„Ziemlich beste Freunde“ – Rührend und witzig!

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Wenn man von einer französischen Komödie über einen Schwarzen aus dem Armenviertel hört, der als Pfleger für einen querschnittsgelähmten Reichen eingestellt wird, weiß man nicht, was man davon erwarten soll. Einfach schauen, kann ich nachträglich nur sagen, denn diese unterhaltsame Mischung aus Drama und Komödie wurde mit sehr viel Herz inszeniert, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Das Zusammenspiel der beiden grundverschiedenen Hauptcharaktere funktioniert großartig und sorgt für ein paar wirklich gute Lacher.

Driss ist gerade aus dem Knast bekommen, muss fürs Arbeitslosengeld aber Bewerbungsgespräche vorweisen, so nimmt er auch bei der Vorstellung als Pfleger für Philippe, der zwar reich aber auch vom Hals abwärts gelähmt ist, kein Blatt vor den Mund nimmt. Das bringt ihm jedoch unerwarteterweise die Option auf den Job inklusive luxuriöser Wohngelegenheit ein. Nach einigen Startschwierigkeiten stellt sich heraus, dass die beiden eigentlich sehr verschiedenen Personen sich gar nicht so unterschiedlich sind und gut miteinander auskommen. So entsteht eine Freundschaft, aus der beide ihren Nutzen ziehen.

Nett klingt immer so abwertend, passt aber perfekt zu diesem Film. „Ziemlich beste Freunde“ bietet eine gleichermaßen humor- wie auch gefühlvolle Handlung, die es gut versteht, gekonnt an Pathos und Peinlichkeit vorbeizukommen. Natürlich lebt der Film in erster Linie von seinen Hauptdarstellern Francois Cluzet und Omar Sy, doch wirklich rund wird der Film durch die Handlung und die daraus resultierende Entwicklung der Charaktere. Ein wunderbarer Film für Zwischendurch, der eigentlich jedem gefallen müsste.

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