„Die Verführten“ – Sofia Coppolas neues Drama!

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Sofia Coppola, Tochter des legendären Francis Ford Coppola, startete damals mit „The Virgin Suicides“ und ihrem Meisterwerk „Lost in Translation“ als Regisseurin wirklich stark durch. Doch schon „Marie Antoinette“ konnte nicht mehr mithalten, „Somewhere“ war zwar wieder ganz nett, aber „The Bling Ring“ wieder überflüssig. Ihr neuer „Die Verführten“ hat mit Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning und Colin Farrell einen beachtlichen Cast zu bieten, der Film ist solide inszeniert und gespielt, aber trotzdem nichts, was sich wirklich einprägt. Interessant wird er im Vergleich zur 1971er Verfilmung „Betrogen“ mit Clint Eastwood.

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„Rillington Place“ – Tim Roth als brutaler Serienkiller!

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Es hat schon immer perverse Serienmörder gegeben, mit „Rillington Place – Der Böse“ widmet sich die BBC mit ihrem Serien-Dreiteiler dem Briten John Reginald Christie, der in den 1940ern eine Reihe düsterer Morde begangen hatte. Mit Tim Roth hat man den perfekten Kandidaten für die Darstellung des schmuddeligen, perversen Mörders gefunden. Er spielt diesen so überzeugend, dass ich dem ekelhaften Treiben schon nach dem ersten Teil nur noch wiederwillig weiter zuschauen wollte. Zudem zieht sich die Handlung mitunter etwas und wird durch seinen seltsam unchronologischen Aufbau nicht unbedingt besser. Die Serie ist überzeugend düster, die Darsteller gut, aber trotzdem nicht unbedingt was für jeden Geschmack.

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„Wonder Woman“ – Mit cooler Frauenpower zur Rettung von DC!

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Was Marvel kann, das können wir auch, dachte sich DC und siehe da, sie konnten es nicht. Zack Snyder drehte mit „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ zwei übertrieben düstere, effektüberladene, melancholische Langweiler voller Pathos und ohne jegliche Selbstironie, trotzdem war er bis vor kurzem auch noch für den Superheldenkombifilm „Justice League“ aktiv. In diesen ganzen Einheitsbrei stolpert fast unbemerkt „Wonder Woman“, ein Charakter, den man kaum ernst nimmt und entsprechend von der Verfilmung auch nicht viel erwartet hat. Doch ausgerechnet dieser Film präsentiert sich tatsächlich als bisher bester Film aus dem neuen DC-Film-Universum. Regisseurin Patty Jenkins schickt Gal Gadot, Connie Nielsen und Robin Wright mit so viel Frauenpower in den Ring, dass ihre männlichen Gegenüber wie Chris Pine oder David Thewlis dem kaum etwas entgegensetzten können.

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Neue Dokus: „9 Monate“ und „In The Club“

Diesen Monat geht es bei unseren Empfehlungen neuer Dokumentationen auch persönlich bedingt um das Thema Schwangerschaft. Zum einen ist Ende Juni die dreiteilige Reihe „9 Monate – Ein Leben beginnt“ auf DVD erschienen, die sich der Entwicklung des Babys im Mutterleib und die Einflüsse auf das spätere Wesen des Menschen konzentriert, zum anderen die Ende Juli erscheinende erste Staffel der BBC-Serie „In the Club – Schwanger und was dann?“, die von den Schicksalen und Lebensumständen mehrerer schwangerer Frauen handelt und die Einflüsse der Schwangerschaft auf deren Leben verdeutlicht.

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„The Danish Girl“ – Eddie Redmayne als Frau im Mann!

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In Zeiten, wo Geschlechtsumwandlungen keine Besonderheit mehr darstellen, ist es interessant, sich dem Beginn der Zeit zu widmen, als zum ersten Mal wissenschaftlich erforscht wurde, warum sich Menschen so fühlen, als wären sie mit dem falschen Geschlecht geboren und wie man operativ helfen kann. „The Danish Girl“ widmet sich dafür dem dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener, dessen Wandel zur Frau wirklich beeindruckend von Eddie Redmayne verkörpert wird. Auch wenn er trotz Nominierung dieses Jahr bei den Oscars leer ausging, konnte Alicia Vikander völlig verdient ihren Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Wegeners Ehefrau in Empfang nehmen.

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„Magic Mike XXL“ – Nicht mal was für Frauen!

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Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass „Magic Mike“ soviel Unterhaltungspotential sogar für Männer haben würde, da dachte ich mir, man könnte auch die Fortsetzung ausprobieren. Doch weder der Funfaktor oder die solide Handlung wurden übernommen, der Film dümpelt vor sich hin und für die weiblichen Fans gibt es nicht mal viel nackte Haut oder wenigstens halbwegs originelle Tanzchoreografien. Channing Tatum spielt absolut lustlos und der im ersten Teil grandiose Matthew McConaughey hat gar nicht erst mitgemacht. Hier dürfte so wirklich gar keiner seinen Spaß dran haben.

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„The Homesman“ – Tommy Lee Jones‘ Western kann punkten!

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Mit „The Homesman“ riskiert Tommy Lee Jones den Drahtseilakt, als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Doch sein Western kann absolut überzeugen, auch wenn oder gerade weil er kein typischer Western ist. Die Handlung ist vielschichtig, folgt keinem vohersagbaren Schema und kann einen immer wieder emotional packen und verwirren. Dabei ist der Film unheimlich ruhig inszeniert. Während der Film schon inhaltlich und optisch überzeugen kann, hat man auch mit dem Cast einfach gut ausgewählt, denn nicht nur Tommy Lee Jones und die mal wieder grandiose Hilary Swank können voll und ganz überzeugen, auch die mit prominenten Namen wie Miranda Otto, William Fichtner, John Lithgow, James Spader, Hailee Steinfeld oder Meryl Streep besetzten Nebenrollen bereichern den Film ungemein. „The Homesman“ ist sicher nicht jedermans Sache, aber auf jeden Fall ein Geheimtipp!

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„Männerhort“ – Unlustig, klischeebeladen und peinlich!

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Irgendwie gab es eine Zeit, da waren deutsche Komödien originell und witzig, da waren Detlev Buck und Christoph Maria Herbst immer für ein paar Lacher gut, aber dieses Machwerk ist einfach nur peinlich in jeder Hinsicht, egal, ob es die Handlung, der Humor, die dargestellten Klischees oder die Leistung der Darsteller ist. Eine gewisse Erklärung könnte darin bestehen, dass der Film unter der Regie einer Frau entstanden ist, das würde auf jeden Fall erklären, wie die bescheuerten Charaktere entstanden sind, ein Mann hätte einen Film über Männer vermutlich anders inszeniert.

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