„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

Sir Christopher Lee ist mit 93 Jahren gestorben

Diesmal scheint es keine Falschmeldung zu sein: Der Schauspieler Christopher Lee ist schon am 7. Juni 2015 im Alter von 93 Jahren in einer Klinik in London gestorben. Er hat bis zum Schluss noch geschauspieltert und synchronisiert. Mit über unglaublichen 270 Filmen in sämtlichen Sprachen hat er sich zu einer Legende gemacht. Zu seinen letzten Rollen gehört ein erneuter Auftritt als Zauberer Saruman in „Hobbit 3“. Man kann es kaum glauben, dass er nun gestorben ist – so oft gab es schon Spekulationen und Falschmeldungen über seinen Tod. Wirklich traurig!

„Dracula Untold“ – Mittelmäßige Dracula-Vorgeschichte!

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Kaum ein Charakter hat mehr Verfilmungen auf dem Buckel als Dracula, dieses Mal versucht man es mal auf einem anderen Weg und zeigt eine neue Version dessen, wie Fürst Vlad zum Untoten wurde. Dabei wird dieser nicht nur als gerechter Familienmensch, sondern auch seine Wandlung zum blutsaugenden Dämon als aufopferungsvoller Akt für sein Volk dargestellt. Das ist zwar einerseits ein interessanter Ansatz, aber trotzdem nur mittelmäßig inszeniert. Wer hier Vampire und ausgesaugte Jungfrauen erwartet, wird nichts davon bekommen, wer zu dem Thema mal was anderes sehen will, kann hier schon mal reinschauen. Weiterlesen

„Hotel Transsilvanien“ – Irgendwie zu viel und zu schnell!

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Wieder etwas Animations-Massenware mit einer netten Grundidee, ein paar lustigen Einfällen, aber insgesamt einer schwer durchzuhaltenten Umsetzung. Ich frage mich, ob Kinder heutzutage alle so hyperaktiv sind, dass sie diesen Film durchhalten und ihm folgen können, ohne irgendwann einfach überfordert umzufallen. „Hotel Transsilvanien“ rennt nämlich so fix durch seine schlichte Handlung, irgendwie ist alles hektisch, schnell und übertrieben, hier und da mit etwas kindlichem Pathos, gewürzt mit schrecklichen Musikeinlagen, bei denen man sich fast lieber einen Disney-Song wünscht. Schade, trotz nicht vorhandener Erwartungshaltung hat der Film ein paar Ansätze, aus denen man etwas hätte machen können. Weiterlesen

Christopher Lee feiert seinen 90. Geburtstag!

Es gibt Schauspieler, die wahre Legenden sind, Christopher Lee ist einer von ihnen. Der wohl bekannteste Dracula-Darsteller war inzwischen an fast 300 Filmprojekten beteiligt, zuletzt in Nebenrollen bei „Dark Shadows“ und „Hugo Cabret„. Gestern feierte er seinen 90. Geburtstag und wird sicher bis zum Ende seines Lebens nicht von der Filmleinwand verschwinden, trotz des hohen Alters kann man sich jetzt schon auf seine Rückkehr als Saruman in den beiden „Der Hobbit“-Filmen freuen. Drücken wir ihm die Daumen, dass er auch die 100 noch schafft, denn Totgesagte leben länger und Vampire sind sowieso unsterblich. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

Die Besten der Besten, Teil 18: Vampirfilme

Es ist Zeit, mal wieder ein paar alte Rubriken unseres Blogs wiederzubeleben! Den Neuanfang macht hier der Aufruf zur Diskussion, welches die besten Vampirfilme aller Zeiten sind. Vielleicht Klassiker wie „Bram Stokers Dracula“ oder „Interview mit einem Vampir“? Oder eher „Lost Boys“, „Fright Night“ oder „Near Dark“? Sind eher „From Dusk Till Dawn“ oder „30 Days of Night“ eure Favoriten oder zählt ihr euch tatsächlich zum Team Edward und stimmt für „Twilight“? Dann mal los, Auswahl gibt es genug, aber welches sind tatsächlich die besten Vampirfilme?

Sam Worthington in „Dracula: Year Zero“

draculSchon lange hört man von dem Plan, mal wieder eine Dracula-Verfilmung auf die Beine stellen zu wollen: „Dracula: Year Zero“. Diesmal soll die Anfangsgeschichte des Vampirs beleuchtet werden und der Film soll dabei die Mythologie mit dem wahren Vlad Tepez verbinden. Alex Proyas wird Regie führen und der neue Massenliebling Sam Worthington soll den Prinzen verkörpern. Nunja, meiner Meinung nach nicht die charismatischste Wahl.

Quelle: Latinoreview