Kurz kritisiert 19: Von Jürgen, Conni und Sartana!

Die Liste meiner Kurzkritiken ist immer länger geworden, jetzt versuche ich sie endlich mal abzuarbeiten. Dieses Mal sind ein paar neuere Filme wie „Jürgen – Heute wird gelebt“, „Conni & Co 2“, „Churchill“, „Killing Hasselhoff“, „The Bye Bye Man“, „Zoom“, „Spotlight“, „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, „Equals“, „Song To Song“, „Power Rangers“ sowie die Klassiker „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“, und „Eraserhead“ mit von der Partie.

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„Iron Man 3“ – Solider dritter Teil!

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Die „Iron Man„-Filme haben von Anfang an in erster Linie durch das großartige Spiel von Robert Downey, Jr. und Gwyneth Paltrow überzeugen können, das ist auch hier der Fall. Ansonsten baut der Film nicht nur auf „Iron Man 2“ sondern auch auf „The Avengers“ auf und stellt eine gelungene Fortsetzung dar, macht Spaß, bietet jede Menge Action und beeindruckende Spezialeffekte, aber wirklich abheben tut er sich von seinen Vorgängern nicht. Wer aber die anderen Kinoauftritte des eisernen Superhelden mochte, wird auch hier nicht enttäuscht und sehr gut unterhalten werden. Einige der besten Filmmomente gehören allerdings Ben Kingsley!

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„Prometheus – Dunkle Zeichen“ – Bildgewaltiger Blödsinn!

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Wenn Filme zu sehr gehypt werden, ist die Erwartungshaltung natürlich entsprechend groß. Wenn Ridley Scott dahinter steckt und der Film gleichzeitig als Prequel zur kultigen „Alien“-Saga angepriesen wird, erwartet man ein düsteren Science-Fiction-Film mit viel Horror, Spannung und Action. „Prometheus“ hingegen bietet zwar einerseits beeindruckende 3D-Aufnahmen, aber auf der anderen Seite aber eine widersprüchliche, unsinnige Geschichte über die Suche nach göttlichen Schöpferwesen, eine Ladung unsympathischer Charaktere, keine originellen Monster und vor allem keine wirkliche Spannung. Scott versucht mit einer kontroversen Grundthematik zu punkten, verkennt aber, dass diese auch sinnvoll fortgeführt werden sollte und man schon mit etwas mehr Horror um die Ecke kommen muss, um sich bei den „Alien“-Filmen einreihen zu dürfen.

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„The King’s Speech“ – Oscar-prämiertes Königsstottern!

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Fast jedes Jahr gibt es bei den Oscar-Verleihungen einen Abräumer, der jede Konkurrenz hinter sich lässt. In diesem Jahr ist das Tom Hoopers Geschichtsdrama mit Colin Firth, Helena Bonham-Carter und Geoffrey Rush in den Hauptrollen, der die Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Bestes Drehbuch“ für sich entscheiden konnte. So ein Film wird jetzt natürlich besonders kritisch beäugt, aber das Drama kann gerade dank der emotionalen und wahren Geschichte und dem großartigen Spiel der Darsteller überzeugen. Dabei ist „The King’s Speech“ vielleicht nicht viel würdiger als seine Konkurrenten, aber unverdient hat er den Oscar auch nicht erhalten.

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„Bedtime Stories“ – Märchen und Meerschweinchen

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Irgendwie kann Adam Sandler nur einen einzigen Charakter spielen und ich frage mich, wie ich darauf komme, dass dieser Charakter in einem Film mal wirklich lustig war. Sandlers letzter Film „Leg dich nicht mit Zohan an“ war eine Beleidigung für jeden, der sich schon einmal mit Humor auseinander gesetzt hat, so schlimm ist „Bedtime Stories“ zum Glück nicht, aber sehen muss man die Mischung aus Disney-Story und Sandler-Humor auch nicht wirklich.

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„Factory Girl“ – Zu oberflächlich

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Biopics sind zurzeit sehr beliebt. Nun hat es Edie Sedgwick, die quasi das It-Girl-Dasein erfunden hat, erwischt. Der Film stellt den Aufstieg von Sedgwick, ihre Zeit mit Andy Warhol und Bob Dylan und schließlich ihren großen Absturz dar, der in erster Linie von Drogen herrührt. Generell hapert es bei diesem Film jedoch leider an Ideen und Raffinessen, die Geschichte interessant zu machen. Das Gesehene wirkt bekannt, wird recht konventionell erzählt und nutzt das Potential der Figuren, aber auch der Künstlerszene und Zeit kaum.

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