„Godzilla: King of the Monsters“ – Lasst die Monster los!

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In den ersten Filmen „Godzilla“ und „Skull Island“ präsentierte man nur ein paar Monster in der neuen Filmreihe rund um den legendären japanischen Kultdino, bei „King of the Monsters“ greift man jetzt ganz tief in die Kiste der riesigen Wesen, die die unzählbaren alten Filme bereits hervorgebracht haben. Da ist die holprige Handlung um eine Gruppe völlig irrational handelnder Menschen um Schauspieler wie Kyle Chandler, Vera Farmiga, Sally Hawkins, Charles Dance und „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown auch ganz klar nur Nebensache, hier steht vorrangig „Monster Clash“ auf der Liste. Nachdem der Titelstar im ersten Film eher im Hintergrund agierte, darf er hier auf alle erdenklichen Arten gegen die anderen fiesen Monster vorgehen, die sich auf dem Weg zur Auslöschung der Menschheit befinden. Wer schon die mitunter unfreiwillig sehr komischen japanischen Klassiker mochte, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen, wer die ersten beiden Filme der Reihe mochte, sicher auch. Wer auf überraschende, intelligente Plots, originelle Charaktere und anspruchsvolle Unterhaltung steht, ist hier aber ganz klar fehl am Platz.

Inhalt

Die Wissenschaftsorganisation Monarch untersucht seit dem ersten Auftauchen von Urzeitmonster Godzilla die Titanen, riesige Monster, die versteckt schlummern und unvollstellbaren Schaden für die Menschheit bedeuten könnten, wenn sie erwachen. Doch als der Terrorist Alan Jonah (Charles Dance) die Wissenschaftlerin Dr. Emma Russell (Vera Farmiga) überzeugen kann, ein von ihr und ihrem Mann Dr. Mark Russel (Kyle Chandler) entwickeltes Sonar-System zur Kontrolle der Monster zum Aufwecken des dreiköpfigen Drachen King Ghidorah einzusetzen, bricht auf der Erde die Hölle los. Als überall Titanen aufwachen und die Städte zerstören, ist es ausgerechnet Godzilla, der sich ihnen entgegen stellt. Russels Tochter Madison (Millie Bobby Brown) versucht das Schlimmste zu verhindern, während ihr Vater erst begreifen muss, dass das Monster, dass er für den Tod seines anderen Kindes verantwortlich macht, dieses Mal die einzige Hoffnung für die Menschheit darstellt.

Review

Zur Handlung werde ich mich netterweise nicht großartig äußern, die ist wie gesagt nur wenig durchdachtes Füllmaterial rund um die beeindruckenden Kämpfe der Monstergiganten. Wer die Wesen bisher nur als billig verkleidete Schauspieler oder schlechte Puppen aus den „Godzilla“-Klassikern kannte, bekommt hier eine echt tolle Version der Titanen, die zwar immer noch ein wenig verrückt wirken, aber ganz klar deutlich überzeugender als mächtige Monster rüberkommen. So darf Godzilla gegen und an der Seite von riesigen Motten, Drachen und Flugsauriern kämpfen, Fans können zudem in kurzen TV-Berichten, die die Zerstörung auf der ganzen Welt zeigen, zahlreiche andere Monster aus den alten Filmen entdecken. Wer sich da wirklich auskennt, für den dürfte der Film der absolute Kracher sein, für alle anderen gibt es überladene Monsteraction, die aber durchaus ansehnlich in Szene gesetzt wurde. Und natürlich wird ganz am Ende die im nächsten Film zu erwartende Konfrontation von Godzilla und Kong angekündigt, auf die man hier leider umsonst wartet.

Fazit

Der dritte Film aus der neuen „Godzilla“-Reihe geizt ganz klar nicht mit neuen Riesenmonstern, überzeugt mit tollen Monsterkämpfen, aber nicht unbedingt mit dramaturgischer Raffinesse.

Bildergalerie


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