„Live By Night“ – Ben Afflecks Mafia-Drama!

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Mit „Argo“ zeigte Ben Affleck, dass in ihm ein wirklich guter Regisseur steckt, was auch schon seine früheren Regiewerke „The Town“ und vor allem „Gone Baby Gone“ vermuten ließen. Mit „Live By Night“ verfilmt Affleck jetzt nach „Gone Baby Gone“ einen weiteren Roman von Dennis Lehane und macht daraus einen rasanten, spannenden und abwechslungsreichen Gangsterfilm, der durchaus seinen Unterhaltungswert hat. Mit Zoe Saldana, Elle Fanning, Sienna Miller, Brendan Gleeson, Scott Eastwood und Chris Cooper kann er zudem einen wirklich tollen Cast vorweisen.

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„The Neon Demon“ – Brutale Konkurrenz unter Models!

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Nach dem wirklich grandiosen „Drive“ war die Erwartungshaltung hoch für den nächsten Film des dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn. Allerdings entspricht „The Neon Demon“ wirklich keiner Norm mehr, optisch wirklich beeindruckend, schauspielerisch vor allem dank Elle Fanning, Jena Malone und Keanu Reeves großartig, aber insgesamt so verstörend und mitunter so geschmacklos, dass die Intention des Regisseurs bei diesem Horrorthriller aus der Modelwelt nicht wirklich klar wird. Ein absoluter Ausnahmefilm, aber nur für Menschen mit einer hohen Toleranzgrenze.

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„Trumbo“ – Cranston als kommunistischer Drehbuchautor

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Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Paranoia vor dem Kommunismus in den USA so groß, dass Hollywood eine schwarze Liste erstellte und ein umfangreiches Arbeitsverbot in der Filmbranche verhängte. Dieser Film widmet sich dem davon betroffenen Drehbuchautor Dalton Trumbo, großartig gespielt von Bryan Cranston, der fast schon besessen gegen die ungerechte Behandlung vorging und dafür einige Tiefpunkte in seinem Leben durchleben musste. „Trumbo“ ist auch von Nebendarstellern wie Helen Mirren, Diane Lane, Elle Fanning, John Goodman und Alan Tudyk toll gespielt, mitreißend und interessant inszeniert und auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp.

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„Maleficent“ – Das Märchen der guten bösen Fee!

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Immer wieder gab es Neuauflagen verstaubter Märchen und dabei den Versuch, den Geschichten eine neue Richtung zu geben. Was „Maleficent“ allerdings aus der Handlung von „Dornröschen“ macht, kann sich wirklich sehen lassen. Hier wird nicht nur die vermeintlich böse Fee in den Mittelpunkt gerückt und dadurch die alte Geschichte völlig auf den Kopf gestellt, dank aufwendiger Spezialeffekte wird daraus sogar ein actiongeladener, spannender Fantasystreifen, der aber natürlich auch viel Emotionales zu bieten hat. Und mit Angelina Jolie wurde die Titelrolle wirklich großartig besetzt.

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„Super 8“ – Spielbergs und Abrahms Rückkehr in die 80er

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Ich wollte mich bei J.J. Abrahms neuen Film überraschen lassen und ähnlich wie bei „Cloverfield“ nicht viel wissen, was mich erwartet, doch „Super 8“ war dann etwas völlig anderes, nämlich ein Film im Stile von „Die Goonies“ oder „E.T.“, ein Film, in dem Kinder ein unglaubliches Abenteuer erleben und den Erwachsenen immer einen Schritt voraus sind. Dabei wirkt der Film trotz aktueller Technik so, als würde er nicht nur in den 80ern spielen, sondern als wäre er auch dort entstanden, das führt zwar dazu, dass man ihn in der heutigen Zeit nicht ganz so ernst nimmt, er aber als schöner Ausflug in eine damals so geliebte Filmwelt hervorragend funktioniert. Dabei ist die Handschrift von Produzent Steven Spielberg natürlich unverkennbar.

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„Somewhere“ – Poesie im goldenen Käfig

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Sofia Coppola besinnt sich nach dem eher durchschnittlichen Besuch in Versailles zurück auf das, was ihr im Jahre 2003 den Oscar für „Lost in Translation“ einbrachte. Ihr (inzwischen bekanntes) Rezept: Man nehme einen erfolgreichen, aber unglücklichen Schauspieler, ein berühmtes Hotel und einen weiblichen, ähnlich unglücklichen Gegenpart, wenngleich dieser in Form von Elle Fanning (Schwester von Dakota Fanning) dieses Mal deutlich jünger ausfällt. Dazu packt man eine kleine Geschichte, welche irgendwo im Nirgendwo stattfindet, oder aber auch: SOMEWHERE.

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