„Dracula Untold“ – Mittelmäßige Dracula-Vorgeschichte!

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Kaum ein Charakter hat mehr Verfilmungen auf dem Buckel als Dracula, dieses Mal versucht man es mal auf einem anderen Weg und zeigt eine neue Version dessen, wie Fürst Vlad zum Untoten wurde. Dabei wird dieser nicht nur als gerechter Familienmensch, sondern auch seine Wandlung zum blutsaugenden Dämon als aufopferungsvoller Akt für sein Volk dargestellt. Das ist zwar einerseits ein interessanter Ansatz, aber trotzdem nur mittelmäßig inszeniert. Wer hier Vampire und ausgesaugte Jungfrauen erwartet, wird nichts davon bekommen, wer zu dem Thema mal was anderes sehen will, kann hier schon mal reinschauen.

Prinz Vlad von Transsilvanien hat jahrelang in der Armee des türkischen Sultans gekämpft und versucht jetzt wieder Ruhe in sein Reich zu bringen und für seine Familie da zu sein. Doch dann fordert der Sultan höhere Abgaben und eine Armee von Erstgeborenen, als Vlad protestiert, fordert der Sultan auch dessen Sohn. Vlad muss sich entscheiden, ob er einen Krieg und möglicherweise das Ende seines Reiches riskiert oder zustimmt. Doch er entscheidet sich für eine noch gefährlichere Variante und begibt sich zu einem dämonischen Wesen, das verborgen in den Bergen haust.

Eigentlich kann man von einer Dracula-Verfilmung nicht Neues mehr erwarten, aber in der Hinsicht hat man sich hier schon ein paar neue Gedanken gemacht. Allerdings ist der Unterschied eines brutalen Feldherrn, der später ein blutrünstiges Monster wird, im Vergleich zum gütigen Herrscher, liebenden Ehemann und Vater ist dann irgendwie doch zu weit hergeholt. Erwartungsgemäß ist „Dracula Untold“ eher ein B-Movie, dafür aber doch noch erstaunlich gut. Hier und da etwas platt, nicht wirklich gruselig, aber trotzdem für zwischendurch ganz ok und mit Luke Evans, Sarah Gadon, Dominic Cooper und Charles Dance ganz nett besetzt.

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