„Carnival Row“ – Menschen, Feen und Fremdenfeindlichkeit!

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Und auch Amazon Prime hat eine interessante und oppulent inszenierte neue Fantasyserie im Programm, die mit Orlando Bloom und Cara Delevingne zwei hervorragend besetzte Hauptdarsteller zu bieten hat. „Carnival Row“ erzählt abwechslungsreich von einer Welt, in der Menschen und Fantasiewesen gezwungenermaßen gemeinsam leben müssen und sich aufgrund gegenseitiger Vorurteile das Leben schwer machen. Parallelen zur Gegenwart sind natürlich nicht zufällig, ungeschöhnt wird eine Welt gezeigt, in der sich Menschengruppen fremde Gebiete aneignen und die dort lebenden Völker ausnutzen und letztendlich zur Flucht aus der eigenen Heimat zwingen, letztendlich aber weder Reue noch Dankbarkeit zeigen, sondern den Flüchtlingen mit Abscheu, Ausgrenzung, Überheblichkeit und Misshandlung begegnen. Um dieses Pulverfass von Grundstimmung webt die Serie einen spannenden Kriminalfall und eine traurige Liebesgeschichte. Insgesamt eine wirklich sehenswerte Kombination. Weiterlesen

„Stephen Kings ES – Kapitel 2“ – Gelungen, aber nicht genial!

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Als vor zwei Jahren der erste Teil der Neuauflage von Stephen Kings Meisterwerk „ES“ in die Kinos kam, hatte man so ziemlich alles richtig gemacht, die einzigartigen Kinderdarsteller, die Nähe zur Vorlage, das 80er-Feeling und die Horrormomente, hier passte alles zusammen. Zwei Jahre hat Andy Muschietti nach seinem Megaerfolg gebraucht, um die Fortsetzung ins Kino zu bringen. Die kann man zwar wieder grundsätzlich als gelungenen Film bezeichnen und doch macht der Regisseur hier ein paar Fehler, die den Film leider nicht aus dem Schatten des Erstlings heraustreten lassen. Denn auch, wenn die erwachsenen Loser wirklich toll gecastet wurden, mit den Kindern konnte man sich doch mehr identifizieren, das können auch die Rückblenden nicht retten. Was mich aber noch mehr gestört hat, war die Masse an immer nach dem gleichen Schema ablaufenden „Jump Scares“, die zwar alle für sich als schöne Schocker funktionieren, in der Masse dann aber doch zu ähnlich sind, um wirklich noch gruseln zu können. Genial ist aber wieder Bill Skarsgård, der seinem Pennywise hier noch einen Level fieser spielen darf. Weiterlesen

„Godzilla: King of the Monsters“ – Lasst die Monster los!

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In den ersten Filmen „Godzilla“ und „Skull Island“ präsentierte man nur ein paar Monster in der neuen Filmreihe rund um den legendären japanischen Kultdino, bei „King of the Monsters“ greift man jetzt ganz tief in die Kiste der riesigen Wesen, die die unzählbaren alten Filme bereits hervorgebracht haben. Da ist die holprige Handlung um eine Gruppe völlig irrational handelnder Menschen um Schauspieler wie Kyle Chandler, Vera Farmiga, Sally Hawkins, Charles Dance und „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown auch ganz klar nur Nebensache, hier steht vorrangig „Monster Clash“ auf der Liste. Nachdem der Titelstar im ersten Film eher im Hintergrund agierte, darf er hier auf alle erdenklichen Arten gegen die anderen fiesen Monster vorgehen, die sich auf dem Weg zur Auslöschung der Menschheit befinden. Wer schon die mitunter unfreiwillig sehr komischen japanischen Klassiker mochte, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen, wer die ersten beiden Filme der Reihe mochte, sicher auch. Wer auf überraschende, intelligente Plots, originelle Charaktere und anspruchsvolle Unterhaltung steht, ist hier aber ganz klar fehl am Platz. Weiterlesen

„Spider-Man: Far From Home“ – Nettes Zwischenspiel im MCU!

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Wie schon Tom Hollands erstes Abenteuer im Spinnenkostüm ist auch „Spider-Man 2“ eher leichte Kost, eine Teenie-Actionkomödie, die nicht unbedingt zu den Highlights zählt, aber nach dem brachialen „Avengers 4“ den MCU-Fans eine kleine Verschnaufpause gönnt. Tom Holland hat ganz klar die besten Momente, zudem kehrt endlich Samuel L. Jackson als Nick Fury zurück und mit einem gut aufgelegten Jake Gyllenhaal hat der Film einen soliden, wenn auch irgendwie nicht so richtig ernst zu nehmenden Neuling zu bieten. Der Film bietet ein paar nette Einblicke in die Welt nach der Rückkehr der aufgelösten Personen und stellt ein paar kleine Weichen für die Zukunft des Franchise, allerdings nicht so bahnbrechende, wie einem vorher suggeriert wurde. Die amüsanten Teenie-Momente machen den größten Charme des Films aus, alles andere plätschert so vorbei und tut nicht weh. „Far From Home“ ist somit eine eher unspektakulärere Zusatzszene nach dem eigentlichen Ende der Phase 3 des MCU mit „Avengers 4“. Weiterlesen

„Shazam!“ – DC amüsiert mit kindlichem Superhelden!

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Zu Zeiten von „The Dark Knight“ hatte DC im Comic-Kino ganz klar die Nase vorne, doch seit dem Erfolg des MCU bis zum aktuellen Höhepunkt „Avengers 4“ versauerte das Franchise rund um die „Justice League“, konnte mit „Wonder Woman“ einen kleinen Lichtblick und mit „Aquaman“ solide Unterhaltung bieten, aber das war’s dann auch. Mit „Shazam!“ versucht man nun etwas ganz Neues, denn dieser wohl kaum einem bekannte Superheld ist in Wirklichkeit ein Teenager, der mal eben zum Superhelden gemacht wurde. Und wenn man einem pubertierenden Jungen ohne wirkliches Verantwortungsgefühl solche Kräfte gibt, kann das schon amüsant werden. Überraschenderweise klappt das sogar ziemlich gut, der Film lässt einen vergessen, wieviel düsteren Pathos man bei DC in den letzten Jahren ertragen musste, und stolpert leicht und witzig über die Leinwand. Die kindlichen Gags funktionieren dabei tatsächlich, ohne peinlich zu werden. Und trotzdem gibt es auch ein paar emotionale Momente. Eine schöne Abwechslung im Gegensatz zu ernstem Gekloppe und übertriebenem Slapstick. Weiterlesen

„Hellboy – Call of Darkness“ – Durchwachsene Neuauflage!

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Lange Zeit hatte man auf einen dritten „Hellboy“-Film von Guillermo del Toro mit Ron Perlman als rotem Höllenklops gehofft, so war ich auch sehr sketpisch, was ich von Neil Marshalls Reboot erwarten soll, auch wenn ich David Harbour in „Stranger Things“ mochte. Aber da liegt eins der Hauptprobleme des Films: Perlman ist für mich einfach der perfekte Hellboy, Harbour gibt dem Charakter zwar ganz klar eine völlig neue Note und spielt wirklich gut, aber irgendwie war er für mich einfach nicht der richtige. Und auch wenn die Handlung mehr auf Horror setzt und hinsichtlich Gewalt teilweise ganz neue Maßstäbe setzt, war mir das Mystery-Setting von del Toro irgendwie lieber. Wer meine Begeisterung für die beiden alten Filme jedoch nicht teilt, der sollte dem Reboot auf jeden Fall eine Chance geben, der Film ist durchaus unterhaltsam, aber ich hätte mir doch lieber eine weitere Fortsetzung der alten Reihe gewünscht. Weiterlesen

„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

„Post-Apocalypto“ – Abgedrehte YouTube-Serie von Tenacious D.

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Für viele ist Jack Black in erster Linie ein Schauspieler, seine musikalischen Ambitionen kennen viele vermutlich nur aus „School of Rock“. Und doch ist er zusammen mit seinem Kumpel Kyle Gass seit vielen Jahren mit ihren Rockband „Tenacious D.2 aktiv. Ja, da gab es mal diesen nicht ganz geglückten Kinofilm „The Pick of Destiny“, aber der spiegelt nicht wirlick die Klasse und Originalität der Band wieder. Trotz oft sehr derber Texte war nicht zuletzt das letzte Album „Rise of the Phoenix“ ein echter Geniestreich. Jetzt ist die Band mit neuem Album und zugehöriger YouTube-Animations-Serie am Start. Die kann musikalisch zwar nicht mit dem Vorgänger mithalten, setzt aber einen neuen Meilenstein hinsichtlich Absurdität! Weiterlesen