„Black Panther“ – Marvels bunte Hommage an Afrika

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Wieder mal ist es ein eher unscheinbarer Film aus dem MCU, der Eindruck zu machen versteht. „Black Panther“ ist ganz klar einer der besseren Filme aus der Reihe und bringt zugleich frischen Wind in Marvels Kino-Universum, doch ganz kann ich den weltweiten Erfolg und die rekordbrechenden Besucherzahlen nicht ganz nachvollziehen. Es ist schon eine Auszeichnung, wenn einem Film von vielen Seiten bescheinigt wird, dass die bisher im Kino nahezu gar nicht vorhandene Darstellung der afrikanischen Kulturen hier dann auch noch so überzeugend umgesetzt worden sein soll. Gerade die Handlungsstränge in Wakanda, die einzigartige Inszenierung der Zeremonien und das Augenmerk auf ein völlig ohne Grund im Kino vergessenes Volk eines ganzen Kontinents sind die Höhepunkte des Films. Schon alleine die Grundidee, dass ausgerechnet bei dem von vielen auf der Welt als rückständiger Ort ohne jegliche Technologie oder nennenswerte Entwicklungen in der Zivilisation gesehene Kontinent Afrika der höchstentwickelte Ort des ganzen Planeten versteckt sein soll, ist schon eine coole Idee. Dass ausgerechnet „Black Panther“, der in „Captain America 3“ recht unspektakulär eingeführt wurde, für so eine interessante Welt stehen würde, hätte man tatsächlich nicht erwartet. Würde er nicht gerade zum Ende hin doch wieder so viele Marvel-Klischees bedienen, hätte dieser Film ein echtes Aushängeschild werden können. Weiterlesen

„Star Wars: Die letzten Jedi“ – Unvorhersehbarkeit macht noch keinen guten Film

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J.J. Abrams hatte sich mit „Episode 7“ geschickt, aber feige mit einem halben „Episode 4“-Remake aus der Affäre gezogen. Rian Johnsons „Episode 8“ musste nun aber liefern – und er wurde nicht müde zu betonen, dass sein Film ja ach so clever, frisch und unerwartet sei. Doch nach Sichtung des Films muss man feststellen: Der Film macht stellenweise Spaß, liefert tatsächlich kein Nostalgie-Fest ab und traut sich Eigenständigkeit, erfüllt aber sämtliche selbst auferlegte Ziele keinesfalls. Das blutrot als düsterer Mittelteil mit schockierenden Enthüllungen angekündigte Meisterwerk entpuppt sich leider als ambitionierte, aber lückenhaft geschriebene Blockbuster-Massenware, die eine kluge Ausgestaltung der Handlung, Figuren und Mythologie vermissen lässt. Der Film überspielt mit plumpem Slapstick und Effekten, dass er erzählerisch ziemlich planlos herumeiert und wenig zu bieten hat. „Star Wars“ ist zur Disney-Routine geworden – und langweilig. Weiterlesen

„Planet der Affen: Survival“ – Düsterer dritter Teil des Reboots!

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Nach den fünf Klassikern aus den 70ern und dem misslungenen Remake von Tim Burton in den 90ern wurde das „Planet der Affen“-Franchise 2011 sehr gelungen wiederbelebt. Nachdem der erste Teil „Prevolution“ die Experimente mit den Affen und den dadurch verursachten Ausbruch einer Seuche thematisierte, widmete sich der zweite Teil „Revolution“ der Konfrontation von überlebenden Menschen und intelligenten Affen, der unausweichlich zum Krieg führte. Auch im dritten Teil steht Affe Caesar im Mittelpunkt, großartig von Andy Serkis per Motion Capturing in Szene gesetzt. Der eigentlich friedliche Affe kommt dieses Mal allerdings auch an seine Grenzen, als ein von Woody Harrelson gekonnt böse gespielter Colonel mit seinen Soldaten den Affen endgültig den Garaus machen will. Auch der dritte Teil beeindruckt mit wirklich lebensecht wirkenden Affen und einer bitteren Handlung, in der man sich so gar nicht mehr mit seiner eigenen Rasse identifizieren kann. „Survival“ rundet die neue Trilogie ab und bietet ein Ende, das die Reihe sinnvoll abschließt. Eine weitere Fortsetzung würde vermutlich nicht mehr funktionieren. Weiterlesen

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ – Solider Fan-Service

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„Das Erwachen der Macht“ macht auf der Oberfläche einiges richtig, enttäuscht aber durch genau diese Oberflächlichkeit und die selbstgeschürten Erwartungen. „Star Wars 7“ beweist in erster Linie, dass die Marketing-Abteilung von Disney fantastisch ist. Der Film ist nur leider weitaus weniger interessant als der, der beworben wurde und über dessen Details monatelang spekuliert worden ist. Die große Geheimniskrämerei war schlichtweg überflüssig. Interessante Ideen, eine clevere Story oder Antworten auf die vielen offenen Fragen bekommt man kaum. Der Film ist über weite Strecken ein Remake von „Episode 4“, das zwar Star-Wars-Feeling erzeugt und kurzweilig ist, aber klar auf Nummer sicher geht und Nostalgie-Fan-Service abliefert. Nichtsdestotrotz bietet er gute Unterhaltung. Weiterlesen

Finaler Trailer zu „Star Wars: Das Erwachen der Macht“

Und endlich ist er da, der finale Trailer zum heiß erwarteten Star-Wars-Sequel, in dessen Titel leider kein „Episode VII“ mehr finden wird. Nachdem am Sonntag schon das offizielle (mäßig gelungene) Filmposter veröffentlicht worden ist (siehe hier), gibt es nun die vielleicht letzten bewegten Bilder zum Weltraumabenteuer bis zur Premiere. Und es gibt endlich Lensflares:

Star Wars: The Force Awakens Trailer (Official)

Der „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“-Teaser ist da!

Kaum einem Film wird so sehr entgegengefiebert wie „Star Wars 7“ – nun ist ein erster Teaser da. Erste Spontanreaktion: Abrams hat sein Versprechen, dass der Film natürlich und weit weniger künstlich als die Prequel-Trilogie aussehen wird, nur teilweise gehalten; zumindest ist es eindeutig sein Stil, eher kein „Star Wars“-Stil. Aber fällt selbst das Urteil:

Star Wars: The Force Awakens Official Teaser

„Planet der Affen: Revolution“ – Affentheater aus Hollywood

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Mit Remakes oder Reboots – wer kann mittlerweile noch sagen, wo der Unterschied bei diesen Begriffen liegt – ist das ja so eine Sache. Die meisten sind überflüssig, da sie weder inhaltlich noch künstlerisch mit dem Original mithalten können. Einige werden unterschätzt, da sie mit eben diesem verglichen werden, obwohl sie eher als eigenständiges Werk angesehen werden sollten. Es ist also eine gewisse Spannbreite der Bewertungsmöglichkeiten vorhanden. Es gibt nämlich auch solche Remakes/Reboots, die durchaus als gelungen betrachtet werden können. „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) gehörte in diese Kategorie. Anders als in Burtons misslungener Variation des Themas aus dem Jahre 2001 wurde hier einerseits sehr intelligent an die Original-Pentalogie aus den 1960er/1970er Jahren angeknüpft, andererseits ein eigenständiges Film-Universum geschaffen. Kommerziell erfolgreich war der Film auch noch, daher kam kürzlich die Fortsetzung in die Kinos. Diese hinterließ jedoch ein eher zwiespältiges Gefühl. Weiterlesen

Der Cast für „Star Wars 7“ wurde veröffentlicht!

Lange musste man rätseln, nun ist die Besetzung für „Star Wars 7“ offiziell veröffentlicht worden: Neben den alten Bekannten Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, Anthony Daniels, Peter Mayhew und Kenny Baker gibt es folgende Neuzugänge: John Boyega („Attack The Block“, „24: Live Another Day“), Daisy Ridley, Adam Driver („Inside Llewyn Davis“, „Frances Ha“, „Lincoln“), Oscar Isaac („Inside Llewyn Davis“, „Drive“, „Robin Hood“), Andy Serkis (Herr der Ringe“, „King Kong“, „The Prestige“), Domhnall Gleeson („Harry Potter And The Deathly Hallows“, „About Time“) und Max von Sydow. Weiterlesen