzung kommt aber viel zu harmlos daher.

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„Zack and Miri Make a Porno“ – Kevin Smith ganz unten!

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Kevin Smith war mal einer dieser jungen Independent-Regisseure, der mit seinem Humor und seinem Stil etwas Besonderes war und mit Filmen wie „Dogma“ kleine Highlights ablieferte. Man schätzte in Hollywood seine Meinung und wartete gespannt auf den nächsten Film. Doch spätestens seit seiner verspäteten Fortsetzung „Clerks 2“ konnte man sehen, dass sein spezieller Witz mit leichter Tendenz zum Humor unter der Gürtellinie immer mehr zu peinlichem Zotenmüll verkam. Mit seinem neuen Film „Zack And Miri Make A Porno“ war er wenigstens so fair, gleich mit dem Titel darauf hinzuweisen, was einen erwartet. Und er konnte damit sogar die Peinlichkeit der „American Pie“-Filme unterbieten.

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