„Fast Food Nation“ – Kein „Big One“!

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>Richard Linklater ist ein wirklich talentierter Independent-Regisseur und ein Film, der hinter die Kulissen der Fast-Food-Industrie blicken soll, ist ja auch keine schlechte Idee. Allerdings hatte ich mir erhofft, nach diesem Film keinen Burger mehr ansehen zu können, aber das schafft der Film leider nicht. Viel zu sehr konzentriert er sich auf das Ausnutzen illegaler Einwanderer. Ideen sind viele da, aber wirklich abschrecken tun sie nicht. Dabei ist der Ansatz schon gelungen mit dem Marketingleiter, der in einer Fleischfabrik klären will, warum Fäkalanteile in den Burgern zu finden sind.

Spaß machen vor allem die kleinen Nebenauftritte von Stars wie Bruce Willis, Ethan Hawke, Patricia Arquette oder Avril Lavigne, aber die eigentliche Handlung ist einfach nicht bissig genug. Hier hätte man viel ekelhafter werden müssen. Wer von seiner „Burger-Abhängigkeit“ befreit werden möchte, sollte da lieber „Super Size Me“ gucken, die Doku über den Mann, der sich über einen längeren Zeitraum nur von Fast Food ernährt. Hier vergeht einem wirklich der Appetit und auch die Recherchen innerhalb amerikanischer Schulen schockieren um einiges mehr…

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