„Good Omens“ – Abgedrehte Serienfassung des Apokalypse-Romans!

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Schon vor über zehn Jahren hatte ich darüber berichtet, dass man sich an die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher, nämlich „Ein gutes Omen“ von Terry Pratchett und Neil Gaiman, machen würde, und doch hat es bis 2019 gedauert, bis Neil Gaiman selber seine Vision des Stoffes als Serie adaptierte. Fans des verrückten Romans über einen Engel und einen Dämon, deren über Jahrtausende andauernde Freundschaft zum entscheiden Ausgang beim drohenden Untergang der Welt wird, kommen bei der Serie auf jeden Fall auf ihre Kosten, die ganzen absurden Ideen rund um Religion, Aberglaube und Mystik erfahren eine runde Übertragung auf das visuelle Medium. Zudem harmonieren Michael Sheen als Engel Erziraphael und David Tennant als Dämon Crowley wirklich großartig und erweisen sich so als perfekte Besetzung. Untermalt mit einem rockigen Soundtrack, guten Effekten und zahlreichen skurrilen Momenten ist die Serie definitiv unterhaltsam, aber sicher trotz seiner mit sechs Folgen uberschaubaren Länge nicht unbedingt massentauglich. Hier muss man sich darauf einlassen, dass einem eine sehr verrückte Form der Geschichte verkauft wird, dann macht die Serie aber auf jeden Fall Spaß. Weiterlesen

„Hellboy – Call of Darkness“ – Durchwachsene Neuauflage!

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Lange Zeit hatte man auf einen dritten „Hellboy“-Film von Guillermo del Toro mit Ron Perlman als rotem Höllenklops gehofft, so war ich auch sehr sketpisch, was ich von Neil Marshalls Reboot erwarten soll, auch wenn ich David Harbour in „Stranger Things“ mochte. Aber da liegt eins der Hauptprobleme des Films: Perlman ist für mich einfach der perfekte Hellboy, Harbour gibt dem Charakter zwar ganz klar eine völlig neue Note und spielt wirklich gut, aber irgendwie war er für mich einfach nicht der richtige. Und auch wenn die Handlung mehr auf Horror setzt und hinsichtlich Gewalt teilweise ganz neue Maßstäbe setzt, war mir das Mystery-Setting von del Toro irgendwie lieber. Wer meine Begeisterung für die beiden alten Filme jedoch nicht teilt, der sollte dem Reboot auf jeden Fall eine Chance geben, der Film ist durchaus unterhaltsam, aber ich hätte mir doch lieber eine weitere Fortsetzung der alten Reihe gewünscht. Weiterlesen

„Inferno“ – Tom Hanks rätselt sich durch die Hölle!

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Nach den erfolgreichen Verfilmungen von Dan Browns Romanen „The Da Vinci Code“ und „Illuminati“ ist mit „Inferno“ jetzt ein weiterer Roman mit Professor Robert Langdon verfilmt worden, wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle und Ron Howard auf dem Regiestuhl. Und wieder ist der Film zwar kurzweilig und spannend, aber irgendwie eben doch nur ein kurzer Abriss der Ereignisse im Buch, in meinen Augen auch mit elementaren Abweichungen, die somit sogar die Grundaussage des Buchs in Frage stellen. Tom Hanks spielt routiniert, auch Felicity Jones, Ben Foster, Omar Sy und Sidse Babett Knudsen spielen grundsätzlich gut, bleiben aber alle trotzdem irgendwie blass und facettenlos. Weiterlesen

„I, Frankenstein“ – Trashiger Himmel-Hölle-Konflikt

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Dass „I, Frankenstein“ kein Jahrhundertfilm werden würde, sollte hoffentlich allen klargewesen sein, die ihn sich angucken. Wenn man stumpfen, sich selbst ernstnehmenden B-Movie-Fantasy-Trash im „Underworld“-Stil mit Aaron Eckhart als cooles Frankenstein-Monster in der heutigen Zeit sehen will, das gegen Bill Nighy als Oberdämon antritt, der wird wohl auf seine Kosten kommen. Der Film ist wie erwartet nicht besonders gut – aber langweilt deutlich weniger als „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“, der in die gleiche Kategorie fällt. Weiterlesen

„Silent Hill 2: Revelation“ – Miese Fortsetzung!

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Den ersten Teil von „Silent Hill“ habe ich eigentlich noch als recht orginell und gruselig in Erinnerung, die Fortsetzung hingegen wirkt einfach nur einfallslos und unsinnig, auch wenn sie versucht, sich der Stilelemente des Erstlings zu bedienen. Die Story wirkt sehr zusammengebastelt und auch Effekte und Atmosphäre können nicht wirklich überzeugen. Die Hauptdarsteller Adelaide Clemens und Kit Harington bleiben blass, aber auch das Wiedersehen mit Sean Bean, Radha Mitchell und Deborah Kara Unger kann nicht begeistern, da helfen auch Carrie-Anne Moss und Malcolm McDowell als Neuzugänge nicht. Weiterlesen

„Drive Angry“ – Schrottiger Trash mit Nicholas Cage

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Nicholas Cage war mal ein Garant für rasante und coole Action oder auf der anderen Seite anspruchsvolle Charakterrollen. Heute scheint er nur noch Geld zu brauchen und daher wirklich jede noch so schlechte Rolle anzunehmen. „Drive Angry“ setzt die Messlatte da noch einmal ein ganzes Stück tiefer, hier verkommt als cool, actionreich und schwarzhumorig angedachtes nur zu peinlich, peinlich, peinlich. Wer eine Mischung aus „Ghost Rider“ und „Nur noch 60 Sekunden“ erwartet, wird feststellen, was für Meisterwerke das im Vergleich zu diesem Schund sind. Weiterlesen

„Drag Me To Hell“ – Sam Raimis kleiner großer Schocker!

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Vielen ist heute vermutlich gar nicht mehr bewusst, dass wie Peter Jackson mit „Bad Taste“ und „Braindead“ auch „Spiderman“-Regisseur Sam Raimi seinen Ursprung im Horrorgenre hat, angefangen hat er sein Dasein als Regisseur nämlich mit der „Tanz der Teufel“-Reihe. Über zwanzig Jahre später besinnt er sich zwischen großen Blockbustern mal wieder seines Ursprungs, wirft wieder einen Schocker auf den Markt und zeigt damit, dass sich auch eine auf den ersten Blick nicht unbedingt neue Story mit der richtigen Umsetzung sehr von der Masse an mittelmäßigen Horrorfilmen absetzen kann. Weiterlesen

„Supernatural“ wird mit jeder Staffel besser!

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So, meinen „Serien-Block“ beende ich dann mal mit der Serie, die mir derzeit am meisten Spaß macht und die meiner Meinung nach mit jeder Staffel besser geworden ist. Während die erste Staffel noch sehr am „Düstere Legende of the Week“-Prinzip festhing, tritt seit der zweiten Staffel der rote Faden immer mehr in den Mittelpunkt und schafft es, der Dämonenjagd der Brüder Winchester immer neue interessante Aspekte zu verschaffen. Aktuell ist im US-TV bereits die vierte Staffel gestartet. Weiterlesen