„Shazam!“ – DC amüsiert mit kindlichem Superhelden!

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Zu Zeiten von „The Dark Knight“ hatte DC im Comic-Kino ganz klar die Nase vorne, doch seit dem Erfolg des MCU bis zum aktuellen Höhepunkt „Avengers 4“ versauerte das Franchise rund um die „Justice League“, konnte mit „Wonder Woman“ einen kleinen Lichtblick und mit „Aquaman“ solide Unterhaltung bieten, aber das war’s dann auch. Mit „Shazam!“ versucht man nun etwas ganz Neues, denn dieser wohl kaum einem bekannte Superheld ist in Wirklichkeit ein Teenager, der mal eben zum Superhelden gemacht wurde. Und wenn man einem pubertierenden Jungen ohne wirkliches Verantwortungsgefühl solche Kräfte gibt, kann das schon amüsant werden. Überraschenderweise klappt das sogar ziemlich gut, der Film lässt einen vergessen, wieviel düsteren Pathos man bei DC in den letzten Jahren ertragen musste, und stolpert leicht und witzig über die Leinwand. Die kindlichen Gags funktionieren dabei tatsächlich, ohne peinlich zu werden. Und trotzdem gibt es auch ein paar emotionale Momente. Eine schöne Abwechslung im Gegensatz zu ernstem Gekloppe und übertriebenem Slapstick. Weiterlesen

„Hellboy – Call of Darkness“ – Durchwachsene Neuauflage!

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Lange Zeit hatte man auf einen dritten „Hellboy“-Film von Guillermo del Toro mit Ron Perlman als rotem Höllenklops gehofft, so war ich auch sehr sketpisch, was ich von Neil Marshalls Reboot erwarten soll, auch wenn ich David Harbour in „Stranger Things“ mochte. Aber da liegt eins der Hauptprobleme des Films: Perlman ist für mich einfach der perfekte Hellboy, Harbour gibt dem Charakter zwar ganz klar eine völlig neue Note und spielt wirklich gut, aber irgendwie war er für mich einfach nicht der richtige. Und auch wenn die Handlung mehr auf Horror setzt und hinsichtlich Gewalt teilweise ganz neue Maßstäbe setzt, war mir das Mystery-Setting von del Toro irgendwie lieber. Wer meine Begeisterung für die beiden alten Filme jedoch nicht teilt, der sollte dem Reboot auf jeden Fall eine Chance geben, der Film ist durchaus unterhaltsam, aber ich hätte mir doch lieber eine weitere Fortsetzung der alten Reihe gewünscht. Weiterlesen

„Love, Death & Robots“ – Saucoole Anthology-Serie!

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Die Trailer von „Love, Death & Robots“ ließen schon eine außergewöhnliche Serie erwarten, doch die 18 oft nur wenige Minuten langen Episoden sind mitunter echt kleine Kunstwerke. Natürlich sind nicht alle Folgen gelungen, aber die völlig unterschiedlichen Stile und Richtungen sorgen für wirklich gute Abwechslung und tolle Unterhaltung. Selten hat gerade bei den animierten Episoden so genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass man hier keine echten Aufnahmen sieht. Doch auch Fans von Zeichentrick und Animé kommen hier auf ihre Kosten. Dabei nutzt Netflix hier das Potential einer Serie ab 18 voll aus: Sex und Gewalt werden hier mitunter auf einen echt krassen Level getrieben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz! Mit der Serie, die auch „Sex, Gewalt und Technik“ hätte heißen können, haben „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller als Produzenten ganze Arbeit geleistet, zumal die Episoden völlig unabhängig voneinander sind und aufgrund der kurzen Laufzeit so richtig schön vorbeizischen. Für mich eine der unterhaltsamsten Serien der letzten Zeit, wenn man hier keinen zu großen Anspruch erwartet und einfach Spaß an ein wenig Computerspiel-Intro-ähnlichen Episoden hat. Weiterlesen

„Post-Apocalypto“ – Abgedrehte YouTube-Serie von Tenacious D.

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Für viele ist Jack Black in erster Linie ein Schauspieler, seine musikalischen Ambitionen kennen viele vermutlich nur aus „School of Rock“. Und doch ist er zusammen mit seinem Kumpel Kyle Gass seit vielen Jahren mit ihren Rockband „Tenacious D.2 aktiv. Ja, da gab es mal diesen nicht ganz geglückten Kinofilm „The Pick of Destiny“, aber der spiegelt nicht wirlick die Klasse und Originalität der Band wieder. Trotz oft sehr derber Texte war nicht zuletzt das letzte Album „Rise of the Phoenix“ ein echter Geniestreich. Jetzt ist die Band mit neuem Album und zugehöriger YouTube-Animations-Serie am Start. Die kann musikalisch zwar nicht mit dem Vorgänger mithalten, setzt aber einen neuen Meilenstein hinsichtlich Absurdität! Weiterlesen

„Predator: Upgrade“ – Der beste „Predator“-Film seit 1987!

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Mit „Predator“ bekam 1987 nicht nur die Filmkarriere von Arnold Schwarzenegger einen enormen Schub, es wurde auch eins der coolsten Filmmonster erschaffen. Und doch wurde mit einer Fortsetzung 1990, zwei „Alien vs. Predator“-Filmen 2004 und 2007 und dem Reboot „Predators“ von 2010 nie wieder die Qualität des kultigen Originals erreicht. Dass nun ausgerechnet „Predator: Upgrade“, von dem während der Produktion nur Schlechtes zu hören war, so rocken könnte, hätte ich absolut nicht erwartet. Doch die neue Fortsetzung startet von Anfang an mit Vollgas und setzt immer noch einen drauf! Was dem Film aber besonders gut tut, ist, dass er sich selber kein Stück ernst nimmt, auf beiden Seiten die größten Machokiller ins Rennen schickt, die mit Waffen wie mit Sprüchen nur so um sich ballern. Das macht den Film ganz klar zu einem Männerfilm und eindeutig mehr zu einem Action- als einem Horrorfilm, aber hier ist die neue Herangehensweise einfach mal herrlich erfrischend. Nun heißt es hoffen, dass die geplanten Fortsetzungen den Level halten können und man vielleicht sogar Schwarzenegger zu einer Rückkehr ins Franchise überreden kann. Weiterlesen

„Meg“ – Enttäuschend unblutige Urzeithai-Attacke!

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Monsterfilme wie „Rampage“, „Kong: Skull Island“ oder „Godzilla“ erfreuen sich einer großen Beliebtheit und so viele Hai-Filme wie in den letzten Jahren gab es vorher wohl auch nicht, da war ein Film wie „Meg“ wohl unausweichlich. Und so schickt man Actionveteran Jason Statham los, um einem Megalodon, einem Riesenhai aus der Urzeit, auf die Fresse zu hauen. Das hätte nach dem Trailer ein sehr cooles B-Movie werden und sich fast neben „Der weiße Hai“ oder „Deep Blue Sea“ einordnen können, doch ein paar coole Einstellungen und coole Sprüche können leider die völlig vergurkte Handlung und enttäuschenderweise sehr harmlose Inszenierung nicht ausgleichen. Für einen Horrorslasher zu blutleer, für eine Horrorkomödie dann doch mit nicht genug Selbstironie, so leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Weiterlesen

„Rampage – Big Meets Bigger“ – Dwayne Johnson bekämpft Riesenmonster!

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Regisseur Brad Peyton schickte Dwayne Johnson bereits in „San Andreas“ los, um die Welt vor der Zerstörung zu retten, dieses Mal muss sich der Muskelprotz gleich drei gigantischen Monstern stellen. Die Handlung des Films passt erwartungsgemäß auf einen Notizzettel, der kramfhafte Versuch, dem Mutieren der Tiere noch einen wissenschaftlichen Hintergrund zu verpassen, stört sogar, denn der Film will einfach nur unterhaltsame Action bieten, was ihm durchaus gelingt. „The Rock“ Johnson ist voll in seinem Helden-Element und die Riesenmonster sind derart gut animiert, dass man sich in bester „Godzilla“-Manier einfach zurücklehnen und die Show genießen kann. Wer also Lust auf völlig überdrehte Action mit riesigen Monstern und einem gut aufgelegten Dwayne Johnson hat, der kann hier großartig sein Gehirn an der Kasse abgeben und die Fahrt genießen. Wer mehr erwartet, der sollte lieber die Finger davon lassen. Weiterlesen

„A Quiet Place“ – Der leiseste Horrorfilm aller Zeiten!

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Mit „A Quiet Place“ hat das Horrorgenre endlich mal wieder einen Kandidaten, der mit einer frischen neuen Idee daher kommt, und in dem einen jedes noch so kleine Geräusch das Fürchten lehrt. Diese geniale Idee hat bereits jetzt dazu geführt, dass der Film zu einem der erfolgreichsten des Jahres zählt und vermutlich im Verhältnis von Produktions- und Einnahmekosten locker alle großen Blockbuster in die Tasche steckt. Wer kann sich schon vorstellen, in einer Welt zu leben, in der Geräusche sofort fiese Monster anlocken, die den sicheren Tod bedeuten. Das Maximum an Spannung erreicht der Film, wenn die schwangere Hauptperson geräuschlos ein Baby zur Welt zu bringen und danach vor den Monstern versteckt zu halten versucht. John Krasinski kann hier gleich doppelte Lorbeeren ernten, zum einen als Regisseur und zusätzlich als männlicher Hauptdarsteller. Der Film lebt aber maßgeblich von Emily Blunt als Mutter und den beiden Jungdarstellern Millicent Simmonds und Noah Jupe. Weiterlesen