„Greatest Showman“ – Der High School Musical Circus!

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Dass Hugh Jackman nicht nur als „Wolverine“ Krallen ausfahren, sondern auch singen kann, hat er bereits in „Pan“ und vor allem in „Les Misérables“ unter Beweise gestellt, so gibt er gesangstechnisch auch in „Greatest Showman“ alles. Doch das poppige, bunte und durchaus optisch aufwendig inszenierte Musical über den legendären Zirkus-Erfinder P.T. Barnum krankt an vielen anderen Stellen. Gerade wer die tatsächliche Vita von Barnum durchliest, muss sich fragen, warum bei einer so interessanten Geschichte und einem ebenso vielschichtigen Mann so eine oberflächliche, kitschige und jeglicher Logik entsagende Handlung zusammengematscht wurde. Selbst der Hauch Sozialkritik verpufft total, die wahllos bzw. eher sinnlos herausgepickten Elemente aus Barnums Leben werden mit zwar eingängigen und grundsätzlich hörbaren Popsongs sowie gut arrangierten Tanzszenen optisch und akustisch nett aufbereitet, die Handlung selber ist aber unglaublich langweilig, ohne jeglichen Tiefgang und nicht zuletzt durch die Songs an den unwichtigsten Stellen elendig in die Länge gezogen. Man kann auch Musicals deutlich anspruchsvoller gestalten, die Dramaturgie findet hier leider eher auf dem Niveau der „High School Musical“-Filme statt. Schade! Weiterlesen

„Die Schöne und das Biest“ – Buntes Remake des Disney-Klassikers

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Obwohl Disney zuletzt mit „Vaiana“ eine neue Zeichentrick-Prinzessin ins Rennen schickte, scheint der Erfolg momentan eher den Realverfilmungen großer Klassiker zu gehören. Nach „Maleficent“ und „Das Dschungelbuch“ hat man sich dieses Mal „Die Schöne und das Biest“ vorgenommen, gerade für viele Mädchen wohl der Lieblingsfilm ihrer Kindheit. Mit Emma Watson in der Hauptrolle hat man für Belle wohl eine perfekte Besetzung gefunden, von Dan Stevens sieht man nicht viel hinter seinem Biest-Gesicht, aber Luke Evans ist ein herrlich arroganter Gaston. Bis auf wenige Ausnahmen hält sich die Neuauflage sehr genau an den Zeichentrickfilm, die bekannten Songs sind natürlich auch mit dabei, also alles perfekt für die Fangemeinde. Die dürfte auch keinesfalls enttäuscht werden, wem allerdings die Vorlage schon zu schmalzig war, der wird hier wohl auch kein neuer Fan werden. Weiterlesen

„The Huntsman and the Ice Queen“ – Immer noch Murks!

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Der größte Vorteil der Fortsetzung von „Snow White and the Huntsman“ ist, dass Kristen Stewart nicht mitspielt, doch das war’s auch schon. Auch dieser Film versagt mit seinen langweiligen Fantasyelementen und verliert durch eine stumpfsinnige Story und zu viel Kitsch. Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt, Jessica Chastain und Nick Frost, der Cast hat eigentlich einiges zu bieten, aber der Film, der vor und nach dem „Schneewittchen“-Remake spielt, ist einfach nur daneben. Am meisten fragt man sich, warum die Handlung des vergurkten Erstlings überhaupt fortgesetzt werden musste. Weiterlesen

„Maleficent“ – Das Märchen der guten bösen Fee!

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Immer wieder gab es Neuauflagen verstaubter Märchen und dabei den Versuch, den Geschichten eine neue Richtung zu geben. Was „Maleficent“ allerdings aus der Handlung von „Dornröschen“ macht, kann sich wirklich sehen lassen. Hier wird nicht nur die vermeintlich böse Fee in den Mittelpunkt gerückt und dadurch die alte Geschichte völlig auf den Kopf gestellt, dank aufwendiger Spezialeffekte wird daraus sogar ein actiongeladener, spannender Fantasystreifen, der aber natürlich auch viel Emotionales zu bieten hat. Und mit Angelina Jolie wurde die Titelrolle wirklich großartig besetzt. Weiterlesen

„Das hält kein Jahr“ – Der Film zum Fremdschämen!

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Beziehungskomödien gelingen wirklich selten, aber wenn sie sich ein wenig vom zotigen Nervmüll entfernen, kann da auch mal was Nettes bei herauskommen. Das wäre hier auch möglich gewesen, der Film setzt nicht auf primitive Gags oder kitschigen Einheitsbrei, aber irgendwie kann man sich mit keinem der Darsteller wirklich identifizieren, was einem dann leider den Zugang zum Film verwährt. So ist es einem letztendlich egal, wie sich die Handlung entwickelt und wirklich überraschen tut einen das Ende dann leider auch nicht. Ein wenig gelungene Situationskomik, ein paar lustige Momente, ansonsten überflüssig. Weiterlesen

„Twilight 5: Breaking Dawn, Teil 2“ – Endlich vorbei!

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Das Beste vorab: Es ist endlich vorbei! Nachdem man die mäßige vierte Buchvorlage der Teenie-Vampir-Schnulze noch auf zwei Teile ausweitete, um noch mal so richtig abzukassieren, hat die kitschige Geschichte auch auf der Leinwand endlich ihr Ende gefunden. Ein letztes Mal habe ich das Schicksal der wenigen Männer geteilt, die sich im Kino inmitten von Frauen jeglichen Alters, die wie kleine Mädchen schluchzen und quietschen, fragen, wie eine so miese und kitschige Handlung überhaupt jemals Fans bekommen, geschweige denn diesen Hype bei den weiblichen Wesen auslösen konnte. Ich habe es bis zum Ende nicht verstanden, auch wenn ich wacker durchgehalten habe. Weiterlesen

„Twilight 3: Eclipse“ – Das absolute Filmhighlight der Saga!

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Es ist schon erstaunlich, was ein Regisseur ausmachen kann. Nach dem soliden ersten Teil und der unfassbar verkitschten Fortsetzung hat bei „Biss zum Abendrot“ der neue Regisseur David Slade, auch verantwortlich für „30 Days of Night„, wirklich alles richtig gemacht. Sein Film ist spannend, actiongeladen und trotzdem gefühlvoll und oft sehr witzig. Kitsch ist aufgrund der Buchvorlage natürlich auch vorhanden, aber gerade der Hahnenkampf von Jacob und Edward um Bella bietet so viele lustige Szenen, dass man sich wirklich freut, für diesen Film ins Kino gegangen zu sein, auch wenn Männer im Kinosaal nahezu nicht vertreten waren. „Eclipse“ ist der Männerfilm der Reihe und der beste überhaupt, denn angesichts der vierten Buchvorlage, die wirklich nur noch misslungen ist, kann leider nicht besseres mehr kommen. Weiterlesen

„In meinem Himmel“ – Peter Jacksons Kitsch-Desaster!

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Da wartet man voller Spannung auf den neuen Film von Peter Jackson, mal keine Hobbits oder großen Affen, mal wieder ein „kleinerer“ Film, oft sind gerade das die Perlen, wenn Regisseure von gigantischen Blockbustern mal etwas kleinere Brötchen backen. Und mit „Heavenly Creatures“ hat Jackson ja bereits gezeigt, dass er auch das beherrscht. Wenn man sich dann im Kino aber zurück zu „New Moon“ wünscht, weil da nicht so viele Zeitlupenaufnahmen und weniger Kitsch drin waren, die Story vorne und hinten nicht funktionieren will, sich dann auch noch fiese Filmfehler einschleichen und ich zum ersten Mal wirklich das Kino verlassen wollte, dann will man wirklich nicht daran glauben, dass Peter Jackson für diese dilletantische Schmalzorgie verantwortlich ist. Weiterlesen