„The Dead Don’t Die“ – Jim Jarmusch und die Zombies

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Wenn ein Regisseur wie Jim Jarmusch, der mit künstlerisch anspruchsvollen Charakterstudien wie „Night on Earth“, „Dead Man“, „Ghost Dog“ oder „Broken Flowers“ seine ganz eigene Langsamkeit für die Filmwelt entwickelt hat, plötzlich einen Zombiefilm dreht, sollte man skeptisch sein und nicht unbedingt einen massentauglichen Film erwarten. Tatsächlich ist „The Dead Don’t Die“ wohl Jarmuschs erster Film, der einer breiten Masse etwas zu bieten hat, aber natürlich überhaupt nicht das, was ein Fan von „Dawn of the Dead“ oder „28 Days Later“ erwarten würde. Verglichen mit Jarmuschs anderen Filmen ist dieser fast schon rasant, im Vergleich mit anderen Film eher ruhig, aber trotzdem mitunter überraschend brutal. Neben einer ganz besonderen Form der Zombieapokalypse in einem amerikanischen Kaff sind es vor allem Bill Murray und Adam Driver, die hier den Film immer auf einem unterhaltsamen Level halten, aber auch Tilda Swinton, Steve Buscemi, Chloë Sevigny, Selena Gomez, Danny Glover sowie die Musiker Tom Waits und Iggy Pop, die schon oft in Jarmuschs Filmen mit von der Partie waren, haben in ihren absurden Nebenrollen wirklich besondere Momente. Wer auf fiesen Horror und Splatter steht, wird hier wohl eher enttäuscht, wer sich dafür interessiert, was dabei rauskommt, wenn ein absoluter Independent-Regisseur sich das abgedroschene Zombiethema vornimmt, der wird hier auf jeden Fall ein paar tolle Momente genießen. Weiterlesen

Battle 15: Zombies vs. Infizierte

battle13.jpg Jedem, der hin und wieder einen Zombiefilm anschaut, wird aufgefallen sein, dass es mit „28 Days Later“ eine Trendwende in diesem Subgenre gegeben hat: Man hat keine Wandelnden Untoten gesehen, sondern Infizierte in Raserei (was durchaus auch auf die Geschwindigkeit bezogen werden kann). Doch was habt ihr lieber? Und wer wird einem tatsächlich gefährlich? Schlurfende Höllenwesen oder rennende Infizierte? Und ergeben Mischformen wie die im „Dawn of the Dead“-Remake Sinn? Weiterlesen

„Survival of the Dead“ – Nix Neues von George A. Romero!

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Die absoluten Zombie-Klassiker werden immer „Night of the Living Dead“ und „Dawn of the Dead“ von George A. Romero bleiben, seitdem kommt alle paar Jahre mal wieder ein „…of the Dead“-Film von ihm heraus. Offensichtlich fühlt er sich dort wohl, seine Filme sind trotzdem alle eigenständig und bauen nicht wirklich aufeinander auf, es geht halt immert darum, dass die Toten auferstehen und als Zombies nach Menschenfleisch dürsten. Darum wird immer eine Gruppe Überlebender gestrickt, die Zombies metzeln und ums eigene Überleben kämpfen, viele schaffen es meistens nicht bis zum Abspann, höchstens selber als Untote. Obwohl Romero damals den Zombie-Hype begründete, kommt von ihm keine interessante neue Herangehensweise an das Thema. Weiterlesen

„Carriers“ – Aus wenig Budget viel gemacht

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Eine Flasche Wein muss eine bestimmte Zeit reifen, damit er lieblich ist; bei Filmen ist allerdings das Gegenteil der Fall. Man hat selten mit Filmen gute Erfahrungen gemacht, die erst Jahre später erscheinen. „Carriers“ wurde 2006 abgedreht, wurde dann allerdings im Archiv gelagert. Man wartete mit der Ausstrahlung auf einen besseren Zeitpunkt. Nun mit der Schweinegrippe in den Nachrichten und der Tatsache, dass der Hauptdarsteller mit „Star Trek“ über Nacht berühmt geworden ist, ist der Zeitpunkt gekommen und trotz aller Befürchtungen ist der Virenfilm wirklich spannend geworden.  Weiterlesen

Die Besten der Besten, Teil 2: Zombiefilme

Stimmt , ein seltsames „Genre“. Aber nachdem ich gerade nochmal „28 Days Later“ gesehen habe und doch wieder positiv überrascht war, dass diese Filme nicht nur aus Splatter bestehen müssen, sondern auch eine Botschaft transportieren können, warte ich dann doch mal gespannt auf die Fortsetzung „28 Weeks Later“. Klassiker sind wohl „Night of the Living Dead“ und „Dawn of the Dead“ von George A. Romero, allerdings waren dessen weitere Zombiefilme und auch die Remakes nur noch blutige Massenware. Wie seht ihr das? Gibt es wirklich Zombiefilme, die man empfehlen könnte oder sind diese Filme alle nur Trash?