„Twilight 3: Eclipse“ – Das absolute Filmhighlight der Saga!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   7,60 (5 Stimmen)
Loading...

Es ist schon erstaunlich, was ein Regisseur ausmachen kann. Nach dem soliden ersten Teil und der unfassbar verkitschten Fortsetzung hat bei „Biss zum Abendrot“ der neue Regisseur David Slade, auch verantwortlich für „30 Days of Night„, wirklich alles richtig gemacht. Sein Film ist spannend, actiongeladen und trotzdem gefühlvoll und oft sehr witzig. Kitsch ist aufgrund der Buchvorlage natürlich auch vorhanden, aber gerade der Hahnenkampf von Jacob und Edward um Bella bietet so viele lustige Szenen, dass man sich wirklich freut, für diesen Film ins Kino gegangen zu sein, auch wenn Männer im Kinosaal nahezu nicht vertreten waren. „Eclipse“ ist der Männerfilm der Reihe und der beste überhaupt, denn angesichts der vierten Buchvorlage, die wirklich nur noch misslungen ist, kann leider nicht besseres mehr kommen.

Bella und Edward sind wieder zusammen, doch Jacob gibt seinen Kampf um Bellas Herz nicht auf. Für Bella rückt der Tag des Abschlusses näher, gleichzeitig der geplante Zeitpunkt für ihre Umwandlung als Vampir. Doch beunruhigende Ereignisse aus Seattle bereiten alle Sorgen, offensichtlich wird dort eine Armee aus jungen Vampiren errichtet, deren Angriffsziel Bella zu sein scheint. Doch steckt dahinter die weiterhin rachsüchtige Victoria oder sogar die Volturi aus Italien? Trotz ihrer gegenseitigen Verachtung müssen Vampire und Werwölfe über eine Allianz nachdenken…

David Slade weiß, wie man brutale Vampirfilme inszeniert, seine Handschrift ist deutlich erkennbar und doch schafft er es großartig, Gewalt und Blutvergießen auf ein für die jüngere Zielgruppe passendes Niveau zurückzu drehen und gleichzeitig die Liebesgeschichte nicht aus den Augen zu verlieren. Ihm gelingt dadurch tatsächlich das Kunststück, Männer und Frauen gleichermaßen anzusprechen und zu unterhalten. Das Drehbuch deckt alle wichtigen Teile des Buches ab, erweitert sie um ein paar sinnvolle Szenen und hetzt fast überhaupt nicht durch die Handlung. Kamera, Ton und Regie sind großartig aufeinander abgestimmt und machen aus dem rührseligen Kitschstück eine mitreißende Mischung aus Spannung, Action und Liebesgerangel. Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner können so auch mal zeigen, was sie können und auch alle Nebendarsteller runden das ganze ab, natürlich ist auch Bellas Vater Charlie immer wieder für ein paar lustige Szenen zuständig.

Wenn man nicht von Natur aus nicht mittendrin aufhören würde, sollte man nach diesem Film nicht weiter machen, denn die Buchvorlage zum vierten Teil ist so kitschig, unrealistisch, langweilig und blöde, dass man echt nicht verstehen kann, wie aus dem mangelhaften Material sogar zwei Filme entstehen sollen. Allen anderen, die nach „New Moon“ schon aufhören wollten, sei gesagt, dass „Eclipse“ den Besuch im Kino auf jeden Fall wert ist.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


Verwandte Artikel

4 Kommentare

  1. Ehrlichgesagt wollte ich mir den Film nicht antun. Meiner Freundin zuliebe ging ich dann doch mit ins Kino, mit keinen großen Erwartungen nach den ersten beiden total miesen Filmen.

    Doch schließlich, wie PAU schon sagt, sah ich einen spannenden und gar nicht mehr so kitschigen Film der Saga. Auf jeden Fall hat David Slade hier großartige Regiearbeit geleistet. Einige komische Momente sind auch erhalten.

    Fazit:
    Meiner Meinung nach der erste auch Männergerechte Film der Saga. Er ist zweifellos gut. Von mir auch 4 Sterne.

    LG Moviemaster

  2. Ich hatte geglaubt, hier sei Ironie im Spiel…
    aber ihr scheint den Film tatsächlich gut zu bewerten…
    Irgendwie kommt meine Welt gerade ins Wanken :-P
    nachdem, was ich alles so an Kritiken darüber gelesen habe.

    Na ja, vielleicht wage ich irgendwann mal den Kinobesuch. ^^

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.