„Die Herzogin“ – Am Hofe nichts Neues…

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In den letzten Jahren hat es viele gute Filme über die mittelalterlichen Ränke im britischen Königshaus wie „Elizabeth“ oder „Die Schwester der Königin“ gegeben, da habe ich es mit „Die Herzogin“ auch mal probiert. Auch dieser kann mit tollen Kostümen und schönen Aufnahmen protzen, aber Keira Knightley ist eben doch keine herausragende Schauspielerin und die hier verarbeitete Story bietet auch nicht wirklich Neues.

1774 heiratet Lady Georgiana Spencer den Herzog von Devonshire und glaubt an eine Ehe voller Liebe, aber der Herzog will nur einen Thronerben. Die Herzogin engagiert sich daraufhin in der Politik und entwickelt ihre eigene Mode, außerdem findet sie Zerstreuung in ihrer Freundschaft zu Bess Foster, bis sie den Herzog mit ihr erwischt. Er geht sogar so weit, Bess auf dem Hofe wohnen zu lassen und sie wie seine Zweitfrau zu behandeln. Als jedoch die Herzogin sich in den Adligen Charles Grey verliebt und vom Herzog als Gegenleistung erwartet, dass er dies ebenfalls akzeptiert, verwehrt er ihr dies und erpresst sie damit, dass sie ihre Kinder nie wieder sehen wird, wenn sie mit Grey zusammen leben will…

Große Bilder machen leider noch keinen gelungenen Historienfilm. Dieser Film ist eindeutig ein Trittbrettfahrer, wirklich Neues bekommt man nicht zu sehen. Die Story um den Mann aus dem Königshaus, der seine Frau betrügt, die darunter leidet und sich in die Arme eines anderen flüchtet, ist eben nicht gerade neu. Und Keira Knightley passt zwar optisch schön in die Kostüme, aber für einen wirklich herausragenden Eindruck fehlt ihr eben doch etwas Talent. Ralph Fiennes spielt zwar wieder überzeugend, aber seine Rolle bietet leider auch nicht so viel, dass man diese Rolle zu seinen größten zählen müsste.

Wer auf Filme dieser Art steht und wem die bunten Bilder und Kostüme reichen, der wird den Film sicher mögen, wer aber ein historisches Epos erwartet, ist hier ganz weit davon weg.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


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