„Die Schöne und das Biest“ – Buntes Remake des Disney-Klassikers

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,00 Sterne (1 Stimmen) Loading ... Loading ...

Obwohl Disney zuletzt mit „Vaiana“ eine neue Zeichentrick-Prinzessin ins Rennen schickte, scheint der Erfolg momentan eher den Realverfilmungen großer Klassiker zu gehören. Nach „Maleficent“ und „Das Dschungelbuch“ hat man sich dieses Mal „Die Schöne und das Biest“ vorgenommen, gerade für viele Mädchen wohl der Lieblingsfilm ihrer Kindheit. Mit Emma Watson in der Hauptrolle hat man für Belle wohl eine perfekte Besetzung gefunden, von Dan Stevens sieht man nicht viel hinter seinem Biest-Gesicht, aber Luke Evans ist ein herrlich arroganter Gaston. Bis auf wenige Ausnahmen hält sich die Neuauflage sehr genau an den Zeichentrickfilm, die bekannten Songs sind natürlich auch mit dabei, also alles perfekt für die Fangemeinde. Die dürfte auch keinesfalls enttäuscht werden, wem allerdings die Vorlage schon zu schmalzig war, der wird hier wohl auch kein neuer Fan werden.

Weiterlesen

„Der gleiche Himmel“ – Spannende BRD/DDR-Serie

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,00 Sterne (1 Stimmen) Loading ... Loading ...

Nachdem die gelungene deutsche Serie „Deutschland 83“ die Spannungen zwischen BRD und DDR und die gegenseitige Spionage schon toll in Szene setzte, widmet sich jetzt der ZDF-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ dem gleichen Thema, allerdings 10 Jahre vorher. Mit deutschen Stars wie Tom Schilling, Ben Becker, Anja Kling, Sofia Helin, Friederike Becht und Jörg Schüttauf bietet die Dramaserie nicht nur einen Einblick in die Spionageaktivitäten beider Seiten, sondern auch in die Lebensumstände vor und hinter der Grenze in Berlin.

Weiterlesen

„Moonlight“ – Oscarprämiertes Drama über einen homosexuellen Farbigen

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,50 Sterne (1 Stimmen) Loading ... Loading ...

Eigentlich besteht „Moonlight“ aus drei Kurzfilmen, die jeweils einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines jungen Afroamerikaners zeigen, der sich neben seinem kriminellen Umfeld auch mit dem Erwachsenwerden und seiner Homosexualität auseinander setzen muss. Da die drei Wendepunkte jedoch so gut miteinander verknüpft sind, funktioniert der Film als Ganzes ebenso perfekt. Neben einer tollen Bildsprache und der tiefgehenden Handlung profitiert der Film maßgeblich von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes, die den Jungen in drei verschiedenen Altersstufen nicht nur an sich großartig, sondern auch so ähnlich spielen, dass man glauben könnte, es wäre wirklich immer der gleiche Junge. Aber auch Janelle Monáe, Naomie Harris und Mahershala Ali spielen ihre Nebenrollen super, Letzer wurde dafür sogar mit dem Oscar ausgezeichnet, „Moonlight“ selber holte neben dem Oscar als bester Film 2017 auch noch einen für das beste adaptierte Drehbuch.

Weiterlesen

„Deutschland 83“ – Tolle Serie zum Ost-West-Konflikt der 80er Jahre

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,50 Sterne (1 Stimmen) Loading ... Loading ...

Es ist schon lustig, dass RTL aus Versehen eine wirklich gelungene Serie produziert und sie dann zuerst in die USA verkauft, bevor sie auf dem eigenen Kanal ausgestrahlt wird. Vermutlich erkannte man gleich, dass sie für das Standardpublikum von RTl nicht primitiv genug war. „Deutschland 83“ kann mit einer sehr guten Besetzung, einer spannenden und zugleich sehr interessanten Handlung und einer auch von der Ausstattung her sehr gelungenen Umsetzung punkten. Neben dem zentralen Thema des Kalten Kriegs und der Spionageaktivitäten der DDR und der BRD widmet man sich zudem Themen wie Aids, Homosexualität, Kommunen und natürlich auch der Musik der 80er, die zudem für einen wirklich grandiosen Soundtrack sorgen.

Weiterlesen

„Männerhort“ – Unlustig, klischeebeladen und peinlich!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   1,00 Sterne (1 Stimmen) Loading ... Loading ...

Irgendwie gab es eine Zeit, da waren deutsche Komödien originell und witzig, da waren Detlev Buck und Christoph Maria Herbst immer für ein paar Lacher gut, aber dieses Machwerk ist einfach nur peinlich in jeder Hinsicht, egal, ob es die Handlung, der Humor, die dargestellten Klischees oder die Leistung der Darsteller ist. Eine gewisse Erklärung könnte darin bestehen, dass der Film unter der Regie einer Frau entstanden ist, das würde auf jeden Fall erklären, wie die bescheuerten Charaktere entstanden sind, ein Mann hätte einen Film über Männer vermutlich anders inszeniert.

Weiterlesen

„The Imitation Game“ – Cumberbatch als Mathegenie!

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,84 Sterne (3 Stimmen) Loading ... Loading ...

Die Thematik der Entschlüsselung des Geheimcodes der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wurde bereits mit Kate Winslet in „Enigma – Das Geheimnis“ verfilmt, doch „The Imitation Game“ setzt den Fokus auf das Mathegenie Alan Turing, der die geniale Maschine zur Entschlüsselung des Codes entwickelte, aber gleichzeitig wegen seiner arroganten Art auf der einen Seite und auf der anderen wegen seiner Homosexualität Probleme hat, seine Genialität unter Beweis zu stellen und Verbündete zu finden. Eine Paraderolle für Benedict Cumberbatch, der mit seiner Darstellung einem Genie, das zu Lebzeiten nie für seine Leistungen geehrt wurde, ein echtes Denkmal setzt.

Weiterlesen

Kurz kritisiert, Vol. 8: Von Diana, Liberace und Mandela

Wieder mal habe ich ein paar Filme aus den Kinojahren 2013 und 2014 nachgeholt, denen ich mich hier immerhin in Kurzform widmen möchte. Hier kommen daher die Kurzkritiken zu „Inside WikiLeaks„, „Diana„, „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand„, „Der blinde Fleck„, „Für immer Single?„, „Liberace„, „Anchorman 2“ und „Mandela„, interessanterweise fast alle mit einem Bezug zu berühmten Persönlichkeiten und Ereignissen der Geschichte des späten 20. Jahrhunderts.

Weiterlesen

„Blau ist eine warme Farbe“ – Voyeuristische Einblicke in Adèle

sehr schlechtschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigeinzigartig   3,50 Sterne (4 Stimmen) Loading ... Loading ...

alllost-g

Der im französischen Original „La vie d’Adèle“ betitelte ‚Skandalfilm‘ und Cannes-Gewinner über die lesbische Beziehung zwischen Adèle und Emma stellt eine Montage vieler einzelner Momentaufnahmen aus dem Leben der Protagonistin dar. Geradezu voyeuristisch sieht der Zuschauer der Titelfigur beim Tanzen, durch die Gegend gehen, Sex haben oder irgendwo rumstehen zu – dabei klebt die Kamera meist effektiv sehr dicht am Körper von Adèle. Auch die berüchtigten Sexszenen sind weitgehend gelungen (das Marketing darüber auch) und der 3 Stunden lange Film kann mit einer langsamen, fragmenthaften Erzählung viele Emotionen und Spannung erzeugen.

Weiterlesen