Kurz kritisiert 18: Von Friesen, Fieslingen und Fliewatüüt

Und wieder schiebe ich mal ein paar Kurzkritiken von Filmen dazwischen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten, aber bei denen es für eine komplette Review nicht gereicht hat. Dieses Mal sind „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, „Florence Foster Jenkins“, „Vier gegen die Bank“, „The Void“, „War Machine“, „Ostfriesisch für Anfänger“, „Shin Godzilla“ und „Der Elefantenmensch“ mit dabei. Weiterlesen

„Honig im Kopf“ – Til Schweigers Alzheimer-Vorstellung!

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Ich hatte wirklich erwartet, dass „Honig im Kopf“ sich bei den guten Filmen von Til Schweiger wie „Barfuss“, „Keinohrhasen“ oder „Kokowääh“ einreihen würde, gerade auch aufgrund der positiven Presse, aber der Film selber hat mich dann doch sehr enttäuscht. Vor allem, wenn man kurz vorher „Still Alice“ gesehen hat, ist es bitter, dass man hier eher eine Alzheimer-Verarsche als eine wirklich sinnvolle Auseinandersetzung mit der Krankheit zu sehen bekommt. Es ist nachzuvollziehen, dass Dieter Hallervorden am Set immer mal wieder nicht einer Meinung mit Schweiger war, Hallervorden spielt nämlich super, aber das Drehbuch verlangt von ihm eher, einen kompletten Vollidioten zu spielen als einen Alzheimerkranken. Leider voll am Thema vorbei! Weiterlesen

„1 1/2 Ritter“ – Proletenhumor von und mit Til Schweiger

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Der Trailer ließ schon nicht gutes erwarten, aber nachdem ich Til Schweigers großartige Filme „Keinohrhasen“ und „Barfuss“ gesehen habe, dachte ich mir, so mies wird dieser Film vielleicht doch nicht. Weit gefehlt, der Film war so peinlich und unlustig, dass er sogar „7 Zwerge 2“ und „Siegfried“ unterbietet. Warum Til Schweiger nach seinem Erfolg mit „Keinohrhasen“ so tief in die Abgründe des deutschen Humors greifen musste, versteht vermutlich nur er selber. Weiterlesen

„Das Millionenspiel“ – „Running Man“ der 70er

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Während Arnold Schwarzenegger erst in den 80ern als „Running Man“ nach einer Buchvorlage von Richard Bachman alias Stephen King in einer Spielshow um sein Leben kämpfen musste, gab es einen sehr ähnlichen Film bereits über ein Jahrzehnt früher. „Das Millionenspiel“ handelt von einem Kandidaten, der eine Million DM gewinnen kann, wenn er eine Woche lang die Verfolgung von drei Killern überlebt. Begleitet wird das Ganze in einer großen Fernsehshow, bei der es mehr um Einschaltquoten als das Schicksal des Kandidaten geht. Da viele die Show damals für echt hielten, hagelte es einerseits Kritik, andererseits bewarben sich viele Kandidaten. Wegen Rechteproblemen verschwand der Film 30 Jahre von der Bildfläche und wurde erst 2002 wieder ausgestrahlt. Die Satire mit Dieter Thomas Heck und Dieter Hallervorden regt einen auch heute noch zum Nachdenken an, wohin sich das Reality-TV noch entwickeln könnte! Absolut sehenswert!