„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ – Nora hui, Rest pfui!

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Beindruckenderweise war der Filme nicht so panne, wie ich befürchtet habe, aber er war auch nicht ansatzweise gut. Der Humor wurde zum Glück nicht auf das Niveau von „1 1/2 Ritter“ gedrückt und Rick Kavanian reduziert sein typisches nerviges Overacting erstaunlicherweise auf ein Minimum, aber es reicht halt nicht zum Hauptdarsteller. Nora Tschirner spielt zwar wieder sehr niedlich, aber die Story gibt ihr nicht so viele Möglichkeiten wie „Keinohrhasen“. Und auch Bud Spencer kann mit seiner recht anspruchslosen Nebenrolle nichts mehr rumreißen. Die Gags sind nicht oberflach, aber leider auch nicht originell und witzig.

Toni Ricadelli ist Auftragskiller und legt den Autor Enrico Puzzo um, der mit einem Buch über die Mafia auspacken wollte. Dann trifft Toni aber Verlegerin Julia Steffens, deren Karriere an Puzzos Buch hängt und die außerdem mit einem Scheck winkt, da gibt Toni sich mal schnell als Puzzo aus. So kommen er und Julia sich zwar näher, aber die nächsten Mafiakiller haben es jetzt auf Toni abgesehen und das Buch schreibt sich ja auch nicht von selbst…

Irgendwie waren Rick Kavanian und Christian Tramitz damals zusammen mit Bully um einiges lustiger, entweder sind sie seitdem nur noch peinlich oder wir hier ein blasser Abklatsch ihren alten Rollen. Nora Tschirner spielt wieder einmalig, ihre Art ist eben einzigartig, in der Zukunft muss man halt mal sehen, ob sie mehr drauf hat als nur das trottelige süße Mädel von nebenan. Und man rettet einen Film auch nicht mit Altdarstellern wie Franco Nero und Bud Spencer, wenn diese nicht wirklich agieren dürfen. Bud Spencer ist leider nur noch ein alter Rauschebart mit dickem Körper dran, mehr als ein blinder im Café sitzender Altmafiosi ist da wohl leider nicht mehr drin.

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